Schuldenfinanzierte Aufrüstung ablehnen
Das BSW lehnt die Kredite ab, die seit der Lockerung der Schuldenbremse im März 2025 für Rüstung möglich sind, und nennt sie „Kriegskredite“. Sachsen-Anhalt soll eine Politik nicht mittragen, die aus Sicht der Partei Aufrüstung vor Diplomatie stellt. Gefordert werden Abrüstung und eine neue Entspannungspolitik.
Der Staat darf seit 2025 mehr Schulden für Waffen machen. Das BSW ist dagegen. Die Partei will Gespräche statt Aufrüstung. Sie sagt auch: Krieg schadet dem Klima sehr.
Das Programm kritisiert den Bundestagsbeschluss vom 18. März 2025, mit dem die Schuldenbremse für Rüstungsausgaben gelockert wurde. Es bemängelt, dass die Ausnahme nicht für Schulen, Krankenhäuser oder Sozialwohnungen gilt, und hält auch Landesregierungen ihre Zustimmung im Bundesrat vor. Die Partei spricht von der größten Aufrüstung seit Gründung der Bundesrepublik. Krieg bezeichnet sie zudem als größten Klimaschädling, weil Herstellung und Einsatz von Waffen sowie der Wiederaufbau viele Treibhausgase freisetzen. Daraus leitet sie die Forderung nach weltweiter Abrüstung ab.
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„Wir sagen klar und unmissverständlich: Nein zu diesen Kriegskrediten.“Einordnung
- Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst
Die seit 2025 geltende kreditfinanzierte Aufrüstung wird grundsätzlich abgelehnt und durch Abrüstung und Entspannungspolitik ersetzt.