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Grüne: Wahlprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

Wir sind Stadt. Land. Schleswig-Holstein. Programm zur Landtagswahl am 8. Mai 2022

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 212 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Die Grünen stellen den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihres Programms: Schleswig-Holstein soll spätestens 2035 klimaneutral sein, mit mehr Windkraft an Land, einer Solarpflicht für Neubauten, grünem Wasserstoff und einem Ende der Öl- und Gasförderung. Im Verkehr setzt die Partei auf Schiene, Rad und öffentlichen Nahverkehr, etwa mit einer Mobilitätsgarantie und einem Bildungsticket für 365 Euro, und lehnt neue Fernstraßen ab. In der Bildung will sie mehr Personal in Kitas, sinkende Kita-Gebühren, den Ausbau des Ganztags, digitale Geräte für alle Schulkinder und mehr Geld für Hochschulen. Hinzu kommen eine Mietpreisbremse und eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, ein Landesmindestlohn von 13,50 Euro, bessere Bedingungen in der Pflege sowie mehr Ökolandbau, Moor- und Meeresschutz. Außerdem fordert das Programm ein Wahlrecht für alle dauerhaft im Land Wohnenden ab 16 Jahren, ein Landesgesetz gegen Diskriminierung und eine Öffnung der Schuldenbremse für Investitionen.

Die Grünen wollen das Klima schützen. Schleswig-Holstein soll bis 2035 klimaneutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima dann nicht mehr. Dafür soll es mehr Strom aus Wind und Sonne geben. Busse, Bahnen und Radwege sollen besser werden. Kitas sollen mehr Personal bekommen und weniger kosten. Wohnen soll bezahlbar bleiben, und der Mindest-Lohn im Land soll steigen.

Einordnung des ganzen Programms

konservativ
konservativ, mehr Staatkonservativ, mehr Marktprogressiv, mehr Staatprogressiv, mehr MarktGrüne
progressiv
mehr Staatmehr Markt

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 139 Punkten

    Punkte je Stufe: 5 deutlich mehr Staat, 130 eher mehr Staat, 4 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,2), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Bürgerrechte zuerst, 6 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 7 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,1), aus 53 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 50 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-0,9), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 8 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 73 Punkten

    Punkte je Stufe: 12 deutlich Klimaschutz zuerst, 61 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1,1), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich offen, 17 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 3 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaft

17 Punkte

Wirtschaftsförderung auf Klimaschutz und Zukunftsthemen ausrichten

Die Grünen wollen alle Förderprogramme des Landes überprüfen und an Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und Ressourcenschonung ausrichten. Das Land soll zudem umweltfreundlich einkaufen, und Corona-Hilfen sollen nach Bedarf weiterlaufen.

Das Land gibt Firmen Förder-Geld. Die Grünen wollen dieses Geld vor allem für Klima-Schutz und Digitales geben. Das Land soll selbst umweltfreundlich einkaufen. Firmen in Not sollen weiter Corona-Hilfen bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Fördermittel stärker auf Klimaschutz ausrichten

Die Grünen wollen die EU-Förderprogramme im Land weiter mitfinanzieren. Die Gelder sollen künftig stärker in Projekte für Klimaschutz und Energiewende fließen. Landesförderung für Vorhaben, die den Klima- und Nachhaltigkeitszielen widersprechen, soll es nicht mehr geben.

Schleswig-Holstein bekommt Geld von der EU und vom Bund. Die Grünen wollen diese Programme weiter mitbezahlen. Das Geld soll mehr in den Klimaschutz gehen. Projekte, die dem Klima schaden, sollen kein Förder-Geld mehr bekommen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Unterstützung für Gründerinnen und Gründer ausbauen

Die Grünen wollen, dass Schleswig-Holstein unter den führenden Gründungsländern bleibt. Dafür sollen Fördermittel leichter zugänglich werden und Programme sowie Netzwerke wachsen. Auch der Weg von der Hochschule zur Gründung soll leichter werden.

Die Grünen wollen Menschen helfen, die eine Firma gründen. Sie sollen leichter Förder-Geld bekommen. Es soll mehr Programme und Netzwerke für sie geben. Auch an Hochschulen soll es mehr Hilfe für Gründungen geben.

  • Wirtschaftausgewogen

Soziale Innovationen und Sozialunternehmen fördern

Die Grünen wollen die Landesstrategie für soziale Innovationen und Sozialunternehmertum mit Geld ausstatten und umsetzen. Bestehende Förderprogramme sollen für sozialunternehmerische Gründungen geöffnet werden. Das Programm sieht in solchen Geschäftsmodellen Chancen für gesellschaftliche Veränderungen und gute Arbeitsplätze.

Manche Firmen wollen vor allem Probleme der Gesellschaft lösen. Die Grünen wollen solche Firmen fördern. Sie sollen Geld aus den Programmen des Landes bekommen können. Eine neue Akademie und eine neue Agentur sollen dabei helfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Games- und Kreativwirtschaft stärken

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zu einem wichtigen Standort für die Entwicklung von Computerspielen machen. Dafür soll ein eigener Förderrahmen entstehen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll über einen Beteiligungsprozess gestärkt werden.

Die Grünen wollen Firmen fördern, die Computer-Spiele entwickeln. Dafür soll es ein eigenes Förder-Programm geben. Auch Kultur-Betriebe und kreative Berufe sollen stärker werden. Die Betroffenen sollen dabei mitreden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

In Infrastruktur investieren, Gewerbeflächen wiederverwenden

Die Grünen geben der Wirtschaft ein Investitionsversprechen für die öffentliche Infrastruktur. Neue Unternehmen sollen sich ansiedeln können, ohne dass viel zusätzliche Fläche versiegelt wird. Dazu sollen Kommunen beim Flächenrecycling unterstützt werden.

Die Grünen wollen weiter Geld in Schienen, Straßen und schnelles Internet stecken. Auch Hochschulen und Kranken-Häuser sollen erneuert werden. Neue Firmen sollen möglichst alte Flächen nutzen. So wird weniger Boden neu bebaut.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Mittelstand bei Innovation, Digitalisierung und Nachfolge unterstützen

Die Grünen wollen die Wirtschaftspolitik stärker auf kleine Unternehmen ausrichten und sie bei Innovation und Wandel unterstützen. Geplant sind Hilfen für Forschung und Entwicklung, für die Digitalisierung und für die Unternehmensnachfolge. Branchen- und Clusterstrategien sollen neu ausgerichtet werden.

In Schleswig-Holstein gibt es viele kleine und mittlere Firmen. Die Grünen wollen ihnen bei neuen Ideen und bei der Digitalisierung helfen. Viele Firmen suchen eine Nachfolge für die Chefin oder den Chef. Dafür soll es eine Kampagne geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Fachkräfte im Handwerk gewinnen, Zugang öffnen

Die Grünen wollen die Fachkräftelücke im Handwerk schließen, weil Klimaschutz aus ihrer Sicht nur mit dem Handwerk gelingt. Geplant sind ein Programm für Klimaschutzfachkräfte und eine Ausbildungsoffensive. Der Zugang zu Handwerksberufen soll für mehr Gruppen und für Quereinsteiger leichter werden.

Das Handwerk braucht mehr Fach-Leute. Die Grünen sagen: Ohne Handwerk gibt es keinen Klimaschutz. Deshalb soll es ein Programm für Ausbildung und Umschulung geben. Auch mehr Frauen und queere Menschen sollen im Handwerk arbeiten.

  • Gesellschafteher progressiv
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Industriestrategie auf Klima und Energiewende ausrichten

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein als grünen Industriestandort ausbauen und dafür die Industriestrategie des Landes neu fassen. Das Angebot an erneuerbarer Energie gilt dem Programm als Standortvorteil. Neue Industrieansiedlungen sollen mit höheren Bürgschaften und Infrastruktur unterstützt werden.

In Schleswig-Holstein gibt es viel Strom aus Wind und Sonne. Die Grünen wollen damit mehr Industrie ins Land holen. Dafür soll das Land seinen Plan für die Industrie neu schreiben. Neue Firmen sollen Hilfe bekommen, zum Beispiel durch Schienen und schnelles Internet.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Standort für emissionsfreie Schifffahrt werden

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zum weltweit führenden Innovationsstandort für emissionsfreie Schifffahrt machen. Dafür sollen Innovationen gemeinsam mit Wissenschaft und Erneuerbare-Energien-Branche gefördert werden. Werften sollen durch mehr öffentliche Aufträge gestärkt werden.

Schiffe sollen in Zukunft keine Abgase mehr ausstoßen. Die Grünen wollen, dass Schleswig-Holstein dabei führend wird. Dafür wollen sie neue Technik fördern. Auch die Werften im Land sollen mehr Aufträge bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Wohlstand statt Wachstum als Ziel setzen

Für die Grünen bedeutet nachhaltiges Wirtschaften etwas anderes als Wachstum. Ziel der Wirtschaftspolitik und der Wirtschaftsförderung soll nachhaltiger Wohlstand für alle im Land sein. Zudem soll geprüft werden, wo sich Ansätze einer Postwachstumsökonomie eignen.

Die Grünen sagen: Wirtschaft ist mehr als Wachstum. Alle Menschen im Land sollen dauerhaft gut leben können. Das soll das Ziel der Wirtschafts-Politik sein. Die Grünen wollen prüfen, wo Wirtschaft auch ohne Wachstum gut funktioniert.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Lieferkettengesetz in Bund und EU verschärfen

Die Grünen begrüßen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz des Bundes, halten es aber für nicht ausreichend. Sie wollen sich für wirksamere Regeln im Bund und in der EU einsetzen.

Firmen kaufen Waren und Teile in vielen Ländern ein. Ein Gesetz verpflichtet sie, dabei auf faire Bedingungen zu achten. Den Grünen reicht das Gesetz nicht. Sie wollen strengere Regeln in Deutschland und in der EU.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Europaeher mehr EU

Tourismus auf Nachhaltigkeit ausrichten

Die Grünen sehen den Tourismus als wichtige Säule der Landeswirtschaft und wollen seine Strategie zusammen mit der Branche stärker an Nachhaltigkeit ausrichten. Intakte Natur und Landschaft gelten ihnen als Grundlage für den Tourismus der Zukunft.

Viele Menschen machen Urlaub in Schleswig-Holstein. Die Grünen wollen, dass der Urlaub die Natur schont. Motor-Boote sollen elektrisch fahren. Beschäftigte in Hotels und Gaststätten sollen fair bezahlt werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Überlastung von Tourismusorten begrenzen

Die Grünen wollen Kommunen dabei unterstützen, Konzepte zur touristischen Tragfähigkeit zu erstellen. Zusammen mit den Kommunen soll außerdem der Verkehr von Tagesgästen besser gelenkt werden, damit Orte und empfindliche Naturgebiete nicht überlastet werden.

Viele Orte an der Küste sind sehr voll. Die Grünen wollen den Gemeinden beim Planen helfen. Die Gemeinden sollen prüfen, wie viel Tourismus ein Ort verträgt. Auch der Verkehr soll besser gelenkt werden.

Strategie für barrierefreien Tourismus entwickeln

Die Grünen wollen eine langfristige Landesstrategie für inklusiven Tourismus erarbeiten und dabei Interessenvertretungen beteiligen. Natur- und Kulturräume sollen möglichst ohne Barrieren zugänglich sein. Zudem soll das Land queere Reisende gezielter ansprechen.

Alle Menschen sollen in Schleswig-Holstein Urlaub machen können. Die Grünen wollen dafür einen langen Plan machen. Wege zum Strand sollen ohne Hindernisse sein. Das Land soll auch mehr um queere Gäste werben.

  • Gesellschafteher progressiv

Vergabegesetz nachhaltig reformieren

Die Grünen wollen das Vergabegesetz des Landes so ändern, dass bei öffentlichen Aufträgen negative Auswirkungen minimiert und Kosten über die gesamte Lebensdauer berücksichtigt werden. Das Land soll bei Sorgfaltspflichten in der Lieferkette vorangehen.

Das Land kauft viele Dinge und vergibt Aufträge. Die Grünen wollen dafür neue Regeln. Das Land soll auf Umwelt und faire Arbeit achten. Es soll auch die Kosten über die ganze Nutzungs-Zeit beachten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tariftreue und Mindeststandards bei öffentlichen Aufträgen einführen

Die Grünen wollen öffentliche Aufträge an die Zahlung von Tariflöhnen oder daran angelehnten Löhnen binden. Klimawirkung und Menschenrechte sollen bei jeder Vergabe als Mindeststandard gelten. Eine Ombudsstelle soll Hinweisen auf Verstöße nachgehen.

Das Land und die Gemeinden vergeben Aufträge an Firmen. Die Grünen wollen dafür neue Regeln. Die Firmen sollen Tarif-Löhne zahlen. Sie sollen auf das Klima und die Menschenrechte achten. Eine neue Stelle soll Verstöße prüfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Arbeit und Soziales

16 Punkte

Dauerstellen und Tariflohn an Hochschulen durchsetzen

Die Grünen wollen die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen verbessern. Für dauerhafte Aufgaben soll es unbefristete Stellen geben, und studentische Beschäftigte sollen nach Tarif bezahlt werden. Dazu unterstützt die Partei die Gewerkschaftskampagne TVStud.

Viele Menschen an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen feste Stellen für Aufgaben, die immer anfallen. Studierende mit einem Job an der Hochschule sollen Tarif-Lohn bekommen. Ein Tarif-Lohn ist ein Lohn, den Gewerkschaften und Arbeitgeber aushandeln.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tariftreue stärken und Landesmindestlohn von 13,50 Euro

Die Grünen wollen ein Gesetz zu Tariftreue und Vergabe, das bei öffentlichen Aufträgen einen Mindestlohn von 13,50 Euro oder mehr vorschreibt. Der Landesmindestlohn soll wieder eingeführt und auf dieselbe Höhe festgelegt werden. Prekäre Arbeitsbedingungen sollen stärker kontrolliert werden.

Firmen mit Aufträgen vom Land sollen mindestens 13,50 Euro pro Stunde zahlen. Das Land soll wieder einen eigenen Mindest-Lohn von 13,50 Euro haben. Firmen sollen sich an Tarif-Verträge halten. Das sind Verträge zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern über Löhne. Schlechte Arbeits-Bedingungen sollen stärker kontrolliert werden.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Arbeitsschutz und Wohnraumaufsicht für Beschäftigte stärken

Die Grünen wollen den Arbeitsschutz ausbauen und dafür Kontrollen und Beratung stärken, etwa beim Werkvertragsverbot in der Schlachtindustrie und beim Mindestlohn. Ein Wohnraumaufsichtsgesetz soll Mindeststandards für Unterkünfte von Beschäftigten sichern.

Die Grünen wollen Arbeiter besser schützen. Behörden sollen mehr kontrollieren, zum Beispiel in Schlachthöfen. Alle sollen den Mindest-Lohn bekommen. Ein neues Gesetz soll für gute Unterkünfte sorgen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Sexarbeit als Arbeit anerkennen und entstigmatisieren

Die Grünen betrachten sexuelle Dienstleistungen als Arbeit und wollen deren Stigmatisierung abbauen. Zugleich sollen Menschen, die unter Zwang arbeiten, Schutz und persönliche Hilfe erhalten.

Die Grünen sehen Sex-Arbeit als Arbeit an. Niemand soll deshalb schlecht behandelt werden. Wer zu dieser Arbeit gezwungen wird, soll Hilfe und Schutz bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv

Homeoffice und mobiles Arbeiten fördern und absichern

Die Grünen wollen Homeoffice, Co-Working und mobiles Arbeiten weiter fördern und dabei den Schutz der Beschäftigten wahren. Dafür sollen Arbeitsschutz- und Arbeitszeitgesetz reformiert werden. Das Programm sieht darin Chancen für ländliche Räume und das Klima.

Die Grünen wollen das Arbeiten von zu Hause fördern. Das spart Wege und hilft dem Land und dem Klima. Die Gesetze zum Schutz bei der Arbeit sollen dafür angepasst werden.

  • Wirtschaftausgewogen

Berufliche Weiterbildung ausbauen

Die Grünen wollen Weiterbildungsangebote ausbauen, damit sich Beschäftigte auf Digitalisierung und den Umbau der Wirtschaft zur Klimaneutralität einstellen können. Sie unterstützen die vom Bund geplante Bildungszeit und Bildungsteilzeit.

Die Arbeitswelt ändert sich schnell. Die Grünen wollen deshalb mehr Kurse für Beschäftigte. Menschen sollen sich Zeit zum Lernen nehmen können. Das soll in allen Berufen möglich sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Mindestlohn in Werkstätten und inklusiven Arbeitsmarkt schaffen

Die Grünen wollen, dass Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen den Mindestlohn und den Status von Arbeitnehmern erhalten. Langfristig sollen mit dem Bund Alternativen zum Werkstattsystem erarbeitet werden. Ziel ist ein Arbeitsmarkt, der allen offensteht, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht.

Manche Menschen mit Behinderung arbeiten in Werkstätten. Dort bekommen sie keinen Mindest-Lohn. Die Grünen wollen das ändern. Mehr Menschen mit Behinderung sollen in normalen Betrieben arbeiten können.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Landesblindengeld erhöhen und Bundesteilhabegeld einführen

Die Grünen wollen das Landesblindengeld anheben, um gestiegene Mehrkosten auszugleichen. Im Bund setzen sie sich für ein Sehbehindertengeld und über den Bundesrat für ein Bundesteilhabegeld ein. Diese Leistungen sollen finanzielle Nachteile von Menschen mit Behinderungen ausgleichen.

Blinde Menschen bekommen Geld vom Land. Die Grünen wollen dieses Geld erhöhen. Auch stark sehbehinderte Menschen sollen Geld bekommen. Dazu soll es ein neues Teilhabe-Geld vom Bund geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Armut bekämpfen und Hartz IV überwinden

Die Grünen wollen, dass in Schleswig-Holstein niemand in Armut leben muss. Dafür unterstützt die Partei das Bürgergeld des Bundes, will Hartz IV ablösen und tritt für eine höhere Besteuerung sehr reicher Menschen ein. Das Land soll zudem für gute Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven sorgen.

Die Grünen wollen: Niemand im Land soll arm sein. Das Bürgergeld soll Hartz IV ersetzen. Sehr reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen. Das Land soll gute Arbeits-Plätze schaffen. Aufträge vom Land sollen an Firmen in der Region gehen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schuldenberatung ausbauen und Stromsperren abschaffen

Die Grünen wollen die Schulden- und Insolvenzberatung erweitern und landesweit eine Beratung zu Stromkosten aufbauen. Ziel ist, Stromsperren zu vermeiden und Menschen vor Energiearmut zu schützen. Im Bund tritt die Partei dafür ein, Stromsperren ganz abzuschaffen.

Die Grünen wollen mehr Beratung für Menschen mit Schulden. Überall im Land soll es Beratung zu Strom-Kosten geben. Niemandem soll der Strom abgestellt werden. Das soll in ganz Deutschland verboten werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Modellversuch zum Grundeinkommen anstoßen

Die Grünen orientieren sich an der Leitidee des Grundeinkommens und wollen einen bundesweiten Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung erreichen. Begründet wird dies mit dem Ziel, den Abstand zwischen Arm und Reich zu verringern. Daneben sollen dezentrale, mobile und digitale Angebote mehr Teilhabe ermöglichen.

