Ländliche Räume durch Finanzausgleich und Behördenverlagerung stärken
Die SPD will den Kommunalen Finanzausgleich reformieren und dabei strukturschwache und ländliche Gebiete stärker berücksichtigen. Landesbehörden sollen in bislang wenig bedachte Regionen verlagert werden, darunter ein Ministerium nach Nordhessen.
Die SPD will gleich gute Lebens-Bedingungen in Stadt und Land. Gemeinden auf dem Land sollen mehr Geld bekommen. Behörden des Landes sollen aufs Land ziehen. Ein Ministerium soll nach Nordhessen kommen.
Kommunen sollen mehr finanziellen Spielraum erhalten, und Kooperationen zwischen ihnen werden besonders gefördert. Die Landesplanung soll Entwicklungschancen in nord- und mittelhessischen Kreisen betonen und Firmenansiedlungen erleichtern. Zusammen mit den Personalvertretungen will die SPD prüfen, welche Landeseinrichtungen umziehen können; neue sollen vor allem außerhalb von Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt entstehen. Bürgerhäuser sollen zu „Dorfgemeinschaftshäusern 2.0“ mit Co-Working, Bildung und Treffpunkten werden. Bei den Kreisverwaltungen soll es mehr Fördermittelberatung für Landgemeinden geben.
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„Beim KFA werden wir dazu einen Faktor initiieren, der insbesondere strukturschwache und ländliche Räume berücksichtigt.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Landesmittel sollen stärker zugunsten strukturschwacher Regionen umverteilt und die öffentliche Daseinsvorsorge dort finanziell gestützt werden.