Fischerei ökologisch umstellen, Grundschleppnetze beenden
Die Grünen wollen die Fischerei in Nord- und Ostsee erhalten und zugleich sensible Meeresgebiete schützen. Dazu gehören ein rascher Ausstieg aus der Grundschleppnetzfischerei, strengere Regeln für Stellnetze und Subventionen, die auf eine ökologische Meeresnutzung zielen.
Fischerei gehört zu Schleswig-Holstein. Die Grünen wollen sie umwelt-freundlicher machen. Netze, die über den Meeres-Boden gezogen werden, sollen bald verboten sein. Fischer sollen Hilfe bei der Umstellung bekommen. Bedrohte Fisch-Arten soll niemand gezielt fangen.
Regionale Fischereibetriebe sollen bei der Umstellung und beim Aufbau von Alternativen wie umweltfreundlichen touristischen Angeboten Unterstützung erhalten. Fangquoten sollen sich nach internationalen Forschungsergebnissen richten. Mit Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund sollen Perspektiven für die Fischerei entstehen, falls die Fangmengen länger stark eingeschränkt bleiben. Gefährdete Arten dürfen weder gezielt gefischt noch geangelt werden. Die Aquakulturstrategie soll fortgeschrieben werden und sich an Tierwohl, Futter, Energie sowie Gewässer- und Meeresschutz ausrichten.
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„Dazu gehören auch ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der klima- und umweltschädlichen Grundschleppnetzfischerei und eine naturschutzgerechte Regulierung von Stellnetzen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine Fangmethode soll auslaufen, Stellnetze sollen stärker reguliert und Subventionen an ökologische Kriterien gebunden werden.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Ausstieg aus der als klimaschädlich bezeichneten Grundschleppnetzfischerei stellt Klima- und Umweltschutz über die bisherige Fangpraxis.