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Grüne zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Wir sind Stadt. Land. Schleswig-Holstein. Programm zur Landtagswahl am 8. Mai 2022“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 212 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 2 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Rüstungsexporte strenger regulieren, Konversion unterstützen

Die Grünen wollen sich im Bund für eine strenge, an Menschenrechten orientierte Regulierung von Rüstungsexporten einsetzen. Fallen dadurch Aufträge im Land weg, sollen Projekte zur Umstellung auf zivile Produktion unterstützt werden. So sollen Beschäftigte der Rüstungsindustrie andere berufliche Perspektiven bekommen.

In Schleswig-Holstein gibt es Firmen, die Waffen bauen. Die Grünen wollen strengere Regeln für den Verkauf von Waffen ins Ausland. Dabei sollen die Menschen-Rechte zählen. Wenn Firmen dadurch Aufträge verlieren, soll das Land den Beschäftigten helfen.

Das Programm erkennt die Leistung der Beschäftigten am Rüstungsstandort Schleswig-Holstein ausdrücklich an. Die Forderung nach strengeren Exportregeln richtet sich an die Bundesebene. Auf Landesebene geht es um Konversionsprojekte, also die Umstellung von Rüstungs- auf andere Produktion, dort wo schärfere Ausfuhrbeschränkungen zu Auftragsverlusten führen.

Originalzitat anzeigen (Seite 121)
„setzen wir uns als GRÜNE in Schleswig-Holstein auf Bundesebene für eine starke, menschenrechtsorientierte Regulierung von Rüstungsexporten ein“
Seite 121 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Rüstungsexporte sollen stärker beschränkt werden als heute, was Zurückhaltung bei Rüstungsausfuhren Vorrang gibt.

Kooperationen im Ostseeraum stärken

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit mit den Ostsee-Anrainern ausbauen, weil sich Meeresschutz, Klimakrise und Sicherheitsfragen aus ihrer Sicht nur gemeinsam lösen lassen. Grundlage sollen Minderheiten- und Menschenrechte sein. Auch der Austausch der Zivilgesellschaft und der Kultur soll wachsen.

Viele Länder liegen an der Ostsee. Die Grünen wollen mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Es geht um den Schutz des Meeres und des Klimas. Dabei sollen die Menschenrechte gelten. Auch Jugendgruppen und Künstler sollen sich mehr austauschen.

Bestehende Kooperationen sollen gestärkt werden, mit dem Ziel, demokratische Strukturen zu fördern. Jugend-, Klima- und Menschenrechtsgruppen sollen zu mehr Zusammenarbeit eingeladen werden. Kunstschaffende sollen über Grenzen hinweg arbeiten und neue Projekte entwickeln können. Die Zusammenarbeit mit russischen Regionen will die Partei in Gremien wie der Ostseeparlamentarierkonferenz und dem Parlamentsforum südliche Ostsee sowie über Kommunen, Gewerkschaften, Hochschulen und Verbände stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 190)
„Wir wollen die bestehenden Kooperationen stärken und ausbauen und werden dabei darauf achten, dass die Grundlage der Zusammenarbeit auf der Einhaltung von Minderheiten- und Menschenrechten beruht.“
Seite 190 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Punkt setzt auf Dialog, zivilgesellschaftlichen Austausch und regionale Kooperation, auch mit russischen Regionen, statt auf militärische Mittel.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

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