Recyclingbaustoffe und nachhaltiges Bauen vorschreiben
Die Grünen wollen den Verbrauch von Rohstoffen am Bau deutlich senken und eine Kreislaufwirtschaft aufbauen. Der Anteil von Recyclingbaustoffen soll bis 2035 auf mindestens 70 Prozent steigen. Das Land soll bei eigenen Bauten vorangehen.
Beim Bauen sollen weniger neue Rohstoffe verbraucht werden. Alte Baustoffe sollen wieder benutzt werden. Bis 2035 sollen mindestens 70 Prozent der Baustoffe aus Recycling stammen. Häuser sollen möglichst repariert und nicht abgerissen werden. Das Land soll bei eigenen Gebäuden ein Vorbild sein.
Gebäude sollen künftig so geplant werden, dass alle Baustoffe recycelbar oder kompostierbar sind; Sanierung soll Vorrang vor Abriss haben. Für Bauten des Landes sowie für Straßen und Radwege soll eine Pflichtquote für Recycling-Beton gelten, und das QNG-Siegel soll bei Landesgebäuden Standard werden. Die Ausschreibungsrichtlinie soll natürliche Gesteinskörnungen nicht länger vorschreiben. Ressourceneffizienz soll Kriterium aller Bau-Förderprogramme werden, eine Bauteilbörse nach Bremer Vorbild gilt als mögliches Modellprojekt. Neue Deponien sollen so gering wie nötig ausfallen, und der Rückbau alter Deponien soll geprüft werden.
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„Außerdem wollen wir eine Recyclingbaustoffquote von mindestens 70 Prozent (ausgehend von jetzt ungefähr 30 Prozent) bis 2035 schrittweise erreichen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Verbindliche Quoten und neue Kriterien in Förderprogrammen bedeuten mehr staatliche Vorgaben für das Bauen.