Landesmindestlohn von 15 Euro einführen
Die Linke will in Hamburg wieder einen Landesmindestlohn einführen, der sofort 15 Euro pro Stunde beträgt. Er soll für städtische Betriebe gelten, auch für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Vorbild ist Bremen; den Bundesmindestlohn hält die Partei für nicht armutsfest.
Die Linke will einen eigenen Mindest-Lohn für Hamburg. Er soll 15 Euro pro Stunde betragen. Er soll in den Betrieben der Stadt gelten. Auch in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen soll er gelten. Der Mindest-Lohn soll später mit den Tarif-Löhnen steigen.
Seit dem 1. Januar 2017 gibt es in Hamburg keinen eigenen Landesmindestlohn mehr. Die künftige Höhe soll sich an der niedrigsten Entgeltgruppe im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) orientieren, wie es Bremen eingeführt hat. Das Programm verweist auf die EU-Mindestlohnrichtlinie, nach der ein angemessener Mindestlohn 60 Prozent des Medianlohns erreichen soll, was 2024 gut 14 Euro entspräche. Der Bundesmindestlohn liegt laut Programm bei 12,41 Euro und steigt 2025 auf 12,82 Euro.
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„Einführung eines Landesmindestlohngesetzes für städtische Betriebe inklusive der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Der Mindestlohn soll ab sofort 15€ betragen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein eigener Landesmindestlohn über dem Bundesniveau hebt die Lohnuntergrenze für städtische Betriebe per Gesetz um weniger als ein Viertel an.