Ein Grundeinkommen ist Geld vom Staat für alle. Die Grünen finden diese Idee gut. Sie wollen einen Versuch in ganz Deutschland. Forscher sollen den Versuch begleiten. Der Abstand zwischen Arm und Reich soll kleiner werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Staatliche Hilfen automatisch und proaktiv anbieten

Die Grünen wollen, dass der Staat Menschen von sich aus auf Leistungen hinweist, statt auf Anträge zu warten. Eltern sollen bei der digitalen Beantragung der Geburtsurkunde automatisch über Unterstützung informiert werden. Dieses Prinzip soll auch für andere Lebenslagen gelten, etwa beim Jobcenter.

Heute müssen Eltern selbst nach Hilfen suchen. Die Grünen wollen das ändern. Der Staat soll von selbst über Hilfen informieren. Das passiert, wenn Eltern online die Geburts-Urkunde beantragen. Die Sprache soll leicht zu verstehen sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Ehrenamt und Freiwilligendienste besser unterstützen

Die Grünen wollen Ehrenamtliche stärker unterstützen und eine Gesamtstrategie für das Ehrenamt verfolgen. Freiwilligendienste wie FSJ, FÖJ und Bundesfreiwilligendienst sollen mehr Menschen unabhängig vom Einkommen offenstehen.

Viele Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn. Die Grünen wollen diese Menschen mehr unterstützen. Zum Beispiel mit billigeren Fahrkarten für Bus und Bahn. Auch junge Leute mit wenig Geld sollen ein freiwilliges Jahr machen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Allgemeines Arbeitsrecht für kirchliche Beschäftigte, leichterer Kirchenaustritt

Die Grünen halten das kirchliche Arbeitsrecht in weiten Teilen für überholt und wollen, dass für Beschäftigte der Kirchen das allgemeine Arbeitsrecht gilt. Außerdem soll der Austritt aus Religionsgemeinschaften einfacher werden.

Kirchen haben eigene Regeln für ihre Angestellten. Die Grünen wollen das ändern. Für Angestellte der Kirchen sollen die gleichen Regeln gelten wie für alle. Auch der Austritt aus einer Kirche soll leichter werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Schwarzarbeit stärker bekämpfen

Die Grünen wollen sich im Bund dafür einsetzen, Schwarzarbeit entschiedener zu verfolgen. Zoll und Steuerbehörden sollen besser zusammenarbeiten, und Generalunternehmen sollen für hinterzogene Lohnsteuer ihrer Auftragnehmer haften.

Die Grünen wollen mehr gegen Schwarz-Arbeit tun. Schwarz-Arbeit ist Arbeit ohne Steuern und Sozial-Abgaben. Zoll und Steuer-Behörden sollen besser zusammenarbeiten. Große Auftrag-Geber sollen für nicht gezahlte Lohn-Steuer haften.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Öffentlichen Dienst attraktiver machen und Aufgaben zurückholen

Die Grünen wollen den Landesdienst mit guter Bezahlung, Familienfreundlichkeit und flexiblen Arbeitszeiten attraktiver machen. Beamtinnen und Beamte sollen ihre Krankenversicherung frei wählen können, und ausgelagerte Beschäftigte sollen schrittweise wieder beim Land angestellt werden.

Die Grünen wollen, dass das Land ein guter Arbeitgeber ist. Beamte sollen ihre Kranken-Versicherung selbst wählen können. Manche Menschen arbeiten für das Land, sind aber bei Firmen angestellt. Sie sollen wieder direkt beim Land arbeiten. Den Anfang machen die Reinigungs-Kräfte.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Finanzen und Steuern

5 Punkte

Landeseigene Grundstücke behalten und zukaufen

Die Grünen wollen Grundstücke und Gebäude des Landes nicht verkaufen, um kurzfristig den Haushalt zu entlasten. Stattdessen soll das Land nach Möglichkeit Flächen erwerben, um Hochschulen auszubauen oder sozialen Wohnungsbau zu fördern.

Das Land besitzt Grundstücke und Gebäude. Die Grünen wollen diese nicht für schnelles Geld verkaufen. Das Land soll lieber neue Flächen kaufen. Dort können Hochschulen wachsen oder günstige Wohnungen entstehen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schuldenbremse für Investitionen öffnen

Die Grünen wollen die Schuldenpolitik neu ausrichten, sodass Länder für Nettoinvestitionen Kredite aufnehmen dürfen. Bis zu einer Änderung des Grundgesetzes sollen Investitionsgesellschaften etwa den Schul- und Wohnungsbau der Kommunen finanzieren.

Die Grünen wollen die Regeln für Schulden ändern. Die Bundes-Länder sollen für Investitionen Schulden machen dürfen. Investitionen sind zum Beispiel neue Schulen. Bis dahin sollen eigene Gesellschaften das Geld dafür besorgen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Steuerbetrug bekämpfen, hohe Einkommen stärker belasten

Die Grünen wollen Steuerbetrug bekämpfen, Schlupflöcher verringern und weiter fordern, dass sehr hohe Einkommen mehr zur Staatsfinanzierung beitragen. Dazu gehören eine moderne Finanzverwaltung, ein anonymes digitales Postfach für Hinweise und der Ankauf von Steuerdaten.

Die Grünen wollen Steuer-Betrug bekämpfen. Menschen mit sehr hohem Einkommen sollen mehr Steuern zahlen. Wer einen Betrug meldet, soll das anonym im Internet tun können. Das Land soll auch Steuer-Daten kaufen dürfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Landesfinanzen und Sparkassen nachhaltig ausrichten

Die Grünen wollen das Finanzwesen des Landes auf Nachhaltigkeit ausrichten. Landesbürgschaften sollen sich an Klimaschutz orientieren, das Land soll grüne Anleihen ausgeben, und Sparkassengremien sollen eine Mindestqualifikation in Nachhaltigkeit nachweisen.

Die Grünen wollen, dass das Land sein Geld nachhaltig anlegt. Das Land soll kein Geld in Atom-Kraft, Kohle, Öl und Gas stecken. Chefs und Aufseher der Sparkassen sollen sich mit Nachhaltigkeit auskennen. Schulen sollen mehr über nachhaltige Finanzen lehren.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Investitionsschub für die Kommunen ermöglichen

Die Grünen wollen den Kommunen mehr Spielraum für Investitionen geben und sie über Investitionsgesellschaften bei Schulen, sozialem Wohnungsbau und Wärmewende unterstützen. Einen bundesweiten Fonds zur Tilgung kommunaler Altschulden befürwortet die Partei unter Bedingungen.

Städte und Gemeinden sollen mehr Geld investieren können. Die Grünen wollen ihnen dabei helfen. Es geht um Schulen, Sozial-Wohnungen und klimafreundliche Wärme. Der Bund soll einen Fonds für alte Schulden der Gemeinden schaffen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnen

12 Punkte

Mietpreisbremse und Kappungsgrenze wieder einführen

Die Grünen wollen in Schleswig-Holstein die Mietpreisbremse und die Kappungsgrenzenverordnung wieder in Kraft setzen. Damit soll bezahlbarer Wohnraum langfristig gesichert werden. Die Programme zur Wohnraumförderung sollen weiterlaufen und mit Bundesgeld wachsen.

Die Mieten sind an vielen Orten hoch. Die Grünen wollen die Mietpreis-Bremse wieder einführen. Das ist eine Regel, die Mieten bei neuen Verträgen begrenzt. Auch Miet-Erhöhungen sollen wieder stärker begrenzt werden. Das Land soll weiter Geld für günstige Wohnungen geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnraumschutzgesetz gegen Zweckentfremdung und Leerstand schaffen

Die Grünen wollen ein Wohnraumschutzgesetz für das Land. Es soll Spekulation mit Wohnungen begrenzen, Zweckentfremdung mit Sanktionen verhindern und Ferienvermietung regeln. Außerdem soll Leerstand zeitlich begrenzt werden.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz zum Schutz von Wohnungen. Wohnungen sollen zum Wohnen da sein. Wer sie anders nutzt, soll bestraft werden. Für Ferien-Wohnungen soll es Regeln geben. Wohnungen sollen nicht lange leer stehen dürfen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Landeswohnungsbaugesellschaft gründen

Die Grünen wollen eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft gründen, um den sozialen Wohnungsbau voranzubringen. Sie soll günstige und klimafreundliche Wohnungen bauen sowie bestehende Wohnungen kaufen, sanieren und günstig vermieten.

Das Land soll eine eigene Firma für den Wohnungs-Bau gründen. Die Firma soll günstige Wohnungen bauen. Sie soll auch Wohnungen kaufen und reparieren. Diese Wohnungen soll sie dann günstig vermieten. Die Wohnungen sollen gut für das Klima sein.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Bodenfonds ausbauen und Vorkaufsrechte nutzen

Die Grünen wollen den Bodenfonds des Landes weiterentwickeln und finanziell ausstatten. Kommunen sollen damit Grundstücke und Gebäude für sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau erwerben können. Vorkaufsrechte sollen aktiv genutzt werden.

Gemeinden sollen leichter Grundstücke und Häuser kaufen können. Dafür soll es mehr Geld in einem Boden-Fonds geben. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck. So sollen günstige Wohnungen entstehen, die der Gemeinde gehören. Die Mieten sollen dauerhaft niedrig bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnungslosigkeit und Diskriminierung am Wohnungsmarkt angehen

Die Grünen wollen Diskriminierung bei der Wohnungssuche mit einem Runden Tisch bekämpfen. Wohnungslose Menschen sollen besser geschützt werden, unter anderem durch Housing-First-Projekte und verlässlichen Zugang zu Sozialleistungen.

Manche Menschen finden schwer eine Wohnung, weil andere sie benachteiligen. Die Grünen wollen darüber mit Vermietern, Mietern und Verbänden sprechen. Menschen ohne Wohnung sollen mehr Schutz bekommen. Sie sollen zuerst eine Wohnung bekommen. Das nennt man Housing First.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Wohnraum für Ältere, Studierende und Auszubildende fördern

Die Grünen wollen mehr Wohnheimplätze schaffen und Wohnheime für Auszubildende öffnen. Für ältere Menschen sollen passende Wohnprojekte und der Tausch von Wohnungen unterstützt werden, damit Wohnraum zur Lebenslage passt.

Studierende und Auszubildende sollen günstiger wohnen können. Dafür soll es mehr Plätze in Wohnheimen geben. Ältere Menschen sollen passende Wohnungen in ihrem Viertel finden. Menschen sollen Wohnungen leichter tauschen können. Das Land soll dafür Geld geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Flächensparend bauen und Tiny Houses ermöglichen

Die Grünen wollen, dass zuerst im Bestand verdichtet und in die Höhe gebaut wird, bevor neue Flächen ausgewiesen werden. Außerdem setzen sie sich für Tiny-House-Projekte ein und wollen baurechtliche Erleichterungen dafür prüfen.

Die Grünen wollen beim Bauen Fläche sparen. Zuerst soll in den Orten selbst gebaut werden. Erst danach sollen neue Flächen dazukommen. Auch sehr kleine Häuser sollen möglich sein. Man nennt sie Tiny Houses.

Eigenheimzuschuss von 10 000 Euro einführen

Die Grünen wollen ein Landesprogramm, das den ersten Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie mit 10 000 Euro bezuschusst. Es soll für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen gelten. Das Programm zieht dies einer pauschalen Senkung der Grunderwerbsteuer vor.

Manche Menschen kaufen zum ersten Mal ein Haus oder eine Wohnung für sich. Sie sollen 10 000 Euro bekommen. Das gilt nur für Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen. Für Familien mit Kindern gilt eine höhere Grenze. Die Grünen finden das besser als eine niedrigere Steuer beim Kauf.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Barrierefreies und inklusives Wohnen fördern

Die Grünen wollen zusätzliche Förderprogramme für barrierefreie Wohnungen auflegen und den Fonds für Barrierefreiheit fortführen. Inklusives Wohnen soll bei Bauprojekten mehr Gewicht bekommen, damit Menschen mit Behinderungen und Ältere selbstständig leben können.

Menschen mit Behinderung und ältere Menschen sollen in eigenen Wohnungen leben können. Dafür braucht es Wohnungen ohne Hindernisse. Die Grünen wollen dafür mehr Geld geben. Auch gemeinsames Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderung soll gefördert werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

15-Minuten-Stadt und Wege für alle schaffen

Die Grünen wollen, dass in Städten alles für den Alltag in einer Viertelstunde erreichbar ist. Die Stadtplanung soll sich stärker an Kindern, Älteren und Menschen mit Behinderungen ausrichten und sozial gemischte Quartiere fördern.

In der Stadt soll alles Wichtige in 15 Minuten erreichbar sein. Zum Beispiel Läden, Ärzte und Betreuung. Wege sollen sicher und ohne Hindernisse sein. Parks, Strände und Seen sollen für alle offen sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Runden Tisch zur Zukunft der Innenstädte einrichten

Die Grünen wollen Innenstädte zu Lebens- und Kulturräumen entwickeln und dafür einen Runden Tisch einrichten. Dessen Ergebnisse sollen in ein überarbeitetes Städtebauprogramm des Landes einfließen.

Viele Innen-Städte verlieren Läden und Besucher. Die Grünen wollen darüber mit vielen Beteiligten reden. Dafür soll es einen Runden Tisch geben. Die Menschen vor Ort sollen mitbestimmen.

Wohnraum vor Umwandlung in Ferienwohnungen schützen

Die Grünen wollen im Landesrecht neue Instrumente schaffen, mit denen Kommunen gegen die Umwandlung von Dauerwohnungen in Ferienwohnungen vorgehen können. Auch in beliebten Urlaubsorten soll es genug bezahlbaren Wohnraum geben, und Einheimische sollen nicht verdrängt werden.

In Urlaubsorten werden viele Wohnungen zu Ferien-Wohnungen. Dann fehlen Wohnungen für die Menschen im Ort. Die Grünen wollen neue Regeln im Land schaffen. Damit können Gemeinden Wohnungen besser schützen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Familie

10 Punkte

Kindertagespflege aufwerten

Die Grünen wollen die Kindertagespflege durch bessere Beratung und Fortbildung aufwerten. Sie soll als Betreuungsform neben der Kita stets mitberücksichtigt werden.

Tagesmütter und Tagesväter betreuen auch Kinder. Die Grünen finden diese Arbeit wichtig. Es soll mehr Beratung und Fortbildung für sie geben. Sie sollen sich besser austauschen können.

Kita-Gebühren senken, Beitragsfreiheit anstreben

Die Grünen wollen Eltern bei den Kita-Kosten entlasten: Die Geschwisterermäßigung soll zu einer Familienermäßigung werden und der Gebührendeckel schrittweise sinken. Mittelfristig soll die Kita beitragsfrei sein.

Die Kita soll für Eltern billiger werden. Familien mit mehreren Kindern sollen weniger zahlen. Die höchste erlaubte Gebühr soll nach und nach sinken. Später soll die Kita gar nichts mehr kosten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kitaplätze ausbauen und Schulstart vorbereiten

Die Grünen wollen so viele zusätzliche Kitaplätze schaffen, dass der Rechtsanspruch ab dem ersten Lebensjahr überall im Land erfüllt wird. Im Jahr vor der Einschulung sollen alle Kinder gleiche Startchancen erhalten.

Jedes Kind ab einem Jahr hat ein Recht auf einen Kita-Platz. Dafür fehlen noch Plätze. Die Grünen wollen mehr Plätze bauen. Geld für den Bau soll leichter zu bekommen sein. Kita und Schule sollen eng zusammen-arbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Betreuungszeiten in Kitas flexibler machen

Die Grünen wollen die Trennung von Kern- und Randzeiten bei den Kita-Gebühren abschaffen und eine monatliche statt wöchentliche Höchststundenzahl einführen. Eltern mit sehr frühen oder späten Arbeitszeiten sollen keine finanziellen Nachteile haben.

Manche Eltern arbeiten sehr früh oder sehr spät. Sie sollen für die Kita nicht mehr zahlen als andere. Die Betreuungs-Zeiten sollen flexibler werden. Auch Kinder in verschiedenem Alter sollen am Nachmittag zusammen betreut werden können.

  • Gesellschafteher progressiv

Unterstützung für Familien ausbauen und bündeln

Die Grünen wollen Familien im Alltag stärker unterstützen und ein Landesgesetz zur Familienförderung prüfen. Beratung, Hilfen und Förderangebote sollen gebündelt und leichter erreichbar werden.

Die Grünen wollen Familien mehr helfen. Sie prüfen ein neues Gesetz für Familien im Land. Beratung und Hilfe sollen leichter zu finden sein. Es soll weniger Papierkram geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Die Grünen wollen, dass Familie und Beruf besser zusammenpassen, und setzen dafür auf Betreuungsangebote und flexible Arbeitszeiten. Im Bund wollen sie sich für eine verkürzte Vollzeit für Eltern einsetzen.

Eltern sollen Arbeit und Familie besser verbinden können. Die Grünen wollen mehr Geld für Betreuung ausgeben. Firmen sollen flexible Arbeits-Zeiten anbieten. Eltern sollen auch kürzer in Vollzeit arbeiten können.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Jugendstrategie und Jugend-Check einführen

Die Grünen wollen eine eigene jugendpolitische Strategie für Schleswig-Holstein entwickeln und neue Gesetze künftig auf ihre Folgen für junge Menschen prüfen. Außerdem soll der Bund einen Digitalpakt für die Jugendarbeit auflegen.

Die Grünen wollen einen Plan für die Jugend im Land machen. Neue Gesetze sollen geprüft werden: Was bedeuten sie für junge Menschen? Diese Prüfung heißt Jugend-Check. Die Jugendarbeit soll Geld für digitale Technik vom Bund bekommen.

Jugendzentren und Freizeitangebote fördern

Die Grünen wollen Jugendzentren und offene Jugendarbeit finanziell fördern und mit einem Programm klimaneutral modernisieren, erweitern und neu eröffnen. Junge Menschen sollen eigene Aufenthaltsräume im öffentlichen Raum und mehr Kultur-, Sport- und Freizeitangebote bekommen.

Die Grünen wollen Jugend-Zentren mit Geld unterstützen. Sie sollen erneuert werden und neue sollen öffnen. Junge Menschen sollen eigene Orte zum Treffen bekommen. Es soll mehr Angebote für Sport, Kultur und Freizeit geben.

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Jugendämter und Pflegekinderhilfe besser ausstatten

Die Grünen wollen die Personalausstattung der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern verbessern und dafür mit den Kommunen feste Standards vereinbaren. Aus Sicht des Programms ist genug Personal die Voraussetzung für wirksamen Kinderschutz.

Die Jugend-Ämter sollen mehr Personal bekommen. Dafür soll es feste Regeln geben. Die Grünen sagen: Nur so kann man Kinder gut schützen. Ein Portal im Internet soll alle Hilfen zeigen.

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Verpflichtende Schutzkonzepte gegen Gewalt an Kindern

Die Grünen wollen, dass alle Einrichtungen mit Kontakt zu Minderjährigen verpflichtend Schutzkonzepte gegen Gewalt und Missbrauch einführen. Zusätzlich soll eine Kinderschutzkommission für Schleswig-Holstein eingerichtet werden.

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt schützen. Kitas, Schulen und Vereine sollen einen Schutz-Plan haben müssen. Erwachsene dort sollen Schulungen bekommen. Eine Kommission soll sich um Kinder-Schutz kümmern.

Bildung

40 Punkte

Kita als Bildungsort ganzheitlich ausbauen

Die Grünen verstehen die Kita als Bildungseinrichtung und wollen die Bildungsleitlinien des Landes überarbeiten. Ernährungsbildung soll ins Kita-Gesetz, Naturerfahrung und Leseförderung sollen gestärkt werden.

Die Grünen sehen die Kita als Ort zum Lernen. Das Land soll die Regeln für Bildung in Kitas erneuern. Kinder sollen etwas über Essen lernen. Sie sollen viel in der Natur sein. Auch das Vorlesen soll mehr gefördert werden.

Mitbestimmung und Traumahilfe in Kitas stärken

Die Grünen wollen aus Modellprojekten zur Beteiligung von Kindern einen Qualitätsstandard für alle Kitas machen. Zudem soll das Landesprogramm für Traumapädagogik in Kitas weiterlaufen und möglicherweise wachsen.

Kinder sollen in der Kita mitbestimmen können. Das soll in allen Kitas so sein. Manche Kinder haben Schlimmes erlebt. Für sie gibt es ein Hilfs-Programm des Landes. Die Grünen wollen dieses Programm behalten.

Mehr Personal und Vorbereitungszeit in Kitas

Die Grünen wollen die Qualität der Kitas vor allem durch mehr Personal verbessern. Die Zeit, die Fachkräfte für Vor- und Nachbereitung haben, soll um mindestens eine Stunde steigen.

Die Grünen wollen mehr Personal in den Kitas. So sollen die Beschäftigten weniger Stress haben. Sie sollen auch mehr Zeit zum Vorbereiten bekommen. Es soll mindestens eine Stunde mehr sein.

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Heilpädagogische Fachkräfte in alle Kitas bringen

Für die Inklusion sollen langfristig in allen Kitas Heilpädagoginnen und Heilpädagogen arbeiten. Zunächst soll jede große Kita, die über vier Gruppen hat, eine solche Fachkraft bekommen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen in die Kita gehen. Dafür braucht es besondere Fachleute. Sie heißen Heilpädagogen. Zuerst sollen große Kitas eine solche Person bekommen. Später sollen alle Kitas eine haben.

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Kita-Fachkräfte besser bezahlen und ausbilden

Die Grünen wollen erreichen, dass sich mehr Menschen für einen Beruf in der Kita entscheiden. Dafür sollen die Gehälter aller pädagogischen Berufsgruppen steigen, die Ausbildungswege ausgebaut und die Fachkräfte von Verwaltungs- und Hauswirtschaftsarbeit entlastet werden. Auch die Kindertagespflege soll weiter unterstützt werden.

Die Grünen wollen mehr Personal für Kitas. Die Beschäftigten sollen mehr Geld bekommen. Es soll mehr Ausbildungs-Plätze geben. Auch Tages-Mütter und Tages-Väter sollen mehr Hilfe bekommen.

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Inklusion und Integration in Kitas ausbauen

Die Grünen wollen die Kita-Reform mit dem Schwerpunkt Inklusion fortführen. Geflüchtete Kinder sollen von Anfang an reguläre Kitas besuchen, und Menschen mit Behinderung sollen als Fachkräfte in Bildungseinrichtungen arbeiten. Das Programm begründet dies damit, dass das tägliche Miteinander Vorurteilen entgegenwirke.

Die Grünen wollen, dass alle Kinder zusammen in die Kita gehen. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Geflüchtete Kinder sollen sofort in normale Kitas gehen können. Menschen mit Behinderung sollen dort auch arbeiten können.

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Unterricht öffnen und Notenfreiheit erweitern

Die Grünen wollen das Lernen an Schulen inhaltlich weiterentwickeln, mit offenen Lernformen sowie fächer- und jahrgangsübergreifendem Unterricht. Die Stundentafel soll überarbeitet werden, damit Schulen mehr Spielraum erhalten. Zudem sollen die Möglichkeiten, auf Noten zu verzichten, erweitert werden.

Die Grünen wollen den Unterricht verändern. Schulen sollen mehr selbst entscheiden können. Kinder sollen ihre Stärken besser entdecken. Schulen sollen öfter auf Noten verzichten dürfen.

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Gendersensible Sprache und Grundschrift zulassen

Die Grünen wollen, dass Schülerinnen und Schüler gendersensible Sprache wieder verwenden dürfen, ohne dadurch Nachteile zu haben. Grundschulen sollen außerdem die Grundschrift wieder als Schulausgangsschrift einsetzen können.

Schüler sollen wieder gendern dürfen. Sie sollen dafür keine Nachteile bekommen. Grundschulen sollen wieder die Grundschrift nutzen dürfen. Das ist eine bestimmte Schreib-Schrift für Kinder.

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Späteren Schulbeginn am Morgen ermöglichen

Die Grünen wollen sich für einen späteren Unterrichtsbeginn einsetzen, damit der Schultag besser zum Schlafrhythmus der Kinder und Jugendlichen passt. Für Grundschulkinder soll es zugleich überall eine Betreuung vor Schulbeginn geben.

Die Schule soll morgens später anfangen. Dann sind die Kinder besser ausgeschlafen. Grundschul-Kinder sollen trotzdem früh betreut werden können. Das hilft Eltern, die arbeiten.

PerspektivSchulen ausbauen und Sozialindex einführen

Die Grünen wollen das PerspektivSchul-Programm für Schulen in einem schwierigen sozialen Umfeld ausbauen. Ein Sozialindex soll dafür sorgen, dass Geld nach Bedarf an die Schulen fließt. Das Programm begründet dies damit, dass die soziale Herkunft noch immer stark über Bildungschancen entscheide.

Manche Schulen haben es besonders schwer. Diese Schulen sollen mehr Geld bekommen. Ein Sozial-Index soll zeigen, welche Schule wie viel braucht. Kinder mit Lern-Lücken durch Corona sollen Hilfe bekommen.

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Ganztag mit einheitlichen Standards ausbauen

Die Grünen wollen den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Grundschulkinder gemeinsam mit den Kommunen schrittweise umsetzen. Für Räume, Personal und Ausstattung sollen im ganzen Land gleiche Vorgaben gelten. Der Ganztag soll aus Sicht der Partei nicht nur Betreuung, sondern auch Bildung bieten.

Grundschul-Kinder sollen den ganzen Tag in der Schule bleiben können. Ab 2026 haben sie ein Recht darauf. Die Grünen wollen überall im Land gleiche Regeln dafür. Vereine und Musik-Schulen sollen mitmachen.

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Digitale Geräte für alle Schulkinder sichern

Die Grünen wollen, dass jedes Kind in der Schule und zu Hause mit einem digitalen Gerät lernen kann, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Dazu soll mit den Schulträgern ein Gesamtkonzept entstehen. Lehrkräfte sollen mehr Fortbildungen zum digitalen Unterrichten erhalten.

Jedes Kind soll mit einem Tablet oder Laptop lernen können. Das soll nicht vom Geld der Eltern abhängen. Lehrer sollen mehr über digitales Lernen lernen. Alle Schulen sollen schnelles Internet bekommen.

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Informatik und Medienbildung an Schulen stärken

Die Grünen wollen Medienbildung und informatische Bildung für alle Schülerinnen und Schüler ausbauen. Informatische Bildung soll verbindlich in der überarbeiteten Stundentafel verankert werden, ohne die Belastung der Kinder zu erhöhen. Um genug Lehrkräfte zu haben, sollen Informatik-Studiengänge in Flensburg entstehen.

Alle Schüler sollen mehr über Computer und Medien lernen. Das soll fest zum Unterricht gehören. Dafür braucht es mehr Informatik-Lehrer. In Flensburg soll man dafür studieren können.

Schulische Inklusion ohne Ressourcenvorbehalt absichern

Die Grünen wollen den Vorbehalt im Schulgesetz streichen, der gemeinsames Lernen von den verfügbaren Mitteln abhängig macht. Bis 2024 sollen 490 zusätzliche Stellen für Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen bereitstehen. Am Nebeneinander von Regelschulen und Förderzentren hält die Partei fest.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Das soll nicht mehr vom Geld abhängen. Es soll 490 neue Stellen für Sonder-Pädagogen geben. Förder-Zentren soll es weiter geben.

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Bildungsrecht für alle Kinder und DaZ stärken

Die Grünen wollen ein Recht auf Bildung auch für Kinder und Jugendliche garantieren, die in Einrichtungen der Erziehungshilfe leben oder keinen sicheren Aufenthaltsstatus haben. Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache soll ausgebaut werden, damit Geflüchtete und Zugewanderte qualifizierte Schulabschlüsse erreichen können.

Alle Kinder sollen ein Recht auf Schule haben. Das gilt auch für Kinder ohne sicheres Bleibe-Recht. Es gilt auch für Kinder in Heimen. Kinder mit anderer Mutter-Sprache sollen mehr Deutsch-Unterricht bekommen.

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Lernmittelfreiheit auf alle Materialien ausweiten

Die Grünen wollen, dass Schülerinnen und Schüler alle im Unterricht benötigten Materialien kostenlos erhalten. Das soll neben Schulbüchern auch Atlanten, Lektüren und Arbeitshefte umfassen und für alle Schularten gelten.

Schul-Material soll für alle Kinder kostenlos sein. Das gilt auch für Atlanten und Lese-Bücher. Auch Arbeits-Hefte sollen nichts kosten. Das soll an allen Schulen gelten.

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Förderstunden pauschal an Schulen vergeben

Die Grünen wollen zusätzliche Förderstunden nicht mehr pro Kind, sondern nach dem Bedarf der jeweiligen Schule zuteilen. So sollen Kinder auch ohne förmlich festgestellten Förderbedarf vorbeugend unterstützt werden können. Landesweit sollen außerdem gleiche Regeln für die Diagnose gelten.

Manche Kinder brauchen in der Schule mehr Hilfe. Heute bekommt die Schule dafür Stunden pro Kind. Die Grünen wollen die Stunden direkt an die Schulen geben. Dann können Kinder auch ohne amtliche Prüfung Hilfe bekommen. Im ganzen Land sollen die gleichen Regeln gelten.

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Schulsozialarbeit und multiprofessionelle Teams ausbauen

Die Grünen wollen, dass Lehrkräfte mehr Unterstützung durch andere Fachkräfte bekommen, etwa aus Ergotherapie und Logopädie. Langfristig soll jede Schule im Land eine Stelle für Schulsozialarbeit haben. Begründet wird das mit immer unterschiedlicher zusammengesetzten Klassen.

In den Schulen sollen mehr Fachleute mitarbeiten. Das sind zum Beispiel Sprach-Therapeuten oder Sozial-Arbeiter. Jede Schule soll auf lange Sicht eine Person für Sozial-Arbeit haben. So sollen Lehrer mehr Hilfe bekommen. Jedes Kind soll gut gefördert werden.

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Lehramtsstudium um Digitales, Inklusion und Gesundheit erweitern

Die Grünen wollen angehende Lehrkräfte besser auf Digitalisierung, Inklusion und eigenverantwortliches Lernen vorbereiten. Digitale Bildung samt Grundlagen der Informatik soll fester Teil des Studiums werden. Hinzu kommen Angebote zur psychischen Gesundheit.

Wer Lehrer werden will, soll im Studium mehr lernen. Dazu gehören Computer und digitale Medien. Dazu gehört auch der Unterricht für Kinder mit Behinderung. Die Grünen wollen auch mehr Angebote für die seelische Gesundheit. Das soll Lehrern im Beruf helfen.

Lehrkräftemangel mit Quereinstieg und besserer Planung begegnen

Die Grünen wollen Vertretungskräften ohne Masterabschluss einen dauerhaften Weg in den Lehrberuf öffnen. Studienplätze sollen genauer am Bedarf geplant werden, weil Stellen nicht immer mit passend ausgebildeten Kräften besetzt werden können. Auch der Vorbereitungsdienst soll transparenter werden.

Es fehlen gut ausgebildete Lehrer. Manche Menschen unterrichten als Vertretung ohne vollen Abschluss. Sie dürfen das heute nur fünf Jahre lang. Die Grünen wollen ihnen eine Weiterbildung anbieten. Dann können sie dauerhaft als Lehrer arbeiten.

Schulleitungen und Lehrkräfte mit Sonderaufgaben entlasten

Die Grünen wollen Schulleitungen mehr Zeit für Leitungsaufgaben geben und ihnen Verwaltungsfachkräfte zur Seite stellen. Die Bezahlung soll sich an den Aufgaben orientieren. Begründet wird dies mit wachsenden Erwartungen an die Leitung von Schulen.

Eine Schule zu leiten wird immer schwerer. Die Grünen wollen den Schul-Leitungen mehr Zeit dafür geben. Schulen sollen Fachleute für die Verwaltung einstellen dürfen. Die Bezahlung soll zu den Aufgaben passen. Lehrer mit besonderen Aufgaben sollen auch entlastet werden.

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Politische Bildung und Mitbestimmung an Schulen stärken

Die Grünen wollen Wirtschaft/Politik ab der siebten Klasse an allen Schularten unterrichten lassen. Zudem sollen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte mehr mitbestimmen können, etwa über Klassenräte. Die Schule gilt dem Programm als zentraler Ort für demokratische Bildung.

Schüler sollen mehr über Politik und Wirtschaft lernen. Das Fach soll es ab Klasse 7 an allen Schulen geben. Schüler sollen in der Schule mehr mitreden. Dafür gibt es zum Beispiel Klassen-Räte. Auch Eltern sollen dabei mitmachen.

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Schulen umsetzen

Die Grünen wollen, dass Konzepte zur Vorbeugung gegen sexualisierte Gewalt an allen Schulen regelmäßig angewendet werden. Alle an der Schule sollen wissen, wo Kinder und Jugendliche Hilfe bekommen. Das Programm verweist darauf, dass statistisch in jeder Klasse Betroffene sitzen.

Manche Kinder erleben sexuelle Gewalt. Das passiert zu Hause, in der Freizeit oder in der Schule. Die Grünen wollen, dass jede Schule etwas dagegen tut. Jede Schule soll ihren Plan zum Schutz wirklich anwenden. Alle sollen wissen, wo Kinder Hilfe finden.

Traumapädagogik in Kitas und Schulen ausbauen

Die Grünen wollen Kitas und Schulen für traumatische Erfahrungen von Kindern sensibilisieren. Dazu soll ein vorbeugendes Gruppenangebot an Schulen entstehen, das später zum Regelangebot wird. Als Auslöser nennt das Programm etwa Flucht, den Verlust Angehöriger oder Belastungen zu Hause in der Coronakrise.

Manche Kinder haben sehr Schlimmes erlebt. Das kann eine Flucht sein oder der Tod in der Familie. Die Grünen wollen diesen Kindern in Kita und Schule helfen. Dafür soll es Gruppen an den Schulen geben. Fachleute sollen dafür extra geschult werden.

Nachhaltigkeit als Bildungsziel verankern

Die Grünen wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Teilen des Bildungssystems fest verankern. Zudem sollen Aus- und Fortbildung in allen Branchen auf den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft ausgerichtet werden. Das Programm sieht dafür nur noch zehn bis 20 Jahre Zeit.

Alle sollen lernen, wie man die Umwelt und das Klima schützt. Das soll ein festes Ziel in Schulen und anderen Bildungs-Orten sein. Die Grünen wollen auch mehr Fachleute für den Klima-Schutz ausbilden. Museen und Volks-Hochschulen sollen über die Klima-Krise informieren.

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Pauschalen für freie und dänische Schulen überarbeiten

Die Grünen wollen die Kostenpauschalen für Schulen in freier Trägerschaft in der kommenden Wahlperiode überarbeiten. Dänische und freie Schulen gelten dem Programm als wichtiger Teil der Schullandschaft.

Es gibt Schulen, die nicht dem Staat gehören. Dazu gehören auch die dänischen Schulen. Sie bekommen Geld vom Land. Die Grünen wollen die festen Beträge dafür neu berechnen. Es geht etwa um Geld für Gebäude, Verwaltung und Schul-Busse.

Übergang in Ausbildung und Schulabschlüsse sichern

Die Grünen wollen, dass mehr Jugendliche nach der Schule eine Ausbildung beginnen und alle einen Abschluss erreichen. Dazu sollen Jugendberufsagenturen im ganzen Land entstehen und Schulen Konzepte gegen Schulabbruch erhalten. Praxisnahe Programme sollen weiterlaufen oder wachsen.

Alle Jugendlichen sollen einen Schul-Abschluss schaffen. Mehr Jugendliche sollen danach eine Ausbildung anfangen. Dafür soll es überall Beratungs-Stellen für Jugendliche geben. Schulen sollen früh helfen, wenn jemand abbrechen will. Es gibt auch Klassen mit viel Praktikum im Betrieb.

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Schulbau mit Landeshilfe und Musterraumprogramm modernisieren

Die Grünen wollen, dass sich das Land stärker an der Modernisierung der Schulgebäude beteiligt, auch damit finanzschwache Schulträger bauen können. Ein Musterraumprogramm soll landesweite Standards für moderne Schulen festlegen. Das Programm begründet dies damit, dass viele Kommunen mit Planung und Kosten allein überfordert seien.

Viele Schul-Gebäude müssen erneuert werden. Die Grünen wollen, dass das Land den Städten und Gemeinden dabei mehr hilft. Es soll einen Plan mit festen Regeln für gute Schul-Räume geben. Neue Schulen sollen dem Klima nicht schaden.

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Berufsbildende Schulen stärken und SHIBB neu zuordnen

Die Grünen wollen das Schleswig-Holsteinische Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) vom Wirtschafts- zurück ins Bildungsministerium holen. Alle berufsbildenden Schulen sollen zu Regionalen Berufsbildungszentren werden. Eine landesweite Planung soll den Standorten trotz sinkender Schülerzahlen eine Perspektive geben.

Das SHIBB ist ein Institut für die Berufs-Schulen im Land. Heute gehört es zum Wirtschafts-Ministerium. Die Grünen wollen es zum Bildungs-Ministerium bringen. Alle Berufs-Schulen sollen zu regionalen Zentren werden. Ein Plan für das ganze Land soll die Standorte sichern.

Ausbildungsgarantie umsetzen und Berufsorientierung ausbauen

Die Grünen wollen die vom Bund angestrebte Ausbildungsgarantie in Schleswig-Holstein umsetzen, sodass alle Jugendlichen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten. Dazu sollen die berufliche Orientierung an allgemeinbildenden Schulen verstärkt und die Sprachförderung an beruflichen Schulen ausgebaut werden.

Alle Jugendlichen sollen eine Chance auf einen Ausbildungs-Platz bekommen. Das gilt auch für Jugendliche, denen das Lernen schwerfällt. Schulen sollen besser über Berufe informieren. Junge Zugewanderte sollen mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen bekommen.

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Berufshochschule einführen und duale Studienplätze aufstocken

Die Grünen wollen den Wechsel zwischen beruflicher und akademischer Bildung erleichtern. Dafür soll eine Berufshochschule entstehen, die Berufsabschluss und später auch Bachelor verbindet. Zudem soll es mehr duale Studienplätze geben, um den Fachkräftebedarf zu decken.

Die Grünen wollen Ausbildung und Studium besser verbinden. Dafür soll es eine Berufs-Hochschule geben. Dort macht man erst einen Berufs-Abschluss. Später soll auch ein Bachelor möglich sein. Es soll auch mehr Plätze im dualen Studium geben.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen, Standorte sichern

Die Grünen wollen die Grundfinanzierung der Hochschulen weiter anheben, um ihnen Planungssicherheit zu geben. Keine staatliche Hochschule im Land soll in ihrem Bestand bedroht sein. Zusätzlich sollen in Neumünster neue Fachbereiche entstehen, vorrangig für ein Pflegestudium.

Die Hochschulen sollen weiter mehr Geld vom Land bekommen. So können sie besser planen. Keine staatliche Hochschule soll schließen müssen. In Neumünster sollen neue Studien-Angebote entstehen, zuerst für die Pflege.

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Hochschulen digitaler und internationaler aufstellen

Die Grünen wollen die digitale Infrastruktur und Ausstattung der Hochschulen verbessern und Open Data sowie Open Access ausbauen. Ausländische Abschlüsse sollen leichter anerkannt werden. In der Grenzregion zu Dänemark sollen deutlich mehr gemeinsame Studiengänge entstehen.

Die Hochschulen sollen bessere digitale Technik bekommen. Forschungs-Ergebnisse sollen frei im Internet stehen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter anerkannt werden. Deutsche und dänische Hochschulen sollen mehr zusammen anbieten.

Exzellenzstrategie ablehnen, Forschung in der Breite fördern

Die Grünen lehnen die Exzellenzstrategie des Bundes ab, weil sie aus Sicht des Programms elitäre Strukturen stärkt und viele Fachbereiche leer ausgehen lässt. Stattdessen soll der Bund die Mittel für alle Hochschulen grundsätzlich erhöhen. Den Wissenstransfer wollen die Grünen über Innovationsagenturen stärken.

Der Bund gibt besonders viel Geld an einzelne Spitzen-Forschung. Die Grünen finden das nicht gerecht. Sie wollen mehr Geld vom Bund für alle Hochschulen. Bis dahin sollen die Universitäten im Land das Programm trotzdem nutzen können.

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Studium gebührenfrei halten und soziale Hürden abbauen

Die Grünen lehnen Studiengebühren ab und wollen die Studienstarthilfe für Studierende aus Bedarfsgemeinschaften fortführen. Das Studentenwerk soll mehr Geld erhalten, vor allem für Wohnraum und psychosoziale Beratung. Beim BAföG setzt die Partei auf höhere, regelmäßig angepasste und stärker elternunabhängige Leistungen.

Studieren soll weiter keine Gebühren kosten. Studierende aus armen Familien sollen weiter Geld zum Start bekommen. Das Studentenwerk soll mehr Geld für Wohnungen und Beratung erhalten. Das BAföG soll höher werden und schneller ankommen.

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Weiterbildung und Volkshochschulen gesetzlich stärker fördern

Die Grünen wollen das Weiterbildungsgesetz zu einem Weiterbildungsfördergesetz umbauen und Volkshochschulen sowie Bildungsstätten stärker unterstützen. Lebenslanges Lernen gilt dem Programm angesichts des raschen gesellschaftlichen und technischen Wandels als tragende Säule des Bildungssystems.

Auch Erwachsene sollen weiter lernen können. Die Grünen wollen dafür ein neues Gesetz machen. Volkshochschulen sollen mehr Kurse anbieten können. Menschen mit Problemen beim Lesen und Schreiben sollen überall Hilfe finden.

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Schulfach „Philosophie und Religionskunde“ einführen

Die Grünen wollen das Fach Philosophie zu einem bekenntnisunabhängigen Fach „Philosophie und Religionskunde“ umbauen. Der konfessionelle Religionsunterricht soll daneben weiter besucht werden können.

In den Schulen lernen Kinder mit vielen Religionen und ohne Religion zusammen. Die Grünen wollen ein neues Schulfach. Es heißt Philosophie und Religions-Kunde. Es gehört zu keiner Kirche. Den normalen Religions-Unterricht gibt es trotzdem weiter.

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Wissenschaft stärker in den Klimaschutz einbinden

Die Grünen wollen die Wissenschaft aktiv am Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft beteiligen. Geplant sind ein landesweites Netz von Nachhaltigkeitsmanagerinnen und -managern an Hochschulen, ein Reallabor „SH.Klimaneutral“ und eine Plattform für Bürgerwissenschaft.

Die Grünen wollen die Wissenschaft beim Klima-Schutz mehr beteiligen. An den Hochschulen soll es Fachleute für Nachhaltigkeit geben. Ein neues Netzwerk soll Forschung, Firmen und Bürger zusammenbringen. Auch Bürger sollen bei der Forschung mitmachen können.

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Umweltbildung und ökologische Freiwilligendienste ausbauen

Die Grünen wollen Naturkunde in und außerhalb der Schule, Artenkenntnis und die Ausbildung von Fachkräften im Naturschutz fördern. Das Freiwillige Ökologische Jahr und der ökologische Bundesfreiwilligendienst sollen wachsen und auch Älteren offenstehen.

Menschen sollen mehr über die Natur lernen. Das soll in der Schule und in der Freizeit möglich sein. Die Grünen wollen mehr Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Dort arbeitet man ein Jahr für die Umwelt. Auch Menschen über 27 Jahre sollen mitmachen können.

Juristische Ausbildung modernisieren, Justiz diverser machen

Die Grünen wollen Jura-Studium und Referendariat didaktisch erneuern und weniger belastend gestalten. Die Justiz soll so vielfältig werden wie die Gesellschaft, und Fortbildungen zu Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit sollen fest zur Ausbildung gehören.

Die Grünen wollen das Jura-Studium moderner machen. Es soll weniger belastend sein. In der Justiz sollen mehr unterschiedliche Menschen arbeiten. Juristen sollen mehr über Rassismus und Sexismus lernen.

  • Gesellschafteher progressiv

Gesundheit und Pflege

16 Punkte

Gesundheitsfachkräfte an allen Grundschulen einsetzen

Die Grünen wollen langfristig an jeder Grundschule Gesundheitsfachkräfte beschäftigen. Sie sollen Gesundheitsförderung früh zum Thema machen und eine medizinische Versorgungslücke schließen. Mittelfristig soll es in Schulmensen gesundes, regionales und günstiges Essen geben.

An jeder Grundschule soll später eine Fachkraft für Gesundheit arbeiten. Sie spricht mit Kindern über gesundes Essen und Zahn-Pflege. Sie hilft auch Kindern, die medizinische Hilfe brauchen. Die Grünen wollen auch gesundes und günstiges Essen in den Schul-Kantinen.

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Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle sichern

Die Grünen wollen, dass alle Menschen im Land Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, unabhängig etwa von Herkunft, Behinderung oder Sprache. Dazu gehören geregelte Dolmetscherkosten, barrierefreie Praxen und die Versorgung von Menschen ohne Papiere oder Krankenversicherung.

Alle Menschen sollen zum Arzt gehen können. Das soll auch für Menschen ohne Papiere gelten. Übersetzer sollen bezahlt werden. Arzt-Praxen sollen ohne Hindernisse erreichbar sein.

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Gesundheitssystem geschlechtergerecht und diversitätssensibel gestalten

Die Grünen wollen Forschung und Lehre zu geschlechtsspezifischer Medizin stärken und das Fach Gendermedizin an den Universitäten einführen. Eine Frauenquote soll mehr Frauen in Führungspositionen des Gesundheitswesens bringen. Auch die Diagnostik bei nicht-weißen Patientinnen und Patienten soll fester Teil der Ausbildung werden.

Krankheiten zeigen sich bei Frauen und Männern oft unterschiedlich. Die Grünen wollen, dass Ärzte das besser lernen. An den Unis soll es dafür ein eigenes Fach geben. Mehr Frauen sollen Chefinnen im Gesundheits-Bereich werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Medizinische Versorgung auf dem Land und Pflegeberufe stärken

Die Grünen wollen die Versorgung im ganzen Land sichern, auch auf Inseln und Halligen. Dazu sollen die Allgemeinmedizin gestärkt, kommunale Gesundheitszentren unterstützt, Telemedizin gefördert und mehr Ausbildungs- und Studienplätze geschaffen werden. In der Pflege sollen bessere Arbeitsbedingungen Fachkräfte im Beruf halten.

Auf dem Land fehlen Ärzte und Pflegekräfte. Die Grünen wollen mehr Haus-Ärzte aufs Land holen. Es soll mehr Plätze für Ausbildung und Studium geben. Pflegekräfte sollen bessere Arbeits-Bedingungen bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Gesundheitsämter und Prävention stärken

Die Grünen wollen die Gesundheitsämter dauerhaft mit mehr Personal und Technik ausstatten und die öffentliche Gesundheitsfürsorge zu einer starken Säule machen. Vorbeugung soll stärker zum Grundprinzip des Gesundheitswesens werden.

Die Grünen wollen die Gesundheits-Ämter stärken. Sie sollen mehr Personal und bessere Technik bekommen. Außerdem soll mehr getan werden, damit Menschen gar nicht erst krank werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Krankenhausfinanzierung reformieren, Privatisierungen ablehnen

Die Grünen wollen ein neues Finanzierungssystem, das Kliniken nicht allein nach Fallzahlen bezahlt. Weitere Privatisierungen im Gesundheitssektor lehnen sie ab, weil Gesundheit aus ihrer Sicht öffentliche Daseinsvorsorge ist. Die Investitionen in Krankenhäuser sollen fortgesetzt werden.

Kliniken bekommen heute Geld nach der Zahl ihrer Behandlungen. Die Grünen wollen das ändern. Kliniken sollen auch Geld für ihre Aufgabe für die Gesellschaft bekommen. Kliniken sollen nicht weiter an private Firmen verkauft werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnortnahe Geburtshilfe und Hebammenversorgung sichern

Die Grünen wollen, dass Hebammen in Städten wie auf dem Land nah am Wohnort erreichbar sind. Dafür sollen Arbeitsbedingungen und Bezahlung besser werden und mehr Studienplätze entstehen. Geburtshilfeabteilungen sollen in der Krankenhausplanung besonders berücksichtigt werden.

Die Grünen wollen genug Hebammen in der Nähe, in der Stadt und auf dem Land. Hebammen sollen besser arbeiten können und fair bezahlt werden. Es soll mehr Studien-Plätze für Hebammen geben.

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Mehr Therapieplätze und psychosoziale Anlaufstellen schaffen

Die Grünen wollen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen schneller Hilfe bekommen. Dazu sollen mehr Therapeutinnen und Therapeuten eine Kassenzulassung erhalten und im ganzen Land Anlaufstellen entstehen. Monatelange Wartezeiten hält das Programm für unzumutbar.

Manche Menschen haben eine seelische Krankheit. Sie warten oft viele Monate auf Hilfe. Die Grünen wollen mehr Therapie-Plätze. Es soll auch mehr Beratungs-Stellen in der Nähe geben.

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Ambulante Pflege und kommunale Pflegeplanung stärken

Die Grünen wollen mehr ambulante Pflege- und Wohnformen statt großer Einrichtungen. Kommunen sollen den Pflegebedarf verbindlich planen dürfen, um das Angebot vor Ort auszubauen. Das soll Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und Angehörige entlasten.

Die Grünen wollen weniger große Pflege-Heime. Menschen sollen eher zu Hause oder in kleinen Wohn-Gruppen Pflege bekommen. Städte und Gemeinden sollen die Pflege selbst planen dürfen. Der Bund soll dafür am Anfang Geld geben.

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Pflegebevollmächtigte und Stabsstelle Pflege einrichten

Die Grünen wollen in der Landesregierung eine unabhängige Stabsstelle Pflege mit einer oder einem Pflegebevollmächtigten schaffen. Diese Person soll die Interessen der Pflegebedürftigen vertreten und für alle an der Pflege Beteiligten ansprechbar sein. Zudem soll ein Dialog über die Selbstverwaltung des Pflegeberufs beginnen.

Die Grünen wollen eine neue Stelle in der Landes-Regierung. Dort arbeitet eine Person nur für das Thema Pflege. Sie vertritt Menschen, die Pflege brauchen. Sie redet bei neuen Gesetzen zur Pflege mit.

Löhne und Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Grünen wollen höhere Löhne in der Pflege und gleiche Bezahlung in Alten- und Krankenpflege. Langfristig streben sie eine 35-Stunden-Woche für Pflegekräfte bei vollem Lohn an. Bessere Bedingungen sollen den Beruf attraktiver machen und die Versorgung sichern.

Pflege-Kräfte sollen mehr Geld verdienen. In der Alten-Pflege soll es so viel Lohn geben wie im Krankenhaus. Später sollen Pflege-Kräfte nur 35 Stunden pro Woche arbeiten. Der Lohn soll dabei gleich bleiben.

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Präventionsrat einrichten und Beratungsstellen stärken

Die Grünen wollen noch 2022 einen Präventionsrat des Landes schaffen, der das Gesundheitsministerium berät. Er soll sich vor allem mit chronischen Erkrankungen befassen. Daneben sollen Beratungsstellen wie AIDS- und Drogenberatung gestärkt werden.

Die Grünen wollen einen neuen Rat für Gesundheits-Vorsorge. Er berät das Gesundheits-Ministerium. Er kümmert sich um Krankheiten, die lange dauern. Beratungs-Stellen sollen mehr Hilfe bekommen, auch auf dem Land.

Gesunde Ernährung und Bewegung fördern

Die Grünen wollen Krankheiten vorbeugen, die aus falscher Ernährung und Bewegungsmangel entstehen. Geplant sind eine dauerhafte Beratungsstruktur für Familien, mehr Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen und mehr Zeit für Sport. Mit den Kommunen soll ein Förderprogramm für gesunde Verpflegung aufgelegt werden.

Schlechtes Essen und wenig Bewegung machen krank. Die Grünen wollen Familien dazu beraten. In Schulen soll es mehr Sport geben. Kinder sollen in Kita und Schule mehr über gesundes Essen lernen.

Cannabis legalisieren und Drug-Checking ermöglichen

Die Grünen setzen in der Drogenpolitik auf Aufklärung, selbstbestimmten Umgang und Suchtprävention statt auf Kriminalisierung von Suchtkranken. Sie unterstützen die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene mit Verkauf in Fachgeschäften. Drug-Checking in Clubs soll auch in Schleswig-Holstein möglich werden.

Die Grünen wollen Cannabis für Erwachsene erlauben. Besondere Geschäfte sollen es verkaufen. In Clubs sollen Menschen ihre Drogen prüfen lassen können. Sucht-Kranke sollen Hilfe bekommen und keine Strafe.

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  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Maßregelvollzug baulich und therapeutisch verbessern

Die Grünen wollen die Bedingungen im Maßregelvollzug verbessern, also in der Unterbringung psychisch kranker oder suchtkranker Straftäter in Kliniken. Einzelzimmer sollen zur Regel werden, und die therapeutische und pflegerische Versorgung soll besser werden. Gute Behandlung schützt aus Sicht des Programms am besten vor Rückfällen.

Manche Straftäter sind psychisch krank. Sie kommen in eine besondere Klinik. Die Grünen wollen dort Einzel-Zimmer für alle. Es soll mehr Therapie und Pflege geben. Das soll neue Straftaten verhindern.

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  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Medizinische und psychosoziale Versorgung Geflüchteter sichern

Die Grünen wollen in einem mehrjährigen Pilotprojekt die Behandlung von Menschen ohne Aufenthaltspapiere über einen Fonds ermöglichen, ohne dass diese ihre Identität offenlegen müssen. Für Geflüchtete mit seelischen Belastungen soll ein Landeskonzept die psychosoziale Versorgung verbessern.

Menschen ohne Papiere können kaum zum Arzt gehen. Die Grünen wollen ein Projekt für mehrere Jahre. Ein Geld-Topf bezahlt dann die Behandlung im Notfall. Die Menschen müssen ihren Namen nicht nennen. Geflüchtete mit seelischen Problemen sollen mehr Hilfe bekommen.

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  • Migrationeher offen

Migration und Integration

9 Punkte

Ausländische Abschlüsse leichter anerkennen, Arbeitsmarktintegration fördern

Die Grünen wollen die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Berufsqualifikationen vereinfachen und ein Landesstipendium für Nachqualifizierung schaffen. Zugewanderte und Geflüchtete sollen in ihrem erlernten Beruf arbeiten können. Landesprogramme zur Arbeitsmarktintegration sollen fortgeführt werden.

Viele Menschen haben ihren Beruf im Ausland gelernt. Die Grünen wollen, dass sie hier leichter in diesem Beruf arbeiten können. Dafür soll es Beratung, Sprachkurse und Geld für Kurse geben. Auch Geflüchtete sollen Hilfe bei der Job-Suche bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Aufenthalt in Landesunterkünften verkürzen

Die Grünen wollen, dass Geflüchtete höchstens drei Monate in Landesunterkünften bleiben und rasch in eine eigene Wohnung ziehen können. Arbeitsverbote und Kettenduldungen lehnt die Partei ab. Schutzsuchende sollen von Anfang an Zugang zu Sprache, Bildung und medizinischer Versorgung haben.

Geflüchtete wohnen zuerst in Unterkünften vom Land. Die Grünen wollen: Sie bleiben dort höchstens drei Monate. Danach sollen sie schnell eine eigene Wohnung bekommen. Arbeits-Verbote lehnen die Grünen ab. Kinder sollen sofort in Kita und Schule gehen.

  • Migrationeher offen

Sprachkurse und Schulabschlüsse für Zugewanderte ausbauen

Die Grünen wollen allen neu Ankommenden Sprachkurse anbieten und das Angebot erweitern. Jugendliche und erwachsene Geflüchtete sollen Unterstützung erhalten, um einen Schulabschluss zu erreichen, weil dieser nach Ansicht der Partei die Voraussetzung für einen qualifizierten Berufseinstieg ist.

Die Grünen wollen Sprach-Kurse für alle, die neu ankommen. Es soll mehr Kurse geben. Auch Erwachsene sollen einen Schul-Abschluss machen können. Mit dem Abschluss können sie eine Ausbildung beginnen.

  • Migrationeher offen

Unabhängige Rechtsberatung und Beratungsnetzwerk aufbauen

Die Grünen wollen eine Rechtsberatung einführen, die nicht von Behörden abhängt, damit Schutzsuchende ihre Rechte im Verfahren kennen und nutzen können. Die bestehenden Beratungsstellen sollen zu einem landesweit abgestimmten Netzwerk ausgebaut werden.

Die Grünen wollen eine neue Rechts-Beratung für Geflüchtete. Diese Beratung gehört nicht zu einer Behörde. So erfahren die Menschen alles über ihre Rechte. Die Beratungs-Stellen im Land sollen besser zusammenarbeiten.

  • Migrationeher offen

Familiennachzug beschleunigen, Härtefallkommission öffnen

Die Grünen wollen den Familiennachzug schneller machen, indem die zuständigen Behörden im Land vorab zustimmen. Im Bund will die Partei erreichen, dass für die Minderjährigkeit der Tag des Antrags zählt. Die Härtefallkommission soll ohne mehrjährige Wartezeit angerufen werden können.

Viele Geflüchtete warten lange auf ihre Familie. Die Grünen wollen diese Verfahren schneller machen. Die Behörden sollen früher zustimmen. Menschen in Not sollen sich schneller an die Härtefall-Kommission wenden können. Diese Kommission prüft besondere Einzelfälle.

  • Migrationeher offen

Behörden zur Information über Bleiberechte verpflichten

Die Grünen wollen die Ausländer- und Zuwanderungsbehörden verpflichten, Betroffene von sich aus über Bleiberechte und Einbürgerung zu informieren und zu beraten. So soll sichergestellt werden, dass Menschen ihre Ansprüche tatsächlich wahrnehmen können.

Manche Menschen dürfen länger bleiben oder Deutsche werden. Oft wissen sie das nicht. Die Grünen wollen: Die Behörde schreibt diesen Menschen von selbst. Sie muss die Menschen auch beraten.

  • Migrationeher offen

Humanitäre Aufnahme als dauerhafte Säule etablieren

Die Grünen wollen humanitäre Aufnahmeprogramme des Landes dauerhaft neben das Asylverfahren stellen. Aus Sicht der Partei entstehen nur so legale Einreisewege für besonders Schutzbedürftige. Kommunen sollen dafür Planungssicherheit und einen fairen finanziellen Ausgleich erhalten.

Das Land hat schon 500 Menschen in Not aufgenommen. Die Grünen wollen solche Programme dauerhaft machen. So können besonders bedrohte Menschen legal einreisen. Die Städte und Gemeinden sollen dafür Geld und Hilfe vom Land bekommen.

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Abschiebestopp für Krisengebiete, Abschiebehaft abschaffen

Die Grünen lehnen Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete ab und wollen sich für einen allgemeinen Abschiebestopp dorthin einsetzen. Die Abschiebehaft soll abgeschafft werden, und das Konzept sicherer Herkunftsländer lehnt die Partei ab.

Die Grünen wollen niemanden in Länder mit Krieg zurückschicken. Beispiele sind Afghanistan und Syrien. Die Grünen sind auch gegen Abschiebe-Haft. Das ist Haft vor einer Abschiebung. Kinder und Jugendliche sollen im Land nie in diese Haft kommen.

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Ausländerbehörden, Integrationsförderung und Ehrenamt stärken

Die Grünen wollen den Spielraum des Landes im Aufenthaltsrecht zugunsten der Betroffenen nutzen und die Ausländerbehörden gut ausstatten. Verwaltungen sollen Fortbildungen gegen Diskriminierung erhalten, Frauen gleichberechtigt angesprochen und Ehrenamtliche in der Geflüchtetenhilfe verlässlich unterstützt werden.

Das Land kann beim Aufenthalts-Recht einiges selbst entscheiden. Die Grünen wollen dabei den Betroffenen helfen. Die Behörden sollen gut ausgestattet sein. Beschäftigte sollen Schulungen gegen Benachteiligung bekommen. Freiwillige Helfer sollen feste Unterstützung erhalten.

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Gleichstellung und Vielfalt

24 Punkte

Antidiskriminierung in Schule und Lehrerausbildung verankern

Die Grünen wollen Diskriminierung schon in Kita und Schule entgegenwirken. Lehrkräfte und Schulpersonal sollen in Studium und Fortbildung Wissen über Diskriminierung erwerben. Im Unterricht sollen auch Hassrede, Falschnachrichten und Gewalt gegen Frauen und queere Menschen behandelt werden.

Manche Kinder werden in der Schule ungerecht behandelt. Das nennt man Diskriminierung. Die Grünen wollen, dass Lehrer darüber mehr lernen. Im Unterricht soll es um Hass im Internet und falsche Nachrichten gehen. Auch Gewalt gegen Frauen und Mädchen soll Thema sein.

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Queere Vielfalt an Schulen fördern

Die Grünen wollen Schulen und Jugendarbeit zu sicheren Orten für queere Jugendliche machen. Geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung sollen fächerübergreifend und nicht nur im Sexualkundeunterricht behandelt werden. Als Grund nennt das Programm, dass viele queere Jugendliche sich aus Angst vor Diskriminierung nicht outen.

Queere Jugendliche lieben oder leben anders als die Mehrheit. Viele verstecken das in der Schule aus Angst. Die Grünen wollen, dass Schulen sichere Orte für sie sind. Der Unterricht soll in vielen Fächern über Vielfalt sprechen. Lehrer sollen dazu Schulungen bekommen.

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Quoten und Diversität an Hochschulen verankern

Die Grünen wollen Frauen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen in der Wissenschaft sichtbarer machen und fordern Quoten für Professuren und Führungspositionen. Eine landesweite Koordinierungsstelle für Diversität soll entstehen. Ein Verbot der Vollverschleierung an Hochschulen lehnt die Partei ab.

Die Grünen wollen mehr Frauen in hohen Stellen an Hochschulen. Dafür soll es Quoten geben. Eine Quote ist ein fester Anteil. Auch trans, inter und nicht-binäre Menschen sollen mehr Schutz und Mitsprache bekommen. Ein Verbot von Gesichts-Schleiern lehnen die Grünen ab.

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Paragraf 218 streichen, Zugang zu Abbrüchen sichern

Die Grünen wollen den Paragrafen 218 des Strafgesetzbuchs streichen, der Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt. Betroffene sollen wohnortnahe und leicht erreichbare Möglichkeiten für einen Abbruch haben. Zudem soll es Hilfen bei der Behandlung weiblicher Genitalverstümmelung geben.

Ein Gesetz stellt Schwangerschafts-Abbrüche unter Strafe. Die Grünen wollen dieses Gesetz streichen. Frauen sollen in ihrer Nähe einen Abbruch machen können. Auch Frauen mit verletzten Genitalien sollen Hilfe bekommen.

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Politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sichern

Die Grünen wollen Menschen mit Behinderungen in alle relevanten politischen Prozesse des Landes einbeziehen und Barrieren abbauen. Verbindliche Regeln sollen barrierefreie Beteiligung sichern. Grundlage ist die UN-Behindertenrechtskonvention; Inklusion soll in allen Politikfeldern mitgedacht werden.

Menschen mit Behinderung sollen in der Politik mit-entscheiden. Dafür soll es feste Regeln geben. Informationen sollen für alle verständlich sein. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv

Gewaltschutzkonzept für Frauen mit Behinderungen erarbeiten

Die Grünen wollen ein landesweites Konzept zum Schutz von Frauen mit Behinderungen vor Gewalt. Schutz- und Hilfsangebote sollen barrierefrei, leicht zugänglich und wohnortnah sein. Das Programm begründet dies mit dem hohen Risiko dieser Gruppe, sexuelle, körperliche und psychische Gewalt zu erleben.

Frauen und Mädchen mit Behinderung erleben oft Gewalt. Die Grünen wollen einen Plan für ihren Schutz im ganzen Land. Es soll Beratungs-Stellen in der Nähe geben. Diese Stellen sollen ohne Hindernisse erreichbar sein.

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Gebärdensprache anerkennen und Leichte Sprache fördern

Die Grünen wollen die Gebärdensprache als Minderheitensprache anerkennen, um sie schützen und fördern zu können. In den Verwaltungen sollen Leichte Sprache und Mehrsprachigkeit weiter gefördert werden. Alle Menschen sollen so Zugang zu wichtigen Informationen erhalten.

Gehörlose Menschen sprechen mit den Händen. Das heißt Gebärden-Sprache. Die Grünen wollen diese Sprache besonders schützen. Ämter sollen mehr in Leichter Sprache schreiben.

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Frauentag als Feiertag, mehr Frauen in Ämtern

Die Grünen wollen den 8. März zum gesetzlichen Feiertag machen und den Frauenanteil in der Kommunalpolitik deutlich steigern. Außerdem wollen sie gegen unterschiedliche Preise für Frauen und Männer bei gleichen Produkten vorgehen.

Die Grünen wollen einen neuen Feiertag am 8. März. Das ist der Frauentag. Mehr Frauen sollen in der Politik vor Ort mitmachen. Frauen sollen für gleiche Produkte nicht mehr bezahlen als Männer.

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Frauenhäuser und Beratung gegen Gewalt ausbauen

Die Grünen wollen Frauenhäuser und Beratungsstellen im ganzen Land ausbauen, vor allem auf dem Land, und dauerhaft finanzieren. Gewalt gegen Frauen soll als Frage der inneren Sicherheit behandelt und mit einer eigenen Strategie bekämpft werden.

Die Grünen wollen Frauen besser vor Gewalt schützen. Es soll mehr Frauen-Häuser und Beratungs-Stellen geben. Besonders auf dem Land fehlen solche Orte. Sie sollen dauerhaft Geld bekommen.

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Frauen in Beruf, Technik und Haushalt fördern

Die Grünen wollen Frauen und Mädchen bei Berufswahl, Bildung und Karriere gezielt fördern, besonders in technischen Fächern und bei Unternehmensgründungen. Im Landeshaushalt soll das Gender-Budgeting ausgeweitet werden, und im Bund will die Partei ein Verbot sexistischer Werbung erreichen.

Die Grünen wollen Frauen und Mädchen im Beruf stärken. Mehr Frauen sollen Technik und Informatik studieren. Frauen, die eine Firma gründen, sollen Hilfe bekommen. Werbung, die Frauen abwertet, soll verboten werden.

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Queer-Beauftragte und mehr Beratung schaffen

Die Grünen wollen ein Amt für queere Themen auf Landesebene einrichten, das die Queerpolitik der Landesregierung koordiniert. Beratungsangebote für queere Menschen sollen mit den Kommunen ausgebaut werden, vor allem zu geschlechtlicher Vielfalt und auf dem Land.

Die Grünen wollen eine beauftragte Person für queere Themen. Queer heißt zum Beispiel: lesbisch, schwul oder trans. Es soll mehr Beratung für queere Menschen geben. Das gilt besonders auf dem Land.

  • Gesellschafteher progressiv

Queer-sensible Gesundheitsversorgung ausbauen

Die Grünen wollen eine Gesundheits- und Pflegeversorgung, die auf queere Menschen eingeht. Dazu sollen Einrichtungen ein Gütesiegel erhalten können, Personal geschult und Beratungsangebote ausgeweitet werden.

Die Grünen wollen bessere Hilfe für queere Menschen beim Arzt und in der Pflege. Queer heißt zum Beispiel: schwul, lesbisch oder trans. Gute Praxen sollen ein Siegel bekommen. Das Personal soll mehr dazu lernen. Es soll mehr Beratung geben.

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Landesaktionsplan „Echte Vielfalt 2.0“ auflegen

Die Grünen wollen den Landesaktionsplan „Echte Vielfalt“ gemeinsam mit queeren Organisationen zu einer Version 2.0 ausbauen. Queere Bildungs-, Beratungs- und Jugendarbeit soll professionelle, landesweit erreichbare Strukturen erhalten.

Das Land hat einen Plan für queere Menschen. Er heißt „Echte Vielfalt“. Die Grünen wollen diesen Plan größer machen. Dafür soll es mehr Geld geben. Beratung und Jugend-Arbeit sollen feste Stellen bekommen.

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Vereinbarungen mit Religionsgemeinschaften schließen, Religionsrecht modernisieren

Die Grünen wollen eine staatliche Vereinbarung mit den muslimischen Gemeinschaften erreichen und auch mit weiteren Religionsgemeinschaften Verträge schließen. Jüdisches Leben soll sichtbarer werden, und das Staatskirchenrecht des Landes soll an die heutige Vielfalt angepasst werden.

Im Land leben Menschen mit vielen Religionen. Die Grünen wollen einen Vertrag mit den Muslimen schließen. Mit Juden und Aleviten gibt es das schon. Jüdisches Leben soll man besser sehen können. Die Regeln für Religionen sollen moderner werden.

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Internationalen Frauentag als Feiertag einführen

Die Grünen wollen den 8. März, den internationalen Frauentag, zum gesetzlichen Feiertag in Schleswig-Holstein machen. Bei weiteren neuen Feiertagen setzen sie sich für den 27. Januar und den 8. Mai ein.

Der 8. März ist der Welt-Frauentag. Die Grünen wollen: Dieser Tag soll ein Feiertag werden. Später könnten noch zwei Feiertage dazukommen. Das sind der 27. Januar und der 8. Mai.

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Gleichstellung in der IT-Branche fördern

Die Grünen wollen mehr Frauen sowie inter*, nicht-binäre und trans* Personen für IT-Berufe gewinnen und Stellen im IT-Bereich paritätisch besetzen. Das Programm begründet dies damit, dass die digitale Welt bisher überwiegend von Männern geprägt sei und Themen wie digitale Gewalt zu wenig beachtet würden.

Die Grünen wollen mehr Frauen in IT-Berufen. Das gilt auch für inter, nicht-binäre und trans Personen. Stellen in der IT sollen gleich verteilt sein. Mädchen sollen früh Förderung in Mathe, Technik und Naturwissenschaft bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv

IT-Projekte von Frauen und FINT*-Personen fördern

Die Grünen wollen eigene Fördermittel für IT-Projekte von Frauen und FINT*-Personen bereitstellen. Auch Hackathons ausschließlich für diese Gruppen sollen unterstützt werden.

Die Grünen wollen Geld für IT-Projekte von Frauen geben. Das gilt auch für FINT*-Personen. Das sind Frauen, inter, nicht-binäre und trans Menschen. Es soll auch eigene Programmier-Treffen nur für sie geben.

  • Gesellschafteher progressiv

Verwaltung vielfältiger aufstellen

Die Grünen wollen, dass die Landesverwaltung die Vielfalt der Gesellschaft abbildet. Dazu planen sie eine Nachwuchskampagne, Erleichterungen für trans*, inter* und nicht-binäre Beschäftigte sowie paritätische Doppelspitzen.

In der Verwaltung sollen mehr junge Menschen und mehr Frauen arbeiten. Auch Menschen mit verschiedener Herkunft sollen dort arbeiten. Trans Menschen sollen es bei der Einstellung leichter haben. Zwei Personen sollen eine Behörde gemeinsam leiten können.

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Landesantidiskriminierungsgesetz schaffen

Die Grünen wollen ein Landesgesetz gegen Diskriminierung einführen, das Menschen stärkt, die von Behörden benachteiligt werden. Betroffene sollen Schadensersatz vom Land verlangen können. Organisationen der Zivilgesellschaft sollen dauerhaft gefördert werden.

Die Grünen wollen ein Gesetz gegen Diskriminierung. Diskriminierung heißt: Jemand wird ungerecht behandelt, zum Beispiel wegen seiner Herkunft. Wer von einer Behörde benachteiligt wird, soll Geld vom Land fordern können. Verbände sollen für Betroffene klagen dürfen.

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Strukturellen Rassismus erfassen und Teilhabe stärken

Die Grünen verlangen, dass sich das Land intensiv mit Rassismus in Strukturen und Institutionen befasst. Sie werten ihn als Verstoß gegen das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes. Menschen mit Migrationsgeschichte sollen in wichtigen Positionen stärker vertreten sein.

Die Grünen wollen mehr gegen Rassismus tun. Sie wollen Rassismus im Alltag in den Gemeinden untersuchen lassen. Menschen aus Einwanderer-Familien sollen mehr mitbestimmen können. Dafür soll es ein Gesetz im Bund geben.

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Antimuslimischen und anderen Rassismus bekämpfen

Die Grünen wollen gegen Rassismus vorgehen, der sich gegen Musliminnen und Muslime richtet, und dafür mit muslimischen Verbänden und der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Auch Maßnahmen gegen Rassismus gegenüber Schwarzen Menschen und gegen Antiziganismus sollen im Land unterstützt werden.

Die Grünen wollen Rassismus gegen Muslime bekämpfen. Dafür wollen sie mit muslimischen Verbänden zusammenarbeiten. Auch Menschen ohne Religion sollen mitreden. Die Grünen wollen auch Schwarze Menschen und Roma besser schützen.

  • Gesellschafteher progressiv

Antisemitismus in allen Formen bekämpfen

Die Grünen wollen Antisemitismus in allen gesellschaftlichen Gruppen bekämpfen und jüdische Einrichtungen umfassend schützen. Die Dokumentationsstelle LIDA und das Amt der oder des Landesbeauftragten sollen gestärkt werden, Veranstaltungen mit antisemitischen Auftritten sollen kein Landesgeld erhalten.

Die Grünen wollen Juden-Feindlichkeit bekämpfen. Jüdische Menschen sollen im Land sicher sein. Eine Stelle soll Vorfälle besser aufschreiben. Wer Juden-Feindlichkeit fördert, soll kein Geld vom Land bekommen. Lehrer sollen mehr Fortbildungen bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv

Frauenquote von 50 Prozent in Landesunternehmen einführen

Die Grünen wollen in Unternehmen mit Landesbeteiligung eine verbindliche Frauenquote von mindestens 50 Prozent in den Führungsebenen einführen. Zusätzlich sollen Maßnahmen inter*, trans* und nicht binäre Personen berücksichtigen.

An manchen Firmen ist das Land beteiligt. Dort soll mindestens die Hälfte der Chefs Frauen sein. Das soll Pflicht werden. Auch inter, trans und nicht-binäre Menschen sollen berücksichtigt werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Nationale Minderheiten gleichberechtigt fördern

Die Grünen wollen die drei nationalen Minderheiten im Land – Sinti und Roma, Friesen und die dänische Minderheit – gleichberechtigt fördern. Ihre Sprachen sollen auch an deutschen Schulen unterstützt werden, und Zentren sollen über die Minderheiten informieren.

In Schleswig-Holstein leben drei nationale Minderheiten. Das sind Sinti und Roma, Friesen und die dänische Minderheit. Die Grünen wollen alle drei gleich fördern. Ihre Sprachen sollen auch in deutschen Schulen vorkommen. Neue Zentren sollen über die Minderheiten informieren.

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Klima und Energie

36 Punkte

Klimabildung in allen Lehrplänen verankern

Die Grünen wollen 2023 zum Jahr der Klimabildung erklären und eine landesweite Klima-Projektwoche an Kitas und Schulen einführen. Klimabildung soll in sämtlichen Lehrplänen stehen. Das Programm begründet dies damit, dass Wissen und Dialog nötig seien, um die Klimakrise zu verstehen.

Kinder und Jugendliche sollen mehr über das Klima lernen. Im Jahr 2023 soll es eine Klima-Projektwoche an Kitas und Schulen geben. Das Thema Klima soll in allen Lehrplänen stehen. Das gilt auch für Berufs-Schulen.

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Klimakonzept für die Kulturbranche entwickeln

Die Grünen wollen mit privaten und öffentlichen Akteuren ein Konzept erarbeiten, wie die Kultur-, Veranstaltungs- und Filmbranche klimaneutral werden kann. Begründet wird das mit dem Beitrag der Branche zum Ausstoß von Treibhausgasen.

Auch Konzerte, Filme und Feste schaden dem Klima. Die Grünen wollen dafür einen Plan machen. Die Kultur-Branche soll dabei mitarbeiten. Am Ende soll sie dem Klima nicht mehr schaden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Sportgroßveranstaltungen bis 2030 klimaneutral ausrichten

Die Grünen wollen, dass große Sportveranstaltungen spätestens 2030 klimaneutral und nachhaltig stattfinden. Olympische und Paralympische Spiele im Land soll es nur mit klimafreundlichem Konzept und Bürgerentscheid geben.

Große Sport-Feste sollen dem Klima nicht mehr schaden. Das soll bis zum Jahr 2030 gelten. Besucher sollen ohne Auto anreisen können. Über Olympische Spiele im Land sollen die Menschen selbst abstimmen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Nachhaltigkeits-Rat beim Landtag einrichten

Die Grünen wollen beim Landtag einen wissenschaftlichen Nachhaltigkeits-Rat schaffen. Er soll beobachten, wie das Land bei seinen Klima- und Nachhaltigkeitszielen vorankommt, und Vorschläge machen, wenn es im Rückstand ist. Der bestehende Nachhaltigkeitscheck soll auch für Initiativen des Parlaments gelten.

Die Grünen wollen einen Rat für Nachhaltigkeit beim Landtag. In dem Rat sitzen Fachleute aus der Wissenschaft. Sie prüfen, ob das Land seine Klima-Ziele erreicht. Sie machen Vorschläge, wenn das Land zu langsam ist.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Schleswig-Holstein bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass Schleswig-Holstein spätestens 2035 klimaneutral ist, also früher als das Bundesrecht es vorsieht. Klima- und Artenschutz sollen bei politischen Abwägungen Vorrang bekommen. Ein festes CO2-Restbudget soll Maßstab der gesamten Landespolitik werden.

Die Grünen wollen: Schleswig-Holstein soll bis 2035 klimaneutral sein. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Klima-Schutz und Arten-Schutz sollen bei Entscheidungen Vorrang haben. Das Land soll nur noch eine feste Menge CO2 ausstoßen dürfen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Klimaschutz in der Landesverfassung verankern

Die Grünen wollen Klimaschutz als öffentliches Interesse festlegen und als Ziel in die Verfassung des Landes schreiben. Das Programm begründet dies damit, allen Generationen eine lebenswerte Zukunft zu sichern.

Die Grünen wollen den Klima-Schutz in die Landes-Verfassung schreiben. Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz des Landes. Klima-Schutz soll als Interesse aller gelten. So sollen auch spätere Generationen gut leben können.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Klimaschädliche Landessubventionen beenden

Die Grünen wollen sämtliche Förderprogramme des Landes daraufhin überprüfen, ob sie zum Klimaschutz passen. Subventionen des Landes, die dem Klima schaden, sollen enden. Außerdem sollen Landesentwicklungsplan und Regionalpläne schneller angepasst werden können.

Die Grünen wollen alle Förder-Gelder des Landes prüfen. Geld für klima-schädliche Dinge soll es nicht mehr geben. Auch die Pläne für die Entwicklung des Landes sollen sich schneller ändern lassen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Landesverwaltung schneller klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass die Landesverwaltung beim Klimaschutz Vorbild ist. Gebäude des Landes sollen schon 2035 statt 2040 ohne Emissionen mit Wärme und Strom versorgt werden. Die Fahrzeuge der Verwaltung sollen bis 2030 emissionsfrei fahren.

Die Grünen wollen: Die Verwaltung des Landes soll Vorbild beim Klima-Schutz sein. Ihre Gebäude sollen ab 2035 Wärme und Strom ohne Abgase bekommen. Bisher war 2040 geplant. Die Autos der Verwaltung sollen bis 2030 ohne Abgase fahren.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Klimapartnerschaften mit dem globalen Süden aufbauen

Die Grünen wollen Klimapartnerschaften zwischen Kommunen in Schleswig-Holstein und Kommunen im globalen Süden anstoßen und dafür Mittel bereitstellen. Auch das Land selbst soll eine Partnerschaft mit einem anderen Land eingehen. Ein Landesfonds soll die Projekte finanzieren.

Die Grünen wollen Klima-Partnerschaften mit ärmeren Ländern. Städte und Gemeinden aus Schleswig-Holstein arbeiten dann mit Orten dort zusammen. Auch das Land soll einen Partner bekommen. Ein Fonds des Landes soll die Projekte bezahlen.

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Schifffahrt in den Emissionshandel einbeziehen

Die Grünen fordern, dass die Schifffahrt künftig am Emissionshandel teilnimmt. Ein EU-Innovationsfonds soll die Kosten neuer Antriebe abfedern, und auf europäischer Ebene soll ein Plan für den Umstieg auf emissionsfreie Schifffahrt entstehen.

Schiffe stoßen Abgase aus. Die Grünen wollen, dass Schiffe dafür zahlen müssen. Das nennt man Emissions-Handel. Ein Fonds der EU soll bei neuen Antrieben helfen. Die EU soll einen Plan für saubere Schiffe machen.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Küstenschutz und Niederungen an Klimafolgen anpassen

Die Grünen wollen den Generalplan Küstenschutz fortschreiben und eine Strategie „Niederungen 2100“ erarbeiten. In überflutungsgefährdeten Gebieten soll möglichst nicht mehr gebaut werden. Begründet wird das mit steigendem Meeresspiegel und Extremwetter.

Das Meer steigt und es gibt mehr Sturmfluten. Die Grünen wollen die Küsten besser schützen. Für tief liegende Gebiete soll es einen neuen Plan geben. Wo Wasser hinkommen kann, soll man nicht mehr bauen.

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Städte begrünen und Hitzeschutzplan auflegen

Die Grünen wollen Städte über ein Landesprogramm an das veränderte Klima anpassen, etwa durch begrünte Fassaden und entsiegelte Böden. Hinzu kommen ein Beratungsangebot für Kommunen und ein Landesaktionsplan Hitzeschutz.

Die Grünen wollen mehr Grün in den Städten. Hauswände sollen bepflanzt werden. Der Boden soll mehr Regen aufnehmen können. Das schützt bei starkem Regen. Ein Plan soll die Menschen vor großer Hitze schützen.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Schneller aus Kohle und fossilen Energien aussteigen

Die Grünen wollen den Ausstieg aus Kohlestrom und anderen fossilen Energieträgern beschleunigen. Schleswig-Holstein soll dafür mehr zur deutschen Energieversorgung beitragen, als es seinem Anteil entspricht, und Stromnetze sowie Speicher vorausschauend ausbauen.

Die Grünen wollen schneller weg von Kohle, Öl und Gas. Schleswig-Holstein soll besonders viel grünen Strom für Deutschland liefern. Dafür braucht es mehr Strom-Leitungen und Speicher. Die Natur soll dabei geschützt bleiben.

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Höhere Ausbauziele für Ökostrom gesetzlich festschreiben

Die Grünen wollen das Ziel für erneuerbaren Strom an Land bis 2030 auf 45 bis 50 Terawattstunden anheben. Bis 2040 soll der gesamte Energiebedarf des Landes für Strom, Wärme und Verkehr aus erneuerbaren Quellen stammen. Die Ziele sollen im Energiewende- und Klimaschutzgesetz des Landes stehen.

Die Grünen wollen viel mehr grünen Strom im Land erzeugen. Bis 2030 sollen es 45 bis 50 Terawatt-Stunden sein. Das ist eine Maß-Einheit für sehr viel Strom. Bis 2040 soll alle Energie im Land erneuerbar sein. Diese Ziele sollen in einem Gesetz stehen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Bürgerenergie und Beteiligung an der Energiewende stärken

Die Grünen wollen, dass möglichst viele Menschen im Land von der Energiewende profitieren. Dazu soll der Bürgerenergiefonds wachsen, und Wind- und Solarparks in Bürgerhand sollen Hilfe bei Finanzierung und Genehmigung bekommen. Das soll nach dem Programm Wertschöpfung vor Ort und Zustimmung schaffen.

Die Grünen wollen, dass Bürger bei der Energiewende mitmachen können. Bürger sollen eigene Wind-Parks und Solar-Parks leichter bauen können. Dafür gibt es einen Fonds vom Land. Dieser Fonds soll größer werden. Auch Mieter sollen leichter eigenen Solar-Strom nutzen können.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Kommunalen Klimaschutz und lokale Energieprojekte fördern

Die Grünen wollen Kommunen beim Aufbau eigener Strukturen für den Klimaschutz unterstützen. Außerdem sollen mehr Modellprojekte möglich werden, bei denen Kommunen oder Bürgergenossenschaften selbst Strom und Wärme liefern.

Die Grünen wollen Städten und Gemeinden beim Klima-Schutz helfen. Es soll dort Klima-Büros und Klima-Beauftragte geben. Gemeinden und Bürger-Gruppen sollen selbst Strom und Wärme anbieten können. Ein neuer Preis soll gute Ideen zum Schutz der Natur ehren.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Windkraft an Land auf 15 Gigawatt ausbauen

Die Grünen wollen die Windenergie an Land über die bisher vereinbarten 10 Gigawatt hinaus ausbauen, mit 15 Gigawatt als nächstem Zwischenziel. Dafür sollen neue Flächen gefunden und zusätzliche Vorranggebiete ausgewiesen werden.

Die Grünen wollen mehr Wind-Räder an Land. Bisher ist das Ziel 10 Gigawatt Leistung. Das neue Ziel ist 15 Gigawatt. Dafür sucht das Land neue Flächen. Auch einzelne Wind-Räder und sehr kleine Wind-Parks sollen möglich sein.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Windkraft-Genehmigungen beschleunigen und Repowering erleichtern

Die Grünen wollen Genehmigungen für Windräder schneller machen und den Austausch alter Anlagen durch neue (Repowering) erleichtern. Technik wie Kollisionswarnsysteme soll Windkraft und Artenschutz besser vereinbar machen.

Die Grünen wollen, dass Wind-Räder schneller genehmigt werden. Die Behörden sollen mehr Personal bekommen. Alte Wind-Räder sollen leichter durch neue ersetzt werden. Technik soll Vögel vor den Wind-Rädern schützen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Solarpflicht für Neubauten einführen

Die Grünen wollen, dass jedes geeignete Dach im Land eine Solaranlage bekommt. Für alle Neubauten soll eine Solarpflicht kommen; bestehende Gebäude sollen bei Eigentümerwechsel oder größerer Dachsanierung nachgerüstet werden.

Die Grünen wollen Solar-Anlagen auf allen passenden Dächern. Wer neu baut, muss eine Solar-Anlage aufs Dach setzen. Alte Häuser sollen bei Verkauf oder neuer Dach-Sanierung eine Anlage bekommen. Menschen mit wenig Geld sollen dabei Hilfe bekommen. Auch Solar-Anlagen am Balkon will die Partei stärker fördern.

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  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Freiflächen-Solar kommunal planen und naturverträglich gestalten

Die Grünen halten Solaranlagen auf freien Flächen für nötig und wollen die Auswahl der Flächen bei den Kommunen belassen. Die Anlagen sollen zugleich Lebensräume für Tiere und Pflanzen bieten und mit Landwirtschaft kombiniert werden können.

Die Grünen wollen auch Solar-Anlagen auf freien Flächen. Die Gemeinden sollen weiter selbst über die Flächen entscheiden. Unter den Anlagen sollen Tiere und Pflanzen leben können. Auf manchen Flächen sollen Bauern zugleich Pflanzen anbauen oder Schafe halten.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Bioenergie auf Reststoffe und Gülle umstellen

Die Grünen wollen Biogasanlagen vom Maisanbau auf Reststoffe, Gülle und Blühstreifen umstellen. Die Anlagen sollen vor allem Schwankungen bei Wind- und Solarstrom ausgleichen. Frei werdende Maisflächen könnten nach dem Programm für Solarenergie, Biolandbau, Artenvielfalt oder Wald genutzt werden.

Biogas-Anlagen brauchen heute viel Mais. Die Grünen wollen das ändern. Die Anlagen sollen Gülle und Reste nutzen. Sie sollen Strom liefern, wenn Wind und Sonne fehlen. Auf den Mais-Feldern kann dann anderes entstehen.

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Stromnetze schneller und im Dialog ausbauen

Die Grünen halten den Aus- und Neubau von Stromleitungen für unverzichtbar, um die Klimaziele zu erreichen. Alle Bundesländer sollen den Netzausbau beschleunigen; Belastungen für Anwohner und Natur sollen durch Transparenz und Dialog gering bleiben.

Grüner Strom muss dorthin kommen, wo Menschen ihn brauchen. Dafür wollen die Grünen mehr Strom-Leitungen bauen. Alle Bundesländer sollen dabei schneller werden. Die Partei will mit den Anwohnern offen reden. Das Wattenmeer soll geschont werden.

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Land zum Drehkreuz für grünen Wasserstoff machen

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zu einem zentralen Standort für Erzeugung, Import und Handel von grünem Wasserstoff in Nordeuropa entwickeln. Wasserstoff soll gezielt dort eingesetzt werden, wo andere erneuerbare Energien nicht direkt nutzbar sind, etwa in der Industrie und im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr.

Grüner Wasserstoff ist ein Gas aus grünem Strom. Die Grünen wollen viel davon im Land herstellen und handeln. Fabriken, Schiffe, Flugzeuge und schwere Lkw sollen ihn nutzen. Das Land soll Fabriken beim Umstieg mit Geld helfen.

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Eigene Wasserstoff-Infrastruktur im Land aufbauen

Die Grünen wollen für den Transport von Wasserstoff ein eigenes Netz schaffen. Dazu sollen Erdgasleitungen, Speicher und Verbrauchsanlagen umgerüstet oder durch neue ersetzt werden. Ein einheitlicher Standard „H2-ready“ soll festlegen, wann Anlagen sofort mit reinem grünem Wasserstoff laufen können.

Wasserstoff braucht eigene Leitungen und Speicher. Die Grünen wollen dafür alte Erdgas-Leitungen umbauen oder neue bauen. Anlagen für Wasserstoff sollen im Norden stehen. Es soll eine klare Regel geben, wann eine Anlage für Wasserstoff bereit ist.

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Wärmewende mit mehr Gebäudesanierung sozial gestalten

Die Grünen wollen beim Anteil erneuerbarer Wärme das Bundesziel von 50 Prozent bis 2030 deutlich übertreffen. Jährlich sollen etwa 4 Prozent der Gebäude energetisch saniert werden. Mieterschutz und gezielte Förderung sollen verhindern, dass Menschen dadurch in soziale Not geraten.

Heizen verbraucht die Hälfte der Energie im Land. Die Grünen wollen mehr Wärme aus erneuerbaren Quellen. Jedes Jahr sollen etwa 4 von 100 Häusern saniert werden. Das soll auch die Heiz-Kosten senken. Mieter sollen dabei geschützt werden.

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  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen

Die Grünen wollen das Energiewende- und Klimaschutzgesetz erneut ändern und Klimaschutz für alle Kommunen zur Pflicht machen. Jede Kommune soll einen Wärmeplan aufstellen müssen. Regionale Klimaschutzagenturen und neue Fonds sollen dabei helfen.

Die Grünen wollen: Alle Städte und Gemeinden müssen das Klima schützen. Jede Gemeinde soll einen Plan für die Wärme-Versorgung machen. Neue Beratungs-Stellen sollen vor allem kleinen Gemeinden helfen. Das Land soll dafür Geld bereitstellen.

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Wärmenetze bis 2035 auf Erneuerbare umstellen

Die Grünen wollen Nah- und Fernwärmenetze bis spätestens 2035 von fossilen Energien lösen. Neubaugebiete sollen in der Regel mit CO2-neutraler Nahwärme geplant werden. Solarthermie und Erdwärme sollen dabei eine große Rolle spielen.

Die Grünen wollen Wärme-Netze ohne Öl, Gas und Kohle. Das soll bis zum Jahr 2035 gelingen. Neue Wohn-Gebiete sollen klimafreundliche Wärme bekommen. Wärme aus Sonne und Erde soll mehr genutzt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Strengere Gebäudestandards und Ende fossiler Heizungen

Die Grünen wollen, dass neue Gebäude mindestens dem Standard Effizienzhaus 40 entsprechen und Sanierungen den Standard Effizienzhaus 55 anstreben. Im Bund wollen sie erreichen, dass ab 2023 keine Öl- und reinen Gasheizungen mehr eingebaut werden. Begründet wird das mit der langen Lebensdauer von Heizungen.

Die Grünen wollen sparsame Häuser. Neue Häuser sollen sehr wenig Energie brauchen. Ab 2023 soll niemand mehr neue Öl-Heizungen oder reine Gas-Heizungen einbauen. Das Land soll Wärme-Pumpen fördern.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Netzentgelte bundesweit verteilen, Strommarkt flexibler machen

Die Grünen wollen sich im Bund dafür einsetzen, dass die Kosten des Netzausbaus bundesweit verteilt werden, damit Strom in Schleswig-Holstein nicht teurer ist als anderswo. Der Strommarkt soll mit flexiblen Preisen arbeiten, und überschüssiger Strom soll vor Ort genutzt werden können. Zugleich soll der Energieverbrauch sinken.

Strom-Netze kosten Geld. Die Grünen wollen diese Kosten in ganz Deutschland gleich verteilen. Strom-Preise sollen sich nach dem Angebot richten. Übriger Strom aus Wind soll im Land genutzt werden. Alle sollen weniger Energie verbrauchen.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Europäische Energie- und Wasserstoffkooperation ausbauen

Die Grünen sehen Schleswig-Holstein als Drehscheibe für Strom und Wasserstoff im Nord- und Ostseeraum. Sie wollen eine aktive europäische Energiepolitik mit den Nachbarstaaten betreiben und den Austausch über erneuerbare Energien verstärken.

Schleswig-Holstein liegt zwischen Nordsee und Ostsee. Die Grünen wollen bei Energie enger mit den Nachbar-Ländern arbeiten. Das Land soll Strom und Wasserstoff weiterleiten. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichert.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

LNG-Terminal und Nord Stream 2 ablehnen

Die Grünen lehnen ein LNG-Terminal in Schleswig-Holstein und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ab. Neue Projekte mit klimaschädlicher Wirkung sollen kein Landesgeld erhalten. Fossile Energieinfrastruktur hat aus Sicht des Programms keine Zukunft.

Die Grünen wollen kein Terminal für Flüssig-Gas im Land. Die Gas-Leitung Nord Stream 2 soll nicht starten. Das Land soll kein Geld für klimaschädliche Projekte geben. Statt·dessen sollen andere Energie-Träger geprüft werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Atomkraftwerke zurückbauen, Wiedereinstieg ablehnen

Die Grünen wollen die drei stillgelegten Atomkraftwerke im Land zügig und vollständig zurückbauen. Einen Wiedereinstieg in die Atomenergie lehnen sie ab, weil sie diese für teuer und gefährlich halten. An die Auseinandersetzungen um die Atomkraft soll ein Erinnerungsort erinnern.

Im Land gibt es drei abgeschaltete Atom-Kraftwerke. Die Grünen wollen sie schnell und sicher abbauen. Sie wollen keine neue Atom-Kraft. Ein Ort soll an den Streit um die Atom-Kraft erinnern.

Öl- und Gasförderung beenden, Förderzins anheben

Die Grünen wollen die Förderung von Erdöl und Erdgas im Land zurückfahren und beenden. Neue Ölbohrungen, Fracking und die Speicherung von CO2 im Boden (CCS) lehnen sie ab. Der Förderzins für Erdöl soll steigen, um eine ökologische Lenkungswirkung zu erzielen.

Die Grünen wollen kein Öl und Gas mehr im Land fördern. Neue Öl-Bohrungen soll es nicht geben. Firmen sollen mehr Geld für gefördertes Öl an das Land zahlen. Im Wattenmeer soll die Förderung schnell enden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Städte klimaneutral und klimaangepasst umbauen

Die Grünen wollen den Städtebau ökologischer ausrichten und Städte auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten. Mehr Grün, weniger Autoverkehr und der Umbau zu Schwammstädten gehören dazu.

Städte sollen sich auf die Klima-Krise vorbereiten. Es soll mehr Bäume und Grün geben. Manche Städte sollen Regen-Wasser besser aufnehmen können. Das nennt man Schwamm-Stadt. Es sollen weniger Autos fahren.

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Landeshaushalt am 1,5-Grad-Ziel ausrichten

Die Grünen wollen alle finanzpolitischen Entscheidungen des Landes an Nachhaltigkeitszielen und am 1,5-Grad-Ziel messen. Investitionen und Förderprogramme sollen vorab auf ihre Klimawirkung geprüft werden, und ein fester Anteil des Haushalts soll in Klimaschutz fließen.

