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CDU zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Auf die Inhalte kommt es an. Unser Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf 7 Prozent senken

Die CDU will über den Bundesrat erreichen, dass für die Gastronomie wieder der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gilt. Das steht im Zusammenhang mit dem Ziel, Gastronomie und Handel in der Innenstadt zu stärken.

Die CDU will die Mehrwert-Steuer für Restaurants senken. Sie soll wieder 7 Prozent betragen. Dafür will sich die CDU im Bundesrat einsetzen. Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundes-Länder.

Die Mehrwertsteuer ist Bundesrecht, deshalb will die CDU über den Bundesrat tätig werden. Der Satz soll wieder 7 Prozent betragen; der reguläre Satz liegt bei 19 Prozent. Die Forderung steht im Programm neben weiteren Schritten zur Belebung der Hamburger Innenstadt.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir wollen uns im Bundesrat zudem dafür einsetzen, dass die Mehrwertsteuer in der Gastronomie wieder auf 7 Prozent gesenkt wird.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die Senkung von 19 auf 7 Prozent verringert die Steuer für eine Branche um deutlich mehr als ein Viertel.

Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent senken

Die CDU will die Grunderwerbsteuer in Hamburg von 5,5 auf 3,5 Prozent senken. Das soll Käufer entlasten und Investitionen anstoßen. Im Bund will sie erreichen, dass die Steuer beim ersten Kauf einer selbst bewohnten Immobilie ausgesetzt wird.

Wer ein Haus oder Grundstück kauft, zahlt eine Steuer. In Hamburg sind das 5,5 Prozent vom Kaufpreis. Die CDU will die Steuer auf 3,5 Prozent senken. Beim ersten eigenen Zuhause soll sie später ganz wegfallen.

Das Programm verweist darauf, dass die Steuer im Januar 2023 auf 5,5 Prozent angehoben wurde. Die Senkung soll nicht nur Hauskäufern zugutekommen, sondern auch Investitionen in andere Nutzungsarten und Projekte anregen. Nach Darstellung der CDU entfallen knapp 40 Prozent dessen, was die Errichtung eines Gebäudes kostet, auf staatliche Abgaben und Steuern. Die Aussetzung beim Ersterwerb selbst genutzten Wohneigentums müsste auf Bundesebene geregelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir wollen die Grunderwerbssteuer pauschal auf 3,5 Prozent senken.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Der Steuersatz soll von 5,5 auf 3,5 Prozent fallen, also um mehr als ein Drittel, was eine deutliche Steuersenkung ist.

Schuldenbremse einhalten und Ausgaben begrenzen

Die CDU bekennt sich zur Schuldenbremse in der Hamburger Verfassung und will Ausgaben und Personalzuwachs der Verwaltung begrenzen. Zukunftsinvestitionen sollen trotzdem möglich sein, ohne Steuern für Bürger und Betriebe zu erhöhen.

Die CDU will keine neuen Schulden für Hamburg. Die Stadt soll weniger Geld ausgeben. Die Verwaltung soll nicht immer mehr Mitarbeiter bekommen. Die Steuern sollen dabei nicht steigen.

Die Schuldenbremse soll laut Programm verhindern, dass die Politik über ihre Verhältnisse wirtschaftet und künftige Generationen belastet. Die CDU verlangt, Prioritäten zu setzen und Aufgaben kritisch zu überprüfen, und verweist auf gestiegene Zinsen. Haushalte sollen transparent geführt werden, ohne Schulden in städtische Beteiligungen auszulagern. Steuerbetrug und Sozialmissbrauch will die CDU konsequent bekämpfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Unser Ziel ist es deshalb, die staatlichen Ausgaben und die immer weiter wachsende Mitarbeiterzahl in der Hamburger Verwaltung zu begrenzen“
Seite 99 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ausgaben und Personal der Verwaltung sollen begrenzt und die Schuldenbremse ohne Steuererhöhungen eingehalten werden, was auf Haushaltsdisziplin zielt.

Städtische Beteiligungen überprüfen, Haushalt transparenter machen

Die CDU will das Wachstum der Aktivitäten und Schulden außerhalb des Kernhaushalts beenden und mehr Transparenz schaffen. Beteiligungen der Stadt an Unternehmen sollen auf den Prüfstand, wenn kein wichtiges staatliches Interesse besteht.

