Europapolitik aufwerten und EU-Fördermittel besser nutzen
Die SPD will der Europapolitik im Land mehr Gewicht geben und sich im Bundesrat stärker für europäische Anliegen einsetzen. Kommunen sollen mit Hilfe von Europabeauftragten mehr EU-Fördergeld abrufen. Das Land soll von der EU ausgewählte Projekte zügig bewilligen und mitfinanzieren.
Europa soll in der hessischen Politik wichtiger werden. Städte und Gemeinden sollen mehr Geld von der EU bekommen. Dafür will die SPD Europa-Beauftragte in den Kommunen unterstützen. Das Land soll seinen Anteil an EU-Projekten schnell zahlen. Die SPD setzt sich für soziale Rechte in der EU ein.
Die SPD bekennt sich zur Europäischen Säule sozialer Rechte und zur Grundrechtecharta der EU und will sich für deren Einhaltung einsetzen. Sie nennt sozialen Schutz, faire Löhne, ein gemeinsames humanitäres Migrationssystem und den Kampf gegen Diskriminierung als Anliegen, die nicht an Grenzen enden sollen. Projekte, die die EU bereits ausgewählt hat, soll das Land ohne Verzögerung genehmigen und mit der nötigen Ko-Finanzierung ausstatten. In Frankfurt soll gemeinsam mit bestehenden Forschungseinrichtungen ein Institut für globale und nachhaltige Finanzwirtschaft entstehen.
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„werden wir Europabeauftragte als Schlüsselpersonen auf kommunaler Ebene aktiv unterstützen, um EU-Fördermittel stärker abrufen zu können.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Mehr Gewicht für Europapolitik, das Eintreten für EU-Sozialrechte und eine handlungsfähige EU sowie stärkere Nutzung von EU-Programmen weisen in Richtung engerer europäischer Zusammenarbeit.