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AfD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Wahlprogramm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 18. Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 55 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Schächten verbieten, Tiertransporte und Tierversuche verringern

Die AfD will die gesetzlichen Ausnahmen für das Schächten streichen, also das Schlachten ohne Betäubung aus religiösen Gründen. Lebendtiertransporte und Tierversuche sollen verringert werden, während moderne Ställe schneller genehmigt werden sollen.

Beim Schächten werden Tiere ohne Betäubung geschlachtet. Die AfD will das ohne Ausnahme verbieten. Tiere sollen weniger lebend transportiert werden. Es soll auch weniger Tier-Versuche geben.

Illegale Schlachtungen sollen stärker verfolgt und die Herkunft von Halal-Fleisch strenger kontrolliert werden. Die Ausfuhr von Schlachttieren in Länder mit nachgewiesenen Tierschutzverstößen will die Partei einschränken. Stallanlagen sollen binnen weniger Monate und ohne aus ihrer Sicht überzogene Auflagen genehmigt werden, damit Investitionen in tiergerechtere Haltung nicht ausbleiben. Tierversuche hält das Programm grundsätzlich für notwendig, will sie aber bei Vorhaben mit geringer klinischer Bedeutung senken und alternative Methoden stärker fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir lehnen die tierquälerische Schlachtung (Schächten) ab und wollen die gesetzlichen Ausnahmeregelungen dafür streichen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Eine bestehende Ausnahme für religiöse Schlachtpraktiken von Minderheiten soll entfallen, was die Rücksicht auf religiöse Vielfalt zurücknimmt.

Wälder aufforsten, keine Windräder im Wald

Die AfD will mehr Geld für die Beseitigung von Waldschäden und die Wiederaufforstung bereitstellen. Windkraftanlagen auf Waldflächen lehnt sie zum Schutz der Tierwelt ab; für den Wolf fordert sie eine Obergrenze.

Viele Wälder in NRW sind geschädigt. Die AfD will mehr Geld für neue Bäume geben. Im Wald sollen keine Windräder stehen. Die Zahl der Wölfe soll begrenzt werden.

Die Frist für die Wiederaufforstung soll per Gesetz auf fünf Jahre verlängert werden. Junge Bäume sollen besser vor Wildverbiss geschützt, Schädlinge genauer beobachtet und Baumschutzmittel leichter eingesetzt werden. Die Jagd sieht das Programm als Teil des Natur- und Artenschutzes; Wildschäden sollen rasch mit Geld ersetzt werden. Für den Wolf verlangt die Partei neben einer Obergrenze auch wolfsfreie Gebiete. Invasive Arten und heimische Giftpflanzen wie das Jakobskreuzkraut sollen zurückgedrängt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„wollen wir mehr Fördermittel für die Bewältigung der Waldschäden und zur Wiederaufforstung der Schadflächen mit standortgerechten Bäumen bereitstellen“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Windkraftanlagen im Wald sollen ausgeschlossen werden, was den Ausbau erneuerbarer Energien begrenzt.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich