Ausländische Abschlüsse leichter anerkennen, Arbeitsmarktintegration fördern
Die Grünen wollen die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Berufsqualifikationen vereinfachen und ein Landesstipendium für Nachqualifizierung schaffen. Zugewanderte und Geflüchtete sollen in ihrem erlernten Beruf arbeiten können. Landesprogramme zur Arbeitsmarktintegration sollen fortgeführt werden.
Viele Menschen haben ihren Beruf im Ausland gelernt. Die Grünen wollen, dass sie hier leichter in diesem Beruf arbeiten können. Dafür soll es Beratung, Sprachkurse und Geld für Kurse geben. Auch Geflüchtete sollen Hilfe bei der Job-Suche bekommen.
Vorgesehen sind Beratung bei Behörden, Erleichterungen bei fehlenden Papieren sowie Hilfe bei Sprache und Fachwissen. Das Stipendienprogramm soll sich am Hamburger Vorbild orientieren, und Qualifizierungsangebote etwa für Gesundheit, Pflege, Technik, Pädagogik und Informatik sollen ins Land geholt werden. Im Bund soll die Nachqualifizierung gesetzlich verankert und die IQ-Netzwerke gestärkt werden. Das Netzwerk „Alle an Bord!“ für Geflüchtete und Arbeitgeber soll gestärkt werden. Die zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung soll künftig auch Menschen beraten, die bereits im Inland leben.
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„Auf Landesebene werden wir deshalb ein Stipendienprogramm für die Nachqualifizierung analog des Hamburger Modells aufbauen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein neues Landesstipendium und fortgeführte Förderprogramme bedeuten mehr öffentliche Leistungen am Arbeitsmarkt.
- Migrationeher offen
Leichtere Anerkennung, Stipendien und mehr Beratung erweitern die Möglichkeiten Zugewanderter schrittweise.