Die Grünen wollen das Geld des Landes am Klima-Schutz ausrichten. Das Land soll vorher prüfen, ob eine Ausgabe dem Klima hilft. Ausgaben, die dem Klima schaden, sollen sinken. Mindestens 5 Prozent vom Haushalt sollen in den Klima-Schutz gehen.

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Nachhaltigkeitsberichte für öffentliche Unternehmen vorschreiben

Die Grünen wollen alle öffentlichen Unternehmen im Land zu Nachhaltigkeitsberichten verpflichten. Diese sollen mit einer Nachhaltigkeitsstrategie und Maßnahmen für Klimaneutralität bis 2035 verknüpft werden. Für Landesunternehmen soll zudem eine Gemeinwohlbilanz Pflicht werden.

Manche Firmen gehören dem Land oder den Gemeinden. Sie sollen künftig berichten, wie nachhaltig sie arbeiten. Sie sollen zum Beispiel ihren CO2-Ausstoß nennen. Bis 2035 sollen sie klimaneutral sein. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr.

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Umwelt und Tierschutz

23 Punkte

Recyclingbaustoffe und nachhaltiges Bauen vorschreiben

Die Grünen wollen den Verbrauch von Rohstoffen am Bau deutlich senken und eine Kreislaufwirtschaft aufbauen. Der Anteil von Recyclingbaustoffen soll bis 2035 auf mindestens 70 Prozent steigen. Das Land soll bei eigenen Bauten vorangehen.

Beim Bauen sollen weniger neue Rohstoffe verbraucht werden. Alte Baustoffe sollen wieder benutzt werden. Bis 2035 sollen mindestens 70 Prozent der Baustoffe aus Recycling stammen. Häuser sollen möglichst repariert und nicht abgerissen werden. Das Land soll bei eigenen Gebäuden ein Vorbild sein.

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Baumschutz landesweit verbessern

Die Grünen wollen Bäume im ganzen Land besser schützen. Dafür sollen weitere rechtliche Möglichkeiten geprüft werden, und jede Kommune soll eine Baumschutzsatzung nach Hamburger Vorbild bekommen.

Bäume sind gut für Menschen und Umwelt. Die Grünen wollen Bäume besser schützen. Das soll auf privaten und öffentlichen Grundstücken gelten. Jede Gemeinde soll eigene Regeln zum Schutz von Bäumen haben.

Öffentliche Beschaffung nachhaltig ausrichten

Die Grünen wollen, dass das Land vorrangig nachhaltige Produkte einkauft. In Mensen und Kantinen der Landesverwaltung soll der Anteil an Bio-Lebensmitteln und regionaler Ware laufend wachsen. Das Programm verweist auf den großen Einfluss öffentlicher Einkäufe auf die Märkte.

Das Land kauft viele Dinge ein. Die Grünen wollen, dass es vor allem nachhaltige Produkte kauft. In den Kantinen des Landes soll es mehr Bio-Essen aus der Region geben. Das Land soll keine unfairen Geschäfte unterstützen.

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Schutzgebiete ausweiten und Artensterben umkehren

Die Grünen wollen das Aussterben von Arten nicht nur bremsen, sondern eine Trendumkehr erreichen. Dafür sollen neue Schutzgebiete entstehen, bestehende wachsen und besser betreut werden. Die Biodiversitätsstrategie des Landes soll fortgeführt und mit Mitteln ausgestattet werden.

Viele Tier- und Pflanzen-Arten sterben aus. Die Grünen wollen das umkehren. Es soll mehr und größere Schutz-Gebiete geben. Die Behörden für Natur-Schutz sollen mehr Mittel bekommen. Bezahlte Ranger sollen in den Gebieten helfen.

Pestizide in Schutzgebieten verbieten

Die Grünen wollen den Einsatz von Pestiziden in Schutzgebieten untersagen und rundherum pestizidfreie Pufferzonen schaffen. Nutzungen, die dem Schutzzweck widersprechen, sollen zurückgedrängt werden.

Pestizide sind Gifte gegen Schädlinge und Unkraut. Die Grünen wollen sie in Schutz-Gebieten verbieten. Auch rund um die Gebiete soll es Zonen ohne Pestizide geben. Andere Nutzungen sollen der Natur dort nicht schaden.

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Moore wiedervernässen und schützen

Die Grünen wollen in den kommenden Jahren mindestens 8.000 Hektar trockengelegte Moore wieder vernässen und bestehende Moore schützen. Moore gelten im Programm als natürliche CO2-Speicher, während landwirtschaftlich genutzte Moorböden eine wesentliche Quelle von Treibhausgasen seien.

Moore speichern viel CO2. Trockene Moore geben dagegen Treibhaus-Gase ab. Die Grünen wollen mindestens 8.000 Hektar Moor wieder nass machen. Bestehende Moore wollen sie schützen. Bauern und Eigentümer sollen dabei Hilfe bekommen.

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Wälder vorrangig für Klima und Arten bewirtschaften

Die Grünen wollen die Wälder des Landes erhalten und in öffentlichen Wäldern den Schutz der Ökosysteme vor den Holzverkauf stellen. Dazu sollen das Landeswaldgesetz und die Waldbaurichtlinie der Landesforsten geändert werden.

Schleswig-Holstein hat wenig Wald. Die Grünen wollen den Wald besser schützen. Im Wald des Landes soll Natur-Schutz wichtiger sein als Holz-Verkauf. Mehr Wald soll sich selbst überlassen bleiben. Alte Buchen-Wälder sollen nicht mehr genutzt werden.

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Grundwasser und Gewässer vor Nährstoffen schützen

Die Grünen wollen die europäische Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 vollständig umsetzen und das Grundwasser als Basis der Trinkwasserversorgung schützen. In Gebieten mit hoher Nitratbelastung sollen keine weiteren Nährstoffe mehr eingetragen werden.

Die Grünen wollen Seen, Flüsse und Grundwasser besser schützen. Aus Grundwasser wird Trinkwasser gemacht. In manchen Gebieten ist zu viel Nitrat im Wasser. Nitrat kommt zum Beispiel aus Dünger. Dort soll nichts mehr dazukommen.

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Grünes Band schützen, Naturschutz vor Ort stärken

Die Grünen wollen das Grüne Band an der früheren innerdeutschen Grenze in Schleswig-Holstein dauerhaft als Nationales Naturmonument schützen. Außerdem sollen Knicks besser geschützt und Naturparke, eine weitere „Integrierte Station“ an der Ostsee und lokale Naturschutzinitiativen gefördert werden.

An der alten Grenze zur DDR liegt das Grüne Band. Dort leben viele Tiere und Pflanzen. Die Grünen wollen es auf Dauer schützen. Auch die Knicks sollen besser geschützt werden. Knicks sind wilde Hecken auf Wällen. Natur-Parke sollen mehr Hilfe bekommen.

Tabu-Zonen für Natur und höhere Bußgelder

Die Grünen fordern Gebiete, in denen jede Beeinträchtigung der Natur durch Nutzung ausgeschlossen ist, auch wenn sie ausgeglichen würde. Verstöße gegen Naturschutzgesetze sollen mit deutlich höheren Bußgeldern geahndet und Lücken beim Vollzug geschlossen werden.

Die Grünen wollen Gebiete nur für die Natur. Dort darf niemand die Natur stören. Wer gegen Natur-Schutz-Gesetze verstößt, soll mehr Strafe zahlen. Ein Beispiel ist das verbotene Fällen von Wald. Behörden sollen besser kontrollieren können.

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Flächenverbrauch verbindlich senken

Die Grünen wollen, dass ab 2030 täglich weniger als 1,3 Hektar neue Fläche für Siedlung und Verkehr verbraucht werden; bis spätestens 2050 soll der Verbrauch netto null betragen. Dafür sollen verbindliche jährliche Zwischenschritte in den Regionalplänen stehen und ein Handel mit Flächenzertifikaten eingeführt werden.

Für Häuser und Straßen wird immer mehr Boden bebaut. Die Grünen wollen das stark verringern. Ab 2050 soll unter dem Strich kein neuer Boden mehr bebaut werden. Dafür soll es feste Regeln für jedes Jahr geben. Alte Gebäude und leere Grundstücke sollen zuerst genutzt werden.

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Kreislaufwirtschaft und Pfandsysteme ausbauen

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zum Vorreiter der Kreislaufwirtschaft machen, mit einem Aktionsplan, einer Zero-Waste-Strategie und einer eigenen Landesagentur. Ausnahmen von der Pfandpflicht im Grenzhandel sollen zurückgefahren und Pfandsysteme bundesweit ausgeweitet werden.

Die Grünen wollen weniger Müll. Stoffe sollen immer wieder benutzt werden. Dafür soll es einen Plan und eine neue Stelle im Land geben. An der Grenze zu Dänemark gibt es Dosen ohne Pfand. Diese Ausnahme soll weniger werden.

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Wertstofftonne einführen und Reparaturen fördern

Die Grünen wollen Verpackungsmüll landesweit in Wertstofftonnen statt in Plastiksäcken sammeln und unterstützen eine bundesweit einheitliche Wertstofftonne. Für die Reparatur von Elektrogeräten und für Nachrüstungen soll es einen Förderbonus geben.

Viel Plastik-Müll wird verbrannt und nicht neu verwertet. Die Grünen wollen das ändern. Verpackungen sollen in eine Tonne statt in gelbe Säcke. In die Tonne sollen auch anderes Plastik und Metall. Wer Elektro-Geräte reparieren lässt, soll Geld dazubekommen.

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Meeresschutzgebiete ausweiten, Ostsee-Nationalpark einrichten

Die Grünen wollen bis 2030 auf 20 Prozent der schleswig-holsteinischen Ostsee jede Nutzung ausschließen und in der Ostsee einen neuen Nationalpark einrichten. Im Nationalpark Wattenmeer soll auf mindestens der Hälfte der Fläche keine wirtschaftliche Nutzung mehr stattfinden.

Die Grünen wollen Nordsee und Ostsee besser schützen. In der Ostsee soll es einen neuen National-Park geben. Auf einem Fünftel der Ostsee im Land soll niemand mehr etwas nutzen. Im Wattenmeer soll die Hälfte frei von Wirtschaft sein. Seegras-Wiesen sollen wachsen, weil sie CO2 binden.

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Plastikmüll in Meeren und Gewässern eindämmen

Die Grünen wollen Plastik in Gewässern und Meeren verringern und setzen sich dafür im Bundesrat und auf EU-Ebene für eine Plastiksteuer ein. Mikroplastik in Kosmetika soll umfassend verboten werden.

In Meeren, Seen und Flüssen ist viel Plastik-Müll. Die Grünen wollen das ändern. Auf Plastik soll es eine Steuer geben. Kleinste Plastik-Teilchen in Kosmetik sollen verboten werden. Fischer sollen keine Netze mehr im Meer verlieren.

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Geisternetze bergen, Dolly Ropes aus Plastik verbieten

Die Grünen wollen, dass das Bergen herrenloser Fischernetze aus dem Meer gefördert wird. Zudem unterstützen sie das auf Bundesebene geplante Verbot von Dolly Ropes aus Plastik und werben für umweltverträgliche Alternativen.

Im Meer treiben alte Fischer-Netze. Man nennt sie Geister-Netze. Die Grünen wollen Geld geben, damit man sie herausholt. Dolly Ropes sind Plastik-Fäden an Fischer-Netzen. Die Grünen wollen, dass sie verboten werden.

Weltkriegsmunition aus Nord- und Ostsee bergen

Die Grünen wollen die alte Munition aus Nord- und Ostsee holen lassen. Das Land soll Ortung, Kartierung und die Entwicklung neuer Bergungstechniken voranbringen, weil die rostenden Kampfmittel laut Programm giftige Stoffe freisetzen.

Im Meer liegt viel alte Munition aus dem Krieg. Sie rostet und gibt Gift ab. Das Gift kommt in Fische und Muscheln. Die Grünen wollen die Munition aus dem Meer holen. Das Land soll sie suchen und neue Technik dafür entwickeln.

Tierseuchen vorbeugen und Tiertransporte verringern

Die Grünen wollen die Vorbeugung gegen Tierseuchen und auf den Menschen übertragbare Krankheiten verbessern. Dazu sollen Tiertransporte seltener und kürzer werden und die Forschung ausgebaut werden. Reserveantibiotika sollen nur noch in der Humanmedizin eingesetzt werden.

Die Grünen wollen Tier-Seuchen besser verhindern. Tiere sollen seltener und kürzer transportiert werden. Es soll mehr Forschung dazu geben. Bestimmte Not-Antibiotika sollen nur Menschen bekommen.

Tierschutzkontrollen und Strafverfolgung verstärken

Die Grünen wollen landwirtschaftliche Betriebe und Schlachthöfe häufiger kontrollieren lassen, mindestens alle fünf Jahre und auch unangemeldet. Ein Tierschutzplan des Landes und eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Tierschutzdelikte sollen hinzukommen. Aus Sicht des Programms schützen Kontrollen auch den Ruf der Betriebe, die sich an die Regeln halten.

Die Grünen wollen Bauernhöfe und Schlachthöfe öfter kontrollieren. Jeder Betrieb soll alle fünf Jahre geprüft werden. Manche Kontrollen kommen ohne Ankündigung. Besondere Staatsanwälte sollen sich um Tierquälerei kümmern.

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Tierversuche reduzieren und Tierschutz in Bildung stärken

Die Grünen wollen Tierversuche in der Hochschullehre deutlich verringern und möglichst durch Computersimulationen ersetzen. Eine Professur für tierversuchsfreie Forschung soll am Universitätsklinikum in Kiel oder Lübeck entstehen. Tierschutz soll außerdem in Schule und Berufsausbildung mehr Raum erhalten.

Die Grünen wollen weniger Versuche mit Tieren an Hochschulen. Computer sollen die Versuche ersetzen, wo es geht. Eine neue Professur soll Forschung ohne Tierversuche voranbringen. In Schulen sollen Kinder mehr über Tierschutz lernen.

Haustierhandel regulieren und Wildtiere schützen

Die Grünen wollen den illegalen Handel mit Welpen und anderen Haustieren im Internet unterbinden und Tierbörsen generell regulieren. Wildfänge sollen nicht mehr verkauft werden dürfen, und Hunde und Katzen sollen bundesweit registriert und gekennzeichnet werden. Zirkusse sollen künftig ohne Wildtiere auskommen.

Die Grünen wollen den verbotenen Handel mit Welpen im Internet stoppen. Niemand soll gefangene Wildtiere verkaufen dürfen. Hunde und Katzen sollen überall in Deutschland gemeldet sein. Im Zirkus soll es keine Wildtiere mehr geben.

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Tierheime und Wildtierauffangstationen stärker fördern

Die Grünen wollen die Landesmittel für Tierheime und Wildtierauffangstationen weiter anheben und die Vergabe einfach halten. Das Programm begründet dies mit anhaltenden Finanzproblemen der Einrichtungen, die sich in der Corona-Pandemie verschärft hätten.

Die Grünen wollen Tierheimen mehr Geld geben. Auch Stationen für verletzte Wildtiere sollen mehr Geld bekommen. Die Anträge sollen einfach sein. Viele dieser Einrichtungen haben zu wenig Geld.

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Landesjagdgesetz ökologisch reformieren

Die Grünen wollen das Landesjagdgesetz grundlegend überarbeiten und Schleswig-Holstein zum Vorreiter einer ökologischen Jagd machen. Die Interessen der Jägerschaft sollen besser mit Natur-, Arten- und Tierschutz in Einklang kommen.

Die Grünen wollen das Jagd-Gesetz im Land stark ändern. Die Jagd soll mehr Rücksicht auf Natur und Tiere nehmen. Jäger sollen weniger Tierarten jagen dürfen. Munition soll kein Blei mehr enthalten.

Landwirtschaft

10 Punkte

Fischerei ökologisch umstellen, Grundschleppnetze beenden

Die Grünen wollen die Fischerei in Nord- und Ostsee erhalten und zugleich sensible Meeresgebiete schützen. Dazu gehören ein rascher Ausstieg aus der Grundschleppnetzfischerei, strengere Regeln für Stellnetze und Subventionen, die auf eine ökologische Meeresnutzung zielen.

Fischerei gehört zu Schleswig-Holstein. Die Grünen wollen sie umwelt-freundlicher machen. Netze, die über den Meeres-Boden gezogen werden, sollen bald verboten sein. Fischer sollen Hilfe bei der Umstellung bekommen. Bedrohte Fisch-Arten soll niemand gezielt fangen.

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Agrarförderung an öffentliche Leistungen binden

Die Grünen wollen eine Agrarwende hin zu einer klimaneutralen Landwirtschaft, die Betrieben eine dauerhafte Perspektive gibt. Öffentliche Agrargelder sollen sich nach ökologischen und sozialen Leistungen der Höfe richten. Regeln für die Märkte sollen faire Erzeugerpreise ermöglichen.

Die Grünen wollen die Landwirtschaft umbauen. Sie soll dem Klima und der Natur nicht schaden. Geld vom Staat soll es für Leistungen für Umwelt und Gesellschaft geben. Bäuerinnen und Bauern sollen faire Preise bekommen.

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Ökolandbau auf 30 Prozent der Fläche ausweiten

Die Grünen wollen den Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche im Land von derzeit 7 auf mindestens 30 Prozent steigern. Fördermittel des Landes sollen dafür vorrangig nach ökologischen Kriterien fließen. Auch Ausbildung und Forschung sollen stärker auf Ökolandbau ausgerichtet werden.

Die Grünen wollen viel mehr Bio-Landwirtschaft. Heute sind 7 Prozent der Fläche bio. Es sollen mindestens 30 Prozent werden. Dafür soll es mehr Geld und mehr Beratung geben.

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Gentechnik in der Landwirtschaft ablehnen

Die Grünen lehnen Gentechnik in Land- und Forstwirtschaft ab, auch die sogenannten neuen Verfahren. Diese sollen weiter unter die Risikoprüfung und Zulassung des Gentechnikrechts fallen. Gentechnikfreiheit sieht die Partei als Standortvorteil.

Die Grünen sagen Nein zur Gen-Technik auf dem Feld und im Essen. Das gilt auch für neue Verfahren. Der Staat soll diese Verfahren streng prüfen. Die Partei will Umwelt und Gesundheit schützen.

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Regionale Verarbeitung und Ernährungsbildung fördern

Die Grünen wollen, dass Lebensmittel stärker in der Region verarbeitet und verkauft werden. Das soll der Landwirtschaft eine wirtschaftliche Perspektive sichern. Zugleich soll Bildung von der Kita an vermitteln, woher Lebensmittel kommen.

Die Grünen wollen mehr Essen aus der Region. Kleine Molkereien und Schlachtereien sollen leichter eine Erlaubnis bekommen. Kinder sollen lernen, woher das Essen kommt. Sie sollen auch lernen, frisch zu kochen.

Bodenbesitz breit streuen, Hofübernahmen erleichtern

Die Grünen wollen verhindern, dass sich Agrarflächen bei Investoren und Finanzunternehmen sammeln. Dafür soll das Grundstücksverkehrsrecht im Land angepasst werden. Junge Landwirtinnen und Landwirte sollen leichter Höfe übernehmen können.

Die Grünen wollen, dass Acker-Land vielen Menschen gehört. Große Geld-Firmen sollen nicht immer mehr Land kaufen. Dafür will die Partei ein Gesetz ändern. Junge Leute sollen leichter einen Hof übernehmen können.

