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AfD zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 7 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 3 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Polizei stärken und Bodycams flächendeckend einführen

Die AfD will die Hamburger Polizei finanziell, personell und technisch besser ausstatten. Bodycams sollen überall eingesetzt und Taser erprobt werden, um Beamte und Rettungskräfte vor Angriffen zu schützen.

Die AfD will mehr Geld und mehr Personal für die Polizei. Polizisten sollen überall kleine Kameras am Körper tragen. Diese Kameras heißen Bodycams. Auch Elektro-Schock-Geräte sollen getestet werden. So sollen Polizisten und Helfer besser geschützt sein.

Die Polizei soll in Geld, Personal und Ausrüstung gestärkt werden. Die steigende Zahl von Angriffen auf Polizei- und Rettungskräfte will die AfD eindämmen. Bodycams sollen flächendeckend genutzt werden, auch damit Verfahren mit belastbaren Beweisen schneller abgeschlossen werden. Zusätzlich unterstützt die Partei Tests mit Tasern.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„wird die AfD Hamburg die flächendeckende Verwendung von Bodycams zum Schutze der Hamburger Beamten und Einsatzkräfte verwirklichen“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Ausstattung, flächendeckende Bodycams und Taser-Tests erweitern die Mittel der Polizei schrittweise.

Justiz aufstocken und Bewährungsverstöße sofort ahnden

Die AfD will mehr Stellen für Richter, Staatsanwälte und Justizpersonal schaffen und die Justiz digitalisieren. Wer gegen Bewährungsauflagen verstößt, soll sofort seine Strafe antreten müssen.

Die AfD will mehr Richter und Staatsanwälte in Hamburg. Die Gerichte sollen digitaler arbeiten. Manche Täter bekommen Bewährung. Sie müssen dann bestimmte Regeln einhalten. Wer diese Regeln bricht, soll sofort ins Gefängnis.

Das Programm wirft dem Senat vor, Stellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaft gestrichen oder nicht besetzt zu haben. Verfahren dauerten deshalb Jahre, und Tatverdächtige kämen aus der U-Haft frei. Die AfD fordert neue Stellen und eine Digitalisierung der Justiz. Bewährungsauflagen sollen kontrolliert und Verstöße mit sofortigem Strafantritt beantwortet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Die AfD Hamburg fordert, dass jeder, der gegen seine Bewährungsauflagen verstößt, unverzüglich seine Strafe verbüßen muss.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Strengere Kontrolle der Bewährung und sofortige Haft bei Verstößen verschärfen die Strafverfolgung schrittweise.

Bezirklichen Ordnungsdienst wieder einführen

Die AfD will den bezirklichen Ordnungsdienst wieder einführen, um die aus ihrer Sicht überlastete Polizei bei nicht hoheitlichen Aufgaben zu entlasten. Er soll mit der Stadtreinigung für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

Die AfD will den Ordnungs-Dienst der Bezirke zurückholen. Er soll für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Dabei arbeitet er mit der Stadt-Reinigung zusammen. So hat die Polizei mehr Zeit für Verbrecher.

Begründet wird dies mit Überstunden und Überlastung der Polizei sowie mit kaum verfolgter Kleinkriminalität. Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sollen nach Erfahrungen anderer Länder in drei Monaten ausgebildet werden können. Für das Parkraummanagement soll der Dienst nicht eingesetzt werden. Die AfD will ihn ausreichend mit Personal ausstatten.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Die AfD Hamburg wird deshalb den bezirklichen Ordnungsdienst (BOD) wieder einführen.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein zusätzlicher Ordnungsdienst erweitert die staatliche Präsenz für Ordnung im öffentlichen Raum.

Härtere Strafen durchsetzen und Ermessen begrenzen

Die AfD hält das deutsche Strafrecht für zu mild und die Rechtsprechung für zu täterfreundlich. Sie will angehende Richter und Staatsanwälte in der Ausbildung anders sensibilisieren und milde Urteile durch Gesetzesänderungen verhindern.

Die AfD findet die Strafen in Deutschland zu mild. Richter sollen in der Ausbildung mehr an die Opfer denken lernen. Zu milde Urteile will die AfD per Gesetz verhindern. Richter sollen dann weniger frei entscheiden können.

