Finanzplatz Frankfurt für nachhaltige Finanzen stärken
Die SPD will Frankfurt zu einem weltweiten Zentrum für nachhaltige Finanzierungen machen und dort eine Agentur für Sustainable Finance schaffen. Sie unterstützt eine europäische Anti-Geldwäschebehörde und will sie nach Frankfurt holen. Mittelstand und Start-ups sollen leichter an den Kapitalmarkt kommen.
Die SPD will den Finanz-Platz Frankfurt stärken. Frankfurt soll ein Zentrum für umweltfreundliche Geld-Anlagen werden. Dafür soll es eine neue Agentur geben. Eine europäische Behörde gegen Geld-Wäsche soll nach Frankfurt kommen. Kleine Firmen sollen leichter Geld am Kapital-Markt bekommen.
Finanzwirtschaft, Unternehmen, Wissenschaft und staatliche Stellen sollen gemeinsam Vorschläge für nachhaltigere Finanzlösungen erarbeiten. Banken und Sparkassen sollen als Vermittler eine zentrale Rolle spielen, damit Angebote entstehen, die Risiken breit verteilen und die Abwicklung zentralisieren. Das vom Bund geförderte Projekt EuroDaT, ein neutraler und nicht gewinnorientierter Datentreuhänder, soll weiter gefördert und um weitere Finanzmarktakteure erweitert werden. Darauf aufbauend will die SPD das FinTech-Umfeld stärken.
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„Wir werden die Bemühungen verstärken, Frankfurt als weltweites Zentrum für nachhaltige Finanzierungen zu etablieren.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Die SPD unterstützt eine neue europäische Behörde gegen Geldwäsche und damit zusätzliche gemeinsame Aufsicht auf EU-Ebene.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Finanzplatz soll gezielt auf nachhaltige Finanzierungen ausgerichtet werden, was Nachhaltigkeitsziele in der Finanzwirtschaft schrittweise stärkt.