Die Stadt Hamburg besitzt Anteile an vielen Firmen. Die CDU will diese Anteile prüfen. Sie fragt: Braucht die Stadt diese Firma wirklich? Außerdem soll der Haushalt der Stadt klarer werden. Der Haushalt ist der Plan für Einnahmen und Ausgaben.

Das Programm sieht ein stärkeres Risikomanagement und eine offene Berichterstattung über Verbindlichkeiten vor, die neben dem Kernhaushalt entstanden sind. Unternehmensbeteiligungen sollen dort hinterfragt werden, wo das nötige staatliche Interesse fehlt. Pauschale Posten im Haushalt, sogenannte globale Mehr- und Minderkosten, will die CDU nicht mehr in der bisherigen Form zulassen. Aus ihrer Sicht schwächen diese Posten das Parlament und machen den Haushalt undurchsichtiger.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Zudem werden wir die Unternehmensbeteiligungen der Stadt in den Fällen kritisch überprüfen, in denen das erforderliche wichtige staatliche Interesse nicht vorliegt.“
Seite 100 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Staatliche Unternehmensbeteiligungen sollen überprüft und Aktivitäten außerhalb des Kernhaushalts begrenzt werden, was die Rolle des Staates in der Wirtschaft schrittweise verkleinert.

Haushaltsspielräume für Investitionen mit privatem Kapital nutzen

Die CDU will freie Mittel im Haushalt gezielt in Infrastruktur und in den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort lenken. Dafür soll mehr privates Geld gewonnen werden, und die Verwaltung soll effizienter arbeiten.

Die CDU will mehr Geld in Straßen, Gebäude und Forschung stecken. Das Geld soll aus Einsparungen kommen. Auch private Geldgeber sollen mitmachen. Die Verwaltung soll weniger Büros nutzen. Neue Stellen soll es nur geben, wenn woanders Aufgaben wegfallen.

Spielräume sollen laut Programm durch Aufgabenkritik und durch das Umschichten von Vermögen entstehen. Die CDU will stärker mit privaten Partnern zusammenarbeiten, also öffentlich-private Partnerschaften nutzen. Die Stadt soll weniger Bürofläche belegen. Zusätzlicher Personalbedarf muss grundsätzlich dadurch gedeckt werden, dass an anderer Stelle Aufgaben entfallen.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Dabei wollen wir verstärkt privates Kapital mobilisieren und stärker auf öffentlich-private Partnerschaften setzen.“
Seite 100 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Investitionen sollen stärker über privates Kapital und Einsparungen statt über zusätzliche öffentliche Mittel und Stellen finanziert werden, was den Stand in Richtung Markt und Haushaltsdisziplin verschiebt.

Förderprogramme und Bauprojekte auf Wirtschaftlichkeit prüfen

Die CDU will Fördergeld gezielt statt breit gestreut vergeben. Große Programme und Investitionen sollen vorab Ziele erhalten und auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden; später soll kontrolliert werden, ob die Ziele erreicht wurden.

Die CDU will Förder-Geld gezielter verteilen. Große Projekte sollen vorher klare Ziele haben. Die Stadt soll prüfen, ob sich ein Projekt lohnt. Später soll sie prüfen, ob das Ziel erreicht ist. Auch Bauprojekte der Stadt sollen besser organisiert sein.

Die Kontrolle der Zielerreichung soll während und nach der Umsetzung stattfinden, damit die Stadt daraus für spätere Vorhaben lernt. Die Organisation städtischer Hochbau- und Sanierungsvorhaben will die CDU überprüfen und verbessern, mit stabilen Kosten und klaren Zuständigkeiten. Bei Mieter-Vermieter-Modellen, bei denen die Stadt Gebäude von eigenen Gesellschaften mietet, soll die Wirtschaftlichkeit eindeutig nachgewiesen sein. Andere Wege der Umsetzung und Finanzierung sollen ebenfalls geprüft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Große Maßnahmen wie Förderprogramme und Investitionsprojekte müssen vor Beginn klare Zielsetzungen bekommen, und es muss die Wirtschaftlichkeit untersucht werden.“
Seite 100 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Öffentliche Ausgaben sollen strenger an Wirtschaftlichkeit und Zielkontrolle gebunden werden, was den Stand schrittweise in Richtung Haushaltsdisziplin verschiebt.

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