Das Programm kritisiert zu viele Bewährungs- und Geldstrafen und führt ein Urteil zu einer Gruppenvergewaltigung im Stadtpark an. In der juristischen Ausbildung in Hamburg soll vermittelt werden, dass das Strafrecht dem gesellschaftlichen Frieden dienen soll. Bei der Strafzumessung soll nicht allein der Täter im Blick stehen. Wo aus Sicht der AfD unangemessen milde Urteile drohen, soll der Spielraum der Richter gesetzlich eingeengt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„einer missbräuchlichen Ausübung des richterlichen Ermessens durch entsprechende Gesetzesänderungen einen Riegel vorschieben“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Höhere Strafen und weniger richterlicher Spielraum verschieben das Strafrecht in Richtung Härte.

Jugendstrafrecht verschärfen und schneller urteilen

Die AfD will nach dem „Neuköllner Modell“ jugendliche Straftäter im vereinfachten Verfahren schnell aburteilen. Auf 18- bis 20-Jährige soll das Jugendstrafrecht nicht mehr angewendet werden, und eine Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre hält sie für denkbar.

Junge Täter sollen schneller vor Gericht kommen. Das Vorbild ist ein Modell aus Berlin-Neukölln. Wer 18 bis 20 Jahre alt ist, soll wie ein Erwachsener bestraft werden. Die AfD kann sich vorstellen, schon Kinder ab 12 Jahren zu bestrafen.

Das vereinfachte Jugendverfahren nach § 76 Jugendgerichtsgesetz soll in Hamburg immer dann genutzt werden, wenn es nötig ist. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte sollen dafür eng zusammenarbeiten. Bei schweren Delikten setzt die AfD auf sofortige Anklage und Haft. Auf Bundesebene will sie erreichen, dass Heranwachsende nicht mehr nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, und zeigt sich offen für eine Strafmündigkeit ab 12 Jahren.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„dass das Jugendstrafrecht auf Heranwachsende (also Volljährige unter 21 Jahren) nicht mehr angewendet werden kann“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Der Wegfall des Jugendstrafrechts für Heranwachsende und eine mögliche Strafmündigkeit ab 12 ändern das Strafrecht grundlegend in Richtung Härte.

Mehr Mittel gegen Linksextremismus und Islamismus

Die AfD will mehr staatliches Geld für den Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus bereitstellen. Initiativen dagegen sollen genauso gefördert werden wie solche gegen Rechtsextremismus, und für jede Extremismusform soll ein Landesprogramm entstehen.

Die AfD will mehr Geld gegen Links-Extremismus und Islamismus ausgeben. Islamismus heißt: Religion wird für extreme Politik benutzt. Gruppen gegen diese Gefahren sollen gleich viel Geld bekommen wie Gruppen gegen Rechts-Extremismus. An allen Schulen soll es Aufklärung geben.

An allen Hamburger Schulen soll über Beratungsnetzwerke koordinierte Bildungsarbeit gegen Extremismus stattfinden. Vereine und Organisationen, die über Islamismus und Linksextremismus aufklären, sollen wie jene gegen Rechtsextremismus finanziell unterstützt werden. Für Linksextremismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamismus soll es jeweils ein zentral gesteuertes Landesprogramm geben. Opfer islamistischer und linksextremer Aktivitäten sollen aktiv geschützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir fordern, dass staatliche Mittel im Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus auf einem höheren Niveau als bisher zur Verfügung gestellt werden.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Der Ausbau staatlicher Programme gegen Extremismus verstärkt die Sicherheitsvorsorge schrittweise.

Rote Flora räumen

Die AfD will das linke Zentrum Rote Flora im Schanzenviertel räumen lassen. Sie sieht darin das Steuerungszentrum der autonomen Szene und hält die Besetzung seit über 30 Jahren für weitgehend illegal.

Die Rote Flora ist ein linkes Zentrum in Hamburg. Die AfD will das Gebäude räumen lassen. Sie sagt: Von dort wird die linke Szene gesteuert. Die AfD hält die Nutzung für nicht erlaubt.

