Einwanderung von Fachkräften beschleunigen
Die CDU will qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland schneller nach Hessen holen und dafür eine „Fast Lane“ schaffen. Die Verfahren für Fachkräfte sollen von denen für Schutzsuchende getrennt und insgesamt verschlankt werden.
Hessen braucht mehr Fachkräfte. Die CDU will Fachkräfte aus dem Ausland schneller ins Land holen. Ihre Anträge sollen getrennt von Asyl-Anträgen laufen. Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden. Es soll mehr Visa für Fachkräfte geben.
Vorgesehen sind eine eigene Abteilung für ausländische Studierende in der Ausländerbehörde und die Unterstützung einer neuen Bundesagentur für Einwanderung („Work-and-Stay-Agentur“), die im Ausland um Fachkräfte wirbt. Ein Gesamtkonzept soll die Abläufe von der Botschaft bis zur Behörde vor Ort verkürzen. Anerkennung von Abschlüssen, Beratung und Qualifizierung sollen an einer Stelle gebündelt werden. Die CDU will mehr Fachkräfte-Visa und, soweit Bundesrecht es erlaubt, eine automatische unbefristete Arbeitserlaubnis für ausländische Absolventen deutscher Hochschulen. Das Welcome-Center und die Integrationslotsen sollen ausgebaut werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Durch eine klare Trennung der Fachkräfteeinwanderung von der Migration Schutzsuchender wollen wir Verfahren beschleunigen.“Einordnung
- Migrationeher offen
Die Zuwanderung von Fachkräften soll durch mehr Visa, schnellere Verfahren und leichtere Arbeitserlaubnisse erleichtert werden, was den heutigen Stand schrittweise öffnet.