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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Wir sind Stadt. Land. Schleswig-Holstein. Programm zur Landtagswahl am 8. Mai 2022“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 212 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sport fördern und inklusiver gestalten

Die Grünen wollen Breiten- und Leistungssport weiter bedarfsgerecht finanzieren und Sportstätten sanieren. Vereine sollen inklusiver werden und Unterstützung bei der Antidiskriminierungsarbeit erhalten.

Die Grünen wollen dem Sport weiter genug Geld geben. Sport-Hallen und Plätze sollen repariert werden. Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können. Niemand soll im Verein schlecht behandelt werden.

Leitlinie ist der Sportentwicklungsplan „Sportland Schleswig-Holstein“, dessen Maßnahmen nach der festgelegten Priorisierung umgesetzt werden sollen. Sportstätten sollen barrierefrei und energetisch saniert werden. Para-Sport soll fester Teil der Vereinsangebote werden; dafür soll die Aus- und Fortbildung von Trainern wachsen und der Kauf spezieller Trainingsgeräte leichter werden. Frauen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen sollen in Vereinen und Verbänden gefördert werden. Im Leistungssport sollen die Bedingungen für den Nachwuchs im Mittelpunkt stehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Insbesondere werden wir uns dafür einsetzen, für die barrierefreie und energetische Sanierung der Sportstätten im Land auch weiterhin Investitionsmittel zu sichern und so den landesweiten Sanierungsstau abzubauen.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Fortgesetzte öffentliche Investitionen in Sportstätten und eine bedarfsgerechte Sportfinanzierung stehen für mehr staatliche Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die gezielte Förderung von Frauen, inter*, nicht-binären und trans* Personen sowie Antidiskriminierungsarbeit in Vereinen verschiebt den Sport in Richtung Gleichstellung und Vielfalt.

Schwimmausbildung für alle Kinder sichern

Die Grünen wollen erreichen, dass jedes Kind schwimmen lernt. Dafür sollen mehr Schwimmstätten entstehen und der Schwimmunterricht an den Schulen gestärkt werden.

Die Grünen wollen: Alle Kinder sollen schwimmen können. Dafür soll es mehr Schwimmbäder geben. Mehr Lehrerinnen und Lehrer sollen Schwimmen unterrichten können. Auch Erwachsene sollen Schwimmkurse bekommen.

Nach Darstellung des Programms hängt das Schwimmenlernen von genügend Schwimmstätten, verfügbaren Kursen und dem Schulunterricht ab. Der Ausbau von Schwimmstätten soll weiter gefördert werden. An jeder Schule soll ein Zehntel der Lehrkräfte für die Schwimmausbildung qualifiziert sein. Gemeinsam mit den Kommunen sollen Schwimmvereine dabei unterstützt werden, Trainerinnen und Trainer auszubilden und zu bezahlen, damit es auch Angebote für Erwachsene gibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„Unser oberstes Ziel lautet: Jedes Kind muss schwimmen lernen!“
Seite 83 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Schwimmstätten und Schwimmausbildung stärker öffentlich fördern, was die öffentlichen Leistungen schrittweise ausbaut.

E-Sport anerkennen und Verbandsstrukturen aufbauen

Die Grünen wollen den E-Sport stärken und einen Landesverband aufbauen, der das Landeszentrum E-Sport trägt und vom Land finanziert wird. Zugleich sollen Vereine Suchtprävention und Medienpädagogik ausbauen.

E-Sport heißt: Menschen spielen Video-Spiele im Wettbewerb. Die Grünen wollen E-Sport-Vereine unterstützen. Es soll einen Landes-Verband für E-Sport geben. Das Land soll ihn bezahlen. Die Vereine sollen auch vor Spiel-Sucht schützen.

Das Programm begrüßt, dass E-Sport im Bund als gemeinnützig anerkannt werden soll, und will die Umsetzung im Land begleiten. Vereine sollen dadurch weniger Bürokratie haben, steuerlich entlastet werden und kommunale Räume nutzen können. Das Landeszentrum E-Sport soll in die Trägerschaft eines neuen Landesverbands übergehen, den das Land finanziert. Für Suchtprävention und Medienpädagogik in den Vereinen sollen Gelder bereitgestellt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„Wir unterstützen den Aufbau eines Landesverbands E-Sport und werden uns dafür einsetzen, dass die Trägerschaft für das Landeszentrum E-Sport auf den Landesverband übergeht.“
Seite 83 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbraucherschutz stärken und Hygiene-Ampel einführen

Die Grünen wollen Beratung und Aufklärung für Verbraucherinnen und Verbraucher ausbauen und die Verbraucherzentrale sowie die Marktüberwachung stärken. Für Restaurants soll eine Hygiene-Kennzeichnung nach dänischem Muster kommen.