Laut Programm hat die Rote Flora Aktionen beim G20-Gipfel mit ermöglicht. Die AfD hält das Gebäude seit mehr als 30 Jahren für im Wesentlichen illegal besetzt. Versuche des Senats, die Nutzung rechtlich abzusichern, lehnt sie ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Die AfD Hamburg wird dafür sorgen, dass die Rote Flora geräumt wird.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Räumung eines politischen Zentrums setzt staatliche Ordnungsmacht gegen eine bestimmte Szene ein.

Gewalttätige Antifa-Gruppen als Terrorvereinigungen einstufen

Die AfD will, dass gewalttätige Antifa-Gruppen als terroristische Vereinigungen eingestuft werden. Sie sieht diese Gruppen als Teil der linksextremen Szene in Hamburg.

Antifa ist der Name für linke Gruppen gegen Faschismus. Manche davon sind gewalttätig. Die AfD will diese Gruppen als Terror-Gruppen einstufen lassen. Dann könnte der Staat härter gegen sie vorgehen.

Die Forderung richtet sich gegen gewalttätige Gruppierungen, die sich der Antifa zurechnen. Sie sollen als terroristische Vereinigungen gelten. Das Programm ordnet dies in den Kampf gegen den Linksextremismus ein.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Die AfD Hamburg wird dafür sorgen, dass gewalttätige „Antifa“-Gruppierungen endlich als terroristische Vereinigungen eingestuft werden.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Einstufung als Terrorvereinigung öffnet weitreichende Straf- und Ermittlungsbefugnisse gegen diese Gruppen.

Strenges Hamburger Versammlungsgesetz nach bayerischem Vorbild

Die AfD will ein eigenes Hamburger Versammlungsgesetz nach dem Vorbild des strengeren bayerischen Gesetzes. Gewalttätige Demonstrationen, Blockaden und Gegenversammlungen sollen leichter unterbunden und Ausländer leichter von Versammlungen ausgeschlossen werden können.

Hamburg soll ein eigenes Gesetz für Demonstrationen bekommen. Vorbild ist das strenge Gesetz aus Bayern. Gewalttätige Demos sollen leichter verboten werden. Die Polizei soll härter gegen nicht angemeldete Demos vorgehen. Ausländer sollen leichter von Demos ausgeschlossen werden.

Als Beispiel nennt das Programm die G20-Demonstration „Welcome to Hell“. Gegen Störer und Gegendemonstrationen, die eine früher angemeldete Versammlung blockieren, soll leichter vorgegangen werden können, ebenso gegen unangemeldete Versammlungen. Die AfD versteht die Versammlungsfreiheit nach Art. 8 Grundgesetz als Deutschengrundrecht und lehnt Massenversammlungen von Ausländern ab. Das Tragen medizinisch nicht nötiger FFP2-Masken auf Demonstrationen soll nicht zur Umgehung des Vermummungsverbots dienen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Die AfD Hamburg befürwortet daher den Erlass eines eigenen Versammlungsgesetzes in Hamburg, das sich am strengeren Versammlungsgesetz aus Bayern orientiert.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein neues, strengeres Versammlungsgesetz mit mehr Eingriffsmöglichkeiten schränkt die Versammlungsfreiheit grundlegend stärker ein.

  • Migrationeher restriktiv

    Ausländer sollen leichter von Versammlungen ausgeschlossen werden können.

Islamisches Zentrum Hamburg verbieten

Die AfD fordert, sofort ein Verbotsverfahren gegen das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) einzuleiten. Sie bezeichnet das IZH als islamistisch und antisemitisch und sieht es als direkt vom iranischen Regime gesteuert.

Das IZH ist ein islamisches Zentrum in Hamburg. Die AfD will es verbieten lassen. Sie sagt: Das IZH ist islamistisch und judenfeindlich. Es wird laut AfD vom Iran gesteuert.

Das Programm beschreibt das IZH als islamistische und antisemitische Einrichtung. Es sieht eine direkte Steuerung durch die Regierung in Teheran. Ein Verbotsverfahren soll ohne Verzögerung beginnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die AfD fordert deshalb, dass unverzüglich ein Verbotsverfahren gegen das IZH eingeleitet wird.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Der Staat soll mit einem Vereinsverbot gegen eine Organisation vorgehen, die die AfD als extremistisch einstuft.

Was sagen die anderen Parteien zur inneren Sicherheit?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich