Geflüchtete dezentral unterbringen, Bezahlkarte abschaffen
Die Linke will Geflüchtete in dezentralen Wohnungen statt in großen Sammelunterkünften unterbringen und Mindeststandards festlegen. Die Bezahlkarte, Wohnsitzauflagen und die Sonderregeln des Asylbewerberleistungsgesetzes lehnt sie ab.
Geflüchtete sollen nicht in großen Unterkünften leben. Die Linke will kleinere Wohnungen in der ganzen Stadt. Jede Person soll mindestens 9 Quadratmeter Platz haben. Die Bezahlkarte für Geflüchtete soll wegfallen. Geflüchtete sollen ihren Wohnort selbst wählen dürfen.
Große Sammelunterkünfte fördern nach Darstellung des Programms psychische Erkrankungen und Gewalt und schaden Kindern. Kurzfristig sollen Mindeststandards für Privatsphäre gelten, darunter neun Quadratmeter pro Person und eine kindgerechte Ausstattung. Residenz- und Wohnpflichten sollen von Beginn an entfallen. Besonders schutzbedürftige Menschen sollen bei der Ankunft erkannt und vor Gewalt geschützt werden, für queere Geflüchtete soll es eigene Schutzunterkünfte geben. Die Bezahlkarte dient aus Sicht der Partei der Einschränkung und Überwachung; stattdessen soll jeder ein Konto bekommen. Im Bund will sie die Schlechterstellung durch das Asylbewerberleistungsgesetz beenden.
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„Mindestens 9qm Unterbringungsfläche pro Person und Ausbau der dezentralen Wohnunterbringung.“Einordnung
- Migrationdeutlich offen
Bezahlkarte, Wohnsitzauflagen und die Sonderregeln des Asylbewerberleistungsgesetzes sollen wegfallen, was die Rechte Geflüchteter grundlegend erweitert.