Sprachförderung und Herkunftssprachen stärken
Die SPD will die Deutschförderung ausbauen und zugleich den herkunftssprachlichen Unterricht unter Verantwortung des Landes erweitern. Griechisch und Türkisch sollen an weiterführenden Schulen als Fremdsprachen zählen, die für die Versetzung relevant sind. Intensivklassen sollen wieder höchstens zwölf Kinder haben.
Die SPD will mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen. Mehr Lehrer sollen Deutsch als Zweit-Sprache unterrichten können. Kinder sollen auch ihre Herkunfts-Sprache in der Schule lernen können. Griechisch und Türkisch sollen als Fremd-Sprachen zählen. Klassen für neu Zugewanderte sollen kleiner werden.
Das Programm nennt gute Deutschkenntnisse als Grundlage für Integration, Bildungserfolg und Teilhabe. Zusätzliche Lehrkräfte sollen für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache ausgebildet werden. Die kleinere Klassengröße in Intensivklassen soll schnelles Lernen ermöglichen und Lehrkräften mehr Raum für individuelle Unterstützung geben.
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„Gleichzeitig werden wir herkunftssprachliches Unterrichten in Verantwortung des Landes ausbauen und Griechisch und Türkisch als versetzungsrelevante Fremdsprachen an unseren weiterführenden Schulen anbieten.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die Aufwertung von Türkisch und Griechisch zu versetzungsrelevanten Fächern erkennt sprachliche Vielfalt im Schulsystem stärker an.
- Migrationeher offen
Mehr Sprachförderung, kleinere Intensivklassen und staatlicher Herkunftssprachenunterricht bauen Integrationsangebote für Zugewanderte aus.