Schuldenbremse abschaffen, öffentliche Investitionen ausweiten
Die Linke will die Schuldenbremse in Hamburg und im Bund abschaffen, um deutlich mehr öffentliche Investitionen zu ermöglichen. Aus Sicht der Partei braucht es starke staatliche Impulse, um die Wirtschaftskrise zu überwinden.
Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Linke will sie abschaffen. Dann kann die Stadt mehr Geld ausgeben. Zum Beispiel für Schulen, Gesundheit und Umwelt. Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe beim Einkaufen bekommen.
Das Geld soll vor allem in Bildung, Gesundheit, Kultur, Umweltschutz und Infrastruktur fließen, vorrangig in ressourcenschonende und gemeinwohlorientierte Bereiche. Haushalte mit geringem Einkommen sollen Konsumhilfen erhalten. Staatliche Hilfen für Unternehmen sollen an strenge soziale Bedingungen geknüpft werden. Den ökologischen und digitalen Umbau sollen regionale Transformationsräte mit Beschäftigten und Gewerkschaften mitgestalten. Den geplanten Doppelhaushalt 2025/2026 von rund 43,8 Milliarden hält die Partei angesichts des Investitionsstaus für unzureichend. Zudem will sie Wohlstand künftig auch an sozialen und ökologischen Maßstäben messen.
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„Um das zu ermöglichen, muss die Schuldenbremse abgeschafft werden, weil sie eine Wohlstands- und Investitionsbremse ist.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Abschaffung der Schuldenbremse und eine massive Ausweitung staatlicher Investitionen würden die heutige Haushaltsregel grundlegend beseitigen.