Schächten verbieten, Tiertransporte und Tierversuche verringern
Die AfD will die gesetzlichen Ausnahmen für das Schächten streichen, also das Schlachten ohne Betäubung aus religiösen Gründen. Lebendtiertransporte und Tierversuche sollen verringert werden, während moderne Ställe schneller genehmigt werden sollen.
Beim Schächten werden Tiere ohne Betäubung geschlachtet. Die AfD will das ohne Ausnahme verbieten. Tiere sollen weniger lebend transportiert werden. Es soll auch weniger Tier-Versuche geben.
Illegale Schlachtungen sollen stärker verfolgt und die Herkunft von Halal-Fleisch strenger kontrolliert werden. Die Ausfuhr von Schlachttieren in Länder mit nachgewiesenen Tierschutzverstößen will die Partei einschränken. Stallanlagen sollen binnen weniger Monate und ohne aus ihrer Sicht überzogene Auflagen genehmigt werden, damit Investitionen in tiergerechtere Haltung nicht ausbleiben. Tierversuche hält das Programm grundsätzlich für notwendig, will sie aber bei Vorhaben mit geringer klinischer Bedeutung senken und alternative Methoden stärker fördern.
Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir lehnen die tierquälerische Schlachtung (Schächten) ab und wollen die gesetzlichen Ausnahmeregelungen dafür streichen.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Eine bestehende Ausnahme für religiöse Schlachtpraktiken von Minderheiten soll entfallen, was die Rücksicht auf religiöse Vielfalt zurücknimmt.