Die Grünen wollen Kundinnen und Kunden besser schützen. Die Verbraucher-Zentrale berät Menschen. Sie soll mehr Unterstützung bekommen. Restaurants sollen am Eingang zeigen, wie sauber sie sind. Dafür soll es einen Aufkleber geben.

Nach dem Programm sollen Menschen auf Grundlage klarer Informationen über Konsum, Daten und Verträge entscheiden können. Die Arbeit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein soll gesichert und gestärkt werden; die Beratung für Mieterinnen und Mieter gilt als besonders wichtig. Ein Aufkleber am Eingang soll den Hygienezustand eines Lokals zeigen, was laut Programm ohne zusätzliche Bürokratie auskommt. Die Grünen unterstützen zudem die vom Bund geplante verbindliche Tierhaltungskennzeichnung, die Transport und Schlachtung einschließt.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Ziel ist eine Art „Hygiene-Ampel“ für Gastronomie-Betriebe nach dänischem Vorbild.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Kennzeichnung für Gastronomiebetriebe und mehr Mittel für Verbraucherberatung und Marktaufsicht erweitern die staatliche Regulierung des Marktes schrittweise.

Infrastruktur in ländlichen Räumen stärken

Die Grünen wollen Leben und Arbeiten auf dem Land attraktiv halten und dafür die Infrastruktur ausbauen. Dazu zählen Nahverkehr, ärztliche Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Wohnraum und Orte der Begegnung.

Die Grünen wollen das Leben auf dem Land verbessern. Es soll gute Busse und Bahnen geben. Es soll Ärzte, Läden und Treffpunkte in der Nähe geben. Auch neue Wohnungen sollen entstehen, aber ohne viel neue Fläche zu bebauen.

Vorgesehen sind medizinische Versorgungszentren mit angestellten Ärztinnen und Ärzten sowie Gemeindepflegekräften, stärkere kommunale Krankenhäuser, dezentraler Einzelhandel und Coworking-Spaces. Wohnraum soll ohne zusätzliche Versiegelung entstehen, etwa durch den Erhalt von Hofstellen, Tiny-House-Siedlungen und Wohnprojekte auf Brachen. Das Konzept der „Markt-Treffs“ soll fortgeführt und um weitere Gemeinschaftsräume ergänzt werden. Kulturknotenpunkte sollen Kunst und Musik auf dem Land fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 156)
„Dafür wollen wir die Infrastruktur in den ländlichen Räumen stärken und nachhaltig vernetzen.“
Seite 156 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Daseinsvorsorge auf dem Land soll ausgebaut werden, etwa durch Versorgungszentren und kommunale Krankenhäuser; das bedeutet mehr öffentliche Leistungen.

Aktionsprogramm für kommunale Zeitpolitik starten

Die Grünen wollen Kommunen dabei unterstützen, zeitliche Abläufe und räumliche Organisation des Alltags besser aufeinander abzustimmen. Dafür soll ein zweijähriges Aktionsprogramm finanziert werden.

Viele Menschen haben im Alltag zu wenig Zeit. Die Grünen wollen, dass Gemeinden dabei helfen. Dafür soll es zwei Jahre lang Geld geben. Danach soll es in Gemeinden Zeit-Büros geben.

Ziel ist es, Zeitkonflikte im Alltag zu verringern und Zeit gerechter zu verteilen. Mit dem Programm sollen regionale Handlungsfelder ermittelt werden. Außerdem soll ein Konzept entstehen, wie anschließend Zeitbeauftragte oder Zeitbüros in den Kommunen eingeführt werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 157)
„Hierfür sollen für einen Zeitraum von zwei Jahren Mittel für ein Aktionsprogramm zu kommunaler Zeitpolitik bereitgestellt werden“
Seite 157 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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