Straßenausbaubeiträge abschaffen
Die SPD will die Straßenausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz für Anlieger streichen. Die Kommunen sollen für die fehlenden Einnahmen einen Ausgleich erhalten. Das Programm nennt die Beiträge ungerecht und bürokratisch und verweist auf Belastungen für junge Familien und Rentner.
Wenn eine Straße erneuert wird, müssen Anwohner oft viel Geld zahlen. Die SPD will diese Beiträge abschaffen. Die Städte und Gemeinden sollen das fehlende Geld vom Land bekommen. Die SPD sagt: Die Beiträge treffen vor allem junge Familien und Rentner.
Laut Programm liegen die Beiträge oft im fünfstelligen Bereich. Besonders Rentnerinnen und Rentner gerieten dadurch in existenzbedrohende Lagen, weil sie kaum Kredite bekämen. Die Abschaffung soll für Anliegerinnen und Anlieger gelten, und der Ausfall bei den Kommunen soll ausgeglichen werden.
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„Wir werden daher die Straßenausbaubeiträge für Anliegerinnen und Anlieger abschaffen und den Einnahmeausfall der Kommunen kompensieren.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Eine Abgabe für Grundstückseigentümer entfällt, die Kosten werden aber aus öffentlichen Mitteln übernommen, sodass sich Entlastung und mehr Staatsfinanzierung die Waage halten.