Deutsch in die Verfassung, Gendersprache ablehnen
Die AfD will Deutsch als Landessprache im Grundgesetz und in der Landesverfassung von NRW verankern. Sie lehnt Gender-Schreibweisen ab und will verbieten, dass Behörden dazu verpflichtet werden. Die Partei bekennt sich zu einer deutschen Leitkultur.
Die AfD will Deutsch als Landes-Sprache in die Verfassung schreiben. Sie ist gegen Gender-Sprache. Behörden sollen nicht gendern müssen. Die AfD will auch weniger englische Wörter im Deutschen.
Das Programm versteht unter Leitkultur, dass bei kulturell bedingten Wertkonflikten die deutsche Kultur Vorrang hat. Diese beruhe auf Sprache, Geschichte, Geistesleben sowie Sitten und Gebräuchen des Landes. Die AfD will das generische Maskulinum erhalten und spricht sich für eine Sprache ohne ideologische Vorgaben aus. Eine Pflicht für Behörden, geschlechtergerecht zu schreiben, soll untersagt werden. Dem häufigen Gebrauch von Anglizismen will die Partei entgegenwirken.
Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir setzen uns für die Aufnahme der deutschen Sprache als Landessprache ins Grundgesetz und in die Landesverfassung Nordrhein-Westfalens ein.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Verankerung von Deutsch in der Verfassung, eine Leitkultur und die Ablehnung geschlechtergerechter Sprache zielen auf die Bewahrung überlieferter Sprache und Kultur.