Regeln für private Medien und Lokalfunk lockern
Die FDP will das Landesmediengesetz an die digitale Medienwelt anpassen, damit Verlage und private Radiosender mehr Spielraum bekommen. Lokaler Journalismus soll so eine wirtschaftliche Grundlage behalten. Umfangreiche Medienangebote von Städten und Kreisen lehnt die Partei ab.
Die FDP will die Regeln für private Medien ändern. Zeitungs-Verlage sollen leichter Radio und Fernsehen machen dürfen. Lokale Radiosender sollen besser Geld verdienen können. Städte sollen selbst keine großen Medien-Angebote machen.
Die Vorschriften der Paragrafen 33a und folgende im Landesmediengesetz sollen überarbeitet werden, weil sie Verlagen Rundfunkangebote nur begrenzt gestatten. Private Lokalradios sollen per Staatsvertrag auf digitalen Plattformen ebenso bevorzugt auffindbar sein wie regionale WDR-Programme. Die Lokalsender sollen besser in die Warnketten bei Katastrophen eingebunden werden. Eine erzwungene Abschaltung von UKW lehnt die FDP ab, zugleich will sie weiteren Anbietern den Zugang zu DAB+ ermöglichen.
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„Wir wollen die Möglichkeiten für ein vielfältiges und zukunftsfähiges privates Radio und einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk im digitalen Zeitalter verbessern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Beschränkungen für private Medienunternehmen sollen gelockert und kommunale Medienangebote begrenzt werden, was den Markt gegenüber dem Staat stärkt.