Artenvielfalt schützen, Stadt an Klimafolgen anpassen
Die Linke fordert eine umfassende Strategie für die Artenvielfalt mit festen Zielen und Fristen. Zugleich soll Hamburg in den Schutz vor Starkregen und Hitze investieren, weil solche Wetterereignisse nach dem Programm zunehmen.
Die Linke will Tiere und Pflanzen in Hamburg besser schützen. Dafür soll es einen Plan mit festen Zielen geben. Die Stadt soll sich auf Hitze und starken Regen vorbereiten. Alte Bäume sollen stehen bleiben.
Gegen Starkregen sollen Flächen entsiegelt und Anlagen zum Rückhalten und Versickern von Wasser gebaut werden. Gegen Hitze sieht das Programm den Erhalt von Kaltluftbahnen, mehr Gründächer, kostenlose Trinkwasserstellen und besseren Schutz am Arbeitsplatz vor; Maßnahmen sollen nach sozialen Kriterien gereiht werden. Moore sollen als CO2-Speicher erhalten bleiben, der Vollhöfner Wald soll Naturschutzgebiet werden, und Bäume sollen bei Planungen Vorrang haben. Zur Schonung von Ressourcen sollen ein Reparaturbonus sowie Leih- und Reparaturläden gefördert werden. Außerdem sollen das Containern straffrei sein, Atomtransporte durch Hamburg unterbleiben und das Gas Sulfuryldifluorid im Hafen vorerst verboten werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„eine vollumfängliche Biodiversitätsstrategie mit konkreten Zielen und Fristen für ganz Hamburg.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Erhalt von Mooren als CO2-Speicher, Entsiegelung und ein vorläufiges Verbot eines klimaschädlichen Gases bauen den Klima- und Umweltschutz schrittweise aus.