Rüstungsexporte strenger regulieren, Konversion unterstützen
Die Grünen wollen sich im Bund für eine strenge, an Menschenrechten orientierte Regulierung von Rüstungsexporten einsetzen. Fallen dadurch Aufträge im Land weg, sollen Projekte zur Umstellung auf zivile Produktion unterstützt werden. So sollen Beschäftigte der Rüstungsindustrie andere berufliche Perspektiven bekommen.
In Schleswig-Holstein gibt es Firmen, die Waffen bauen. Die Grünen wollen strengere Regeln für den Verkauf von Waffen ins Ausland. Dabei sollen die Menschen-Rechte zählen. Wenn Firmen dadurch Aufträge verlieren, soll das Land den Beschäftigten helfen.
Das Programm erkennt die Leistung der Beschäftigten am Rüstungsstandort Schleswig-Holstein ausdrücklich an. Die Forderung nach strengeren Exportregeln richtet sich an die Bundesebene. Auf Landesebene geht es um Konversionsprojekte, also die Umstellung von Rüstungs- auf andere Produktion, dort wo schärfere Ausfuhrbeschränkungen zu Auftragsverlusten führen.
Originalzitat anzeigen (Seite 121)
„setzen wir uns als GRÜNE in Schleswig-Holstein auf Bundesebene für eine starke, menschenrechtsorientierte Regulierung von Rüstungsexporten ein“Einordnung
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Rüstungsexporte sollen stärker beschränkt werden als heute, was Zurückhaltung bei Rüstungsausfuhren Vorrang gibt.