Entwicklungszusammenarbeit des Landes ausbauen
Die SPD will Hessens internationales Engagement verstärken und die Landesmittel für Entwicklungszusammenarbeit deutlich anheben. Maßstab soll die Agenda 2030 der Vereinten Nationen sein. Kommunen und zivilgesellschaftliche Gruppen sollen bei entsprechenden Projekten mehr Unterstützung erhalten.
Hessen soll mehr mit ärmeren Ländern zusammenarbeiten. Die SPD will dafür deutlich mehr Geld geben. Vereine und Städte sollen leichter Förderung bekommen. Eine Lotterie soll Geld für Projekte im In- und Ausland bringen. Die Ziele der Vereinten Nationen für Nachhaltigkeit sind dabei die Richtschnur.
Zivile Organisationen im globalen Süden sollen verlässlich gefördert werden, ebenso hessische Nichtregierungsorganisationen in ihrer Arbeit im In- und Ausland. Das Entwicklungspolitische Netzwerk soll mehr Geld bekommen und das Promotorenprogramm wachsen. In der Landesverwaltung plant die SPD eine Stelle, die Kommunen berät, vernetzt und eigene Förderprogramme entwickelt; Förderanträge sollen wieder dort gestellt und vereinfacht werden. Die Umweltlotterie soll zur SDG-Lotterie werden, also zu einer Lotterie für die UN-Nachhaltigkeitsziele. Das Engagement soll sich auch im Zuschnitt der Regierungsarbeit sichtbar niederschlagen.
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„Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Strukturen wollen wir den Haushalttitel Entwicklungszusammenarbeit deutlich erhöhen.“Einordnung
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Mehr Landesmittel für Entwicklungszusammenarbeit und zivile Partnerschaften stärken den kooperativen, nichtmilitärischen Ansatz.