Deutschförderung für Geflüchtete verlängern, Herkunftssprachen fördern
Die FDP will geflüchtete Kinder und Jugendliche durch dauerhafte Deutschförderung an Schulen integrieren und die Altersgrenze für Intensivförderung auf 21 Jahre anheben. Mehrsprachigkeit betrachtet sie als Stärke und will den herkunftssprachlichen Unterricht ausweiten.
Geflüchtete Kinder und Jugendliche sollen lange Deutsch-Förderung bekommen. Die besondere Förderung soll bis 21 Jahre möglich sein. Bisher endet sie mit 18 Jahren. Die FDP will auch den Unterricht in der Sprache der Familie stärken.
Die Partei lehnt es ab, Standards weiter zu senken, etwa durch größere Intensivklassen. Alphabetisierung soll mehr Raum bekommen, auch außerhalb eigener Kurse. In der dualen Ausbildung sollen ergänzende Hilfen den Seiteneinstieg und den Abschluss ermöglichen. Geprüft werden die Weiterentwicklung des herkunftssprachlichen Unterrichts sowie Türkisch und Griechisch als mögliche Fremdsprachen.
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„Wir fordern, die Altersgrenze für die Teilnahme an den Intensivfördermaßnahmen über das 18. Lebensjahr hinaus bis zum 21. Lebensjahr anzuheben“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Herkunftssprachen als Kompetenz zu fördern und in den Fremdsprachenkatalog aufzunehmen, stärkt sprachliche und kulturelle Vielfalt an Schulen.
- Migrationeher offen
Eine längere Intensivförderung und mehr herkunftssprachlicher Unterricht erweitern die Integrationsangebote für Zugewanderte.