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Pestizideinsatz halbieren, Pestizidabgabe einführen

Die Grünen wollen den Einsatz von Pestiziden bis 2030 in einem ersten Schritt halbieren und Gewässer besser vor Dünger schützen. Auf Bundesebene setzen sie sich für eine Pestizidabgabe ein. Wer Umweltschäden verursacht, soll nach dem Programm selbst dafür zahlen.

Die Grünen wollen weniger Gift auf den Feldern. Bis 2030 soll es nur noch halb so viel sein. Am Rand von Gewässern soll es keinen Dünger und kein Gift mehr geben. Hersteller und Nutzer sollen für Schäden selbst zahlen.

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Nachhaltige Verpflegung und Lebensmittelkennzeichnung ausbauen

Die Grünen wollen das Essen in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und Kantinen gesünder und nachhaltiger machen und den Bio-Anteil dort stetig erhöhen. Ein Qualitätslabel soll zeigen, wie viele regionale und ökologische Produkte verarbeitet werden. Im Bund setzen sie sich für verbindliche Kennzeichnungen von Lebensmitteln ein.

Die Grünen wollen besseres Essen in Kitas, Schulen und Kliniken. Dort soll es mehr Bio-Essen geben. Ein Zeichen soll zeigen, wie viel Essen aus der Region kommt. Auf Lebensmitteln soll klar stehen, woher sie kommen und was drin ist.

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Tierdichte auf zwei Großvieheinheiten pro Hektar begrenzen

Die Grünen wollen, dass Betriebe weniger Tiere pro Fläche halten. Als Zielwert nennen sie höchstens zwei Großvieheinheiten je Hektar. Begründet wird das mit Klimaschutz, Gewässerschutz und Tierwohl.

Die Grünen wollen weniger Tiere auf einer Fläche. Auf einem Hektar sollen höchstens zwei Großvieh-Einheiten leben. Eine Großvieh-Einheit entspricht etwa einer ausgewachsenen Kuh. Das soll dem Klima, dem Wasser und den Tieren helfen.

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Tierhaltung artgerecht umbauen und finanzieren

Die Grünen wollen die Nutztierhaltung langfristig auf die höheren Haltungsstufen 3 und 4 umstellen und folgen dabei den Empfehlungen der Borchert-Kommission. Zur Finanzierung soll es im Bund ein eigenes Instrument geben, etwa eine Tierwohlabgabe. Weidehaltung und der Wechsel zur ökologischen Tierhaltung sollen gefördert werden.

Die Grünen wollen, dass Tiere auf Bauernhöfen besser leben. Die Tiere sollen mehr Platz und Auslauf bekommen. Dafür soll es Geld geben, zum Beispiel aus einer Tierwohl-Abgabe. Das ist ein Aufschlag auf tierische Produkte. Bauern sollen leichter auf Bio-Haltung umsteigen können.

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Verkehr

13 Punkte

Mobilitätswendegesetz und klimaneutraler Verkehr bis 2035

Die Grünen wollen den Verkehr im Land bis 2035 klimaneutral machen und die Emissionen bis 2030 um 70 Prozent senken. Ein Mobilitätswendegesetz soll dafür den rechtlichen Rahmen schaffen und verbindliche Ausbauziele für Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr festlegen.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für den Verkehr. Mehr Menschen sollen zu Fuß gehen, Rad fahren oder Bus und Bahn nutzen. Bis 2035 soll der Verkehr dem Klima nicht mehr schaden. Die Straßenbau-Behörde soll sich um alle Verkehrs-Arten kümmern.

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Nahverkehrsabgabe für Kommunen ermöglichen

Die Grünen wollen Kommunen erlauben, eine Nahverkehrsabgabe zu erheben. Damit sollen solidarische Mobilitätsangebote finanziert werden, etwa ein Mobilitätspass nach dem Vorbild Baden-Württembergs.

Städte und Gemeinden sollen eine neue Abgabe erheben dürfen. Das Geld soll in Bus und Bahn fließen. Damit können sie zum Beispiel einen Mobilitäts-Pass anbieten. So einen Pass gibt es in Baden-Württemberg.

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Mobilitätsgarantie von 6 bis 23 Uhr einführen

Die Grünen wollen eine Mobilitätsgarantie mit Mindeststandards: Jeden Tag von 6 bis 23 Uhr soll überall im Land ein Verkehrsangebot verfügbar sein. Ziel ist, dass mehr Menschen vom eigenen Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

Die Grünen wollen eine Garantie für Mobilität. Jeder soll täglich von 6 bis 23 Uhr fahren können. Auf dem Land sollen Ruf-Busse und geteilte Autos helfen. Eine App soll alle Angebote zeigen.

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Pakt für die Schiene: ausbauen, reaktivieren, elektrifizieren

Die Grünen wollen einen Pakt für die Schiene mit den Schwerpunkten Netzausbau, Reaktivierung und Elektrifizierung. Bis spätestens 2030 soll der gesamte Bahnverkehr elektrisch fahren. Bahnstrecken sollen nicht mehr entwidmet werden.

Die Grünen wollen mehr Bahn im Land. Alte Strecken sollen wieder genutzt werden. Bis 2030 sollen keine Diesel-Züge mehr im Fahrplan fahren. Ungenutzte Strecken soll das Land übernehmen.

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Nahverkehr mit besseren Tarifen und Bahnhöfen attraktiver machen

Die Grünen wollen den öffentlichen Nahverkehr mit verlässlichen Takten, besseren Bahnhöfen und einfacheren Tarifen attraktiver machen. Die BahnCard 50 soll im SH-Tarif gelten, und mit Hamburg soll ein gemeinsames Tarifgebiet entstehen.

Bus und Bahn sollen angenehmer werden. Die BahnCard 50 soll im Landes-Tarif gelten. Mit Hamburg soll es einen gemeinsamen Tarif geben. Bahnhöfe sollen Schutz vor Wetter und WLAN bekommen.

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Güterverkehr auf die Schiene verlagern

Die Grünen wollen den Güter- und Schwerlastverkehr rasch klimaneutral machen. Vorrang haben weniger Verkehr und der Wechsel von der Straße auf die Schiene. Für den verbleibenden Lkw-Verkehr setzt das Programm auf elektrische Antriebe, grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe.

Die Grünen wollen mehr Waren mit dem Zug transportieren. Dafür soll es mehr Verlade-Stellen und Gleis-Anschlüsse geben. Lastwagen sollen nur noch kurze Strecken fahren. Die übrigen Lastwagen sollen ohne Diesel fahren.

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Landesweites Bildungsticket für 365 Euro einführen

Die Grünen wollen ein Bildungsticket einführen, das rund um die Uhr im ganzen Land gilt und 365 Euro im Jahr kostet. Es soll junge Menschen und ihre Familien bei den Fahrtkosten entlasten und die Mobilitätswende bezahlbarer machen.

Die Grünen wollen ein neues Ticket für junge Menschen. Es kostet 365 Euro im Jahr. Es gilt im ganzen Land und zu jeder Zeit. Familien sollen so weniger für Fahrten zahlen.

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Infrastrukturoffensive für den Radverkehr starten

Die Grünen wollen stark in Radwege und Abstellanlagen investieren, auch in den Kommunen. Radwege sollen in ebenso gutem Zustand sein wie die Straße daneben. Das Fahrrad gilt dem Programm als günstiges und emissionsfreies Verkehrsmittel.

Die Grünen wollen viel Geld für das Fahrrad ausgeben. Rad-Wege sollen so gut sein wie die Straßen daneben. Es soll mehr sichere Stell-Plätze für Räder geben. Auch Leih-Räder will die Partei fördern.

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Fußverkehr und barrierefreie Wege stärken

Die Grünen wollen das Zufußgehen als klimafreundliche und gesunde Fortbewegung auf kurzen Wegen fördern. Fußwege sollen breit, barrierefrei und vom Radverkehr getrennt sein. Die Rechte von Fußgängerinnen und Fußgängern sollen auf allen Ebenen gestärkt werden.

Die Grünen wollen das Gehen zu Fuß leichter machen. Fuß-Wege sollen breit sein und keine Hindernisse haben. Räder sollen getrennt davon fahren. Dunkle Unterführungen sollen verschwinden.

Weniger Autos, mehr E-Mobilität und Carsharing

Nach dem Willen der Grünen soll das private Auto künftig eine kleinere Rolle im Verkehr spielen und emissionsfrei fahren. Dafür sollen Ladeinfrastruktur und Carsharing ausgebaut werden. Die Zahl der Autos soll durch gute öffentliche Angebote sinken.

Die Grünen wollen, dass es weniger Autos gibt. Autos sollen keine Abgase mehr ausstoßen. Dafür soll es mehr Lade-Stationen geben. Auch das Teilen von Autos soll leichter werden.

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Keine neuen Fernstraßen, Erhalt vor Neubau

Die Grünen wollen Geld vorrangig in den öffentlichen Verkehr und die Schiene lenken, weil das Straßennetz im Land bereits gut ausgebaut sei. Neue Bundesfernstraßen lehnen sie ab. Landesstraßen sollen erhalten, aber nicht neu gebaut werden.

Die Grünen wollen keine neuen Autobahnen im Land. Das Geld soll lieber in Bus und Bahn fließen. Das Land soll seine Straßen pflegen. Neue Landes-Straßen soll es nicht bauen.

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Vision Zero: Tempo 80 und Tempo 30

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass im Straßenverkehr niemand mehr stirbt. Dazu wollen sie sich, wo es möglich ist, für Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 30 in Ortschaften einsetzen.

Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Dafür sollen Autos langsamer fahren. Auf Land-Straßen soll Tempo 80 gelten. In Orten soll Tempo 30 gelten.

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Häfen bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass alle größeren Häfen des Landes bis 2035 klimaneutral arbeiten. Der Hafenbetrieb soll emissionsfrei werden, und klimaneutrale Schiffsantriebe sollen auf lange Sicht Bedingung sein. Weitere Vertiefungen von Flüssen und Kanälen lehnt die Partei ab.

Die Grünen wollen saubere Häfen bis zum Jahr 2035. Häfen sollen dem Klima dann nicht mehr schaden. Schiffe sollen dort Strom oder Wasserstoff tanken können. Flüsse und Kanäle sollen nicht tiefer werden.

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Digitales

8 Punkte

Digitale Infrastruktur in Kitas ausbauen

Die Grünen wollen die digitale Ausstattung der Kitas ausbauen und dafür ein Rahmenkonzept des Landes im Kita-Gesetz festschreiben. Das soll Dokumentation, Austausch mit Eltern und Medienpädagogik erleichtern.

Kitas sollen bessere digitale Technik bekommen. Dann geht das Aufschreiben von Dingen schneller. Kitas und Eltern können sich leichter austauschen. Das Land soll dafür einen Plan machen. Der Plan soll im Kita-Gesetz stehen.

Digitale Teilhabe und Medienkompetenz stärken

Die Grünen wollen, dass alle Menschen im Land digitale Angebote nutzen können und einen kritischen Umgang mit Medien lernen. Dafür sollen Lotsinnen und Lotsen helfen, Büchereien ausgebaut und Bildungseinrichtungen besser ausgestattet werden.

Die Grünen wollen: Alle Menschen sollen das Internet nutzen können. Helfer sollen Menschen mit wenig Geld und älteren Menschen dabei helfen. Büchereien sollen Orte zum Lernen und Ausprobieren werden. Kitas und Schulen sollen dafür genug Geld und Technik bekommen.

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Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen bis 2025 Glasfaseranschlüsse in allen Regionen und verbleibende Lücken rasch schließen. Das Landesförderprogramm soll weiterlaufen und künftig auch Städte einbeziehen. Beim Mobilfunk sollen Funklöcher verschwinden und Anbieter zu nationalem Roaming verpflichtet werden.

Die Grünen wollen schnelles Internet überall im Land. Das Land soll den Ausbau weiter mit Geld fördern, auch in Städten. Das Handy-Netz soll überall gut sein. Kunden sollen auch die Netze anderer Anbieter nutzen können.

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Verwaltung digitalisieren und Digitalministerium stärken

Die Grünen wollen alle Leistungen von Land und Kommunen auch digital anbieten und Verwaltungsabläufe über das Onlinezugangsgesetz hinaus digital neu gestalten. Das Digitalisierungsministerium soll erhalten bleiben und mehr Kompetenzen bekommen. In KI und andere Zukunftstechnologien soll weiter investiert werden.

Die Grünen wollen, dass man alle Dinge beim Amt auch online erledigen kann. Das Digital-Ministerium soll bleiben und mehr Aufgaben bekommen. Der Landtag soll einen eigenen Ausschuss für Digitales bekommen. Das Land soll weiter Geld in Künstliche Intelligenz stecken.

Land auf Open-Source-Software und Open Data umstellen

Die Grünen wollen die Landesverwaltung bis zum Ende der 20. Wahlperiode auf freie und quelloffene Software umstellen. Eigene Entwicklungen des Landes sollen der Allgemeinheit offenstehen. Zudem soll eine Open-Data-Strategie mehr nicht personenbezogene Daten öffentlicher Stellen zugänglich machen.

Die Grünen wollen, dass die Ämter im Land freie Software nutzen. Freie Software darf jeder ansehen und verwenden. Das Land soll auch eigene Programme schreiben und für alle freigeben. Mehr Daten von Behörden sollen öffentlich sein, aber keine Daten über einzelne Personen.

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Digitale Teilhabe und Barrierefreiheit sichern

Die Grünen wollen, dass alle Bevölkerungsgruppen digitale Angebote nutzen können. Dazu sollen die „Digitalen Knotenpunkte“ weiter gefördert werden und in jeder Region vorhanden sein. Für Menschen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen, sollen analoge Zugänge bestehen bleiben.

Die Grünen wollen, dass alle Menschen digitale Angebote nutzen können. In jeder Region soll es Digitale Knoten-Punkte geben. Das sind Orte, die den Zugang zu digitalen Angeboten erleichtern. Wer nichts online machen will, soll weiter ohne Internet zum Amt können.

Landesstrategie für Green IT auflegen

Die Grünen wollen eine Landesstrategie für umwelt- und klimafreundliche Informationstechnik erarbeiten. Sie begründen das mit dem steigenden Energie- und Rohstoffbedarf der Digitalisierung.

Computer und Rechen-Zentren brauchen viel Strom und Rohstoffe. Die Grünen wollen deshalb einen Plan für das Land machen. Der Plan heißt Green IT. Das bedeutet: umweltfreundliche Computer-Technik.

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Grüne Rechenzentren im Norden ansiedeln

Die Grünen wollen neue Rechenzentren gezielt nach Schleswig-Holstein holen. Sie begründen das damit, dass die Energie im Norden bereits klimaneutral sei.

Rechen-Zentren brauchen viel Strom. Im Norden gibt es viel Strom aus Wind. Deshalb wollen die Grünen neue Rechen-Zentren nach Schleswig-Holstein holen. Die Wärme aus den Rechen-Zentren soll genutzt werden.

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Innere Sicherheit

18 Punkte

Katastrophenschutz mit Lagezentrum und Landeslager ausbauen

Die Grünen wollen den Bevölkerungsschutz erneuern und ausbauen. Geplant sind ein neues Lage- und Kompetenzzentrum des Landes, ein Landeslager für wichtige Güter, neue Fahrzeuge und Vorbereitungen auf lange Stromausfälle.

Die Grünen wollen das Land besser auf Katastrophen vorbereiten. Ein neues Zentrum soll große Einsätze leiten. Ein Lager soll wichtige Dinge wie Medizin-Material bereithalten. Die Helfer sollen neue Fahrzeuge bekommen. Auch für lange Strom-Ausfälle soll man vorsorgen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Warnung der Bevölkerung verbessern und inklusiv gestalten

Die Grünen wollen das Warnsystem MoWaS um Cell-Broadcast, mehr Sirenen und digitale Werbetafeln erweitern. Menschen mit Behinderung sollen bei Warnung und Evakuierung besonders berücksichtigt werden, und ein Landesportal soll über Risiken und Vorsorge informieren.

Die Grünen wollen Menschen bei Gefahr besser warnen. Warnungen sollen direkt aufs Handy kommen. Es soll mehr Sirenen geben. Menschen mit Behinderung sollen besondere Hilfe bekommen. Eine Internet-Seite soll erklären, wie man sich vorbereitet.

Polizeiausbildung reformieren, Kontrollquittungen einführen

Die Grünen wollen die Polizei personell und materiell angemessen ausstatten, lehnen aber weitere Waffensysteme ab. Aus- und Fortbildung sollen stärker auf Deeskalation, politische Bildung und den Umgang mit Menschenfeindlichkeit setzen. Bei Identitätskontrollen sollen Quittungen Pflicht werden.

Die Polizei soll gut ausgestattet sein. Die Grünen wollen aber nicht immer mehr Waffen für die Polizei. Polizistinnen und Polizisten sollen mehr über Deeskalation lernen. Das heißt: Streit beruhigen. Wer kontrolliert wird, soll einen Beleg bekommen.

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Vorratsdatenspeicherung und Staatstrojaner ablehnen

Die Grünen lehnen die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ab und wollen stattdessen konkrete Gefahren gezielt abwehren. Auch den bisherigen Einsatz von Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung sowie Body-Cams in Wohnungen lehnen sie ab.

Die Grünen sind gegen das Speichern von Daten aller Menschen ohne Anlass. Die Polizei soll gezielt gegen echte Gefahren vorgehen. Die Polizei soll nicht heimlich Handys und Computer ausspähen. Sie soll in Wohnungen auch keine Körper-Kameras benutzen.

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Hasskriminalität, Cyberkriminalität und Geldwäsche bekämpfen

Die Grünen wollen Hasskriminalität, Straftaten im Netz und Geldwäsche stärker verfolgen. Dafür sollen spezialisierte Einheiten von Polizei und Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten und Opfer besser unterstützt werden. Die Kriminalstatistik soll aussagekräftiger werden.

Die Grünen wollen stärker gegen Hass-Verbrechen vorgehen. Polizei und Staatsanwaltschaft sollen dabei gut zusammenarbeiten. Opfer sollen mehr Hilfe bekommen. Auch Verbrechen im Internet und Geldwäsche sollen stärker verfolgt werden.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Häusliche Gewalt mit schärferen Auflagen eindämmen

Die Grünen wollen die Zahl der Straftaten bei häuslicher Gewalt deutlich verringern. Dazu sollen Hilfs- und Beratungsangebote sowie Prävention ausgebaut und Verstöße gegen Schutzanordnungen strenger geahndet werden.

Die Grünen wollen weniger Gewalt in Familien und Beziehungen. Opfer sollen mehr Hilfe und Beratung bekommen. Täter sollen früh ein Training machen müssen. Wer sich immer wieder einem Opfer nähert, kann in Haft kommen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Opfer von Menschenhandel schützen, Bleiberecht schaffen

Die Grünen wollen Menschenhandel konsequent strafrechtlich verfolgen und die Opfer besser schützen. Auf Bundesebene setzen sie sich für ein Bleiberecht für Betroffene ein; das Land soll sie zudem so weit wie möglich vor Abschiebung bewahren.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Menschenhandel. Die Grünen wollen die Täter streng verfolgen. Die Opfer sollen in Deutschland bleiben dürfen. Beratungs-Stellen für die Opfer sollen gestärkt werden.

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Extremismus- und Kriminalprävention ausbauen

Die Grünen wollen Programme zur Deradikalisierung, zum Ausstieg und zur Vorbeