Kolonialgeschichte aufarbeiten, Migrationsgeschichte sichtbar machen
Die Grünen wollen die Erinnerungskultur in NRW erweitern und die Kolonialgeschichte samt ihren Folgen systematisch aufarbeiten. Zugleich sollen Mehrsprachigkeit, Menschenrechtsbildung und die Vertretung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte gestärkt werden.
Die Grünen wollen die Kolonial-Geschichte aufarbeiten. Kolonial-Geschichte heißt: Europäische Länder haben früher andere Länder beherrscht. Dafür soll es einen Plan für NRW geben. Auch die Geschichte der Einwanderung soll mehr Platz bekommen. Menschen mit Einwanderungs-Geschichte sollen mehr mitreden.
Geplant ist ein Konzept, das die historische Verantwortung in NRW untersucht und das Thema in Schulen, Kultureinrichtungen und Stadtvierteln behandelt. Dabei sollen auch wirtschaftliche Verflechtungen bis heute betrachtet werden. Das Dokumentationszentrum DoMiD soll weiter unterstützt und Migrationsgeschichte als Teil der Landesgeschichte gestärkt werden. Außerdem wollen die Grünen Mehrsprachigkeit fördern, Menschenrechtsbildung ausbauen und Organisationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte stärker fördern. Deren Repräsentation in öffentlichen Institutionen soll vorangetrieben werden.
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„Hierzu wollen wir ein Konzept entwickeln, das sowohl die historische Aufarbeitung der Verantwortung in NRW als auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema in Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie in Stadtquartieren umfasst.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die Erinnerungskultur soll um Kolonial- und Migrationsgeschichte erweitert und Vielfalt stärker repräsentiert werden, was den heutigen Stand schrittweise in progressive Richtung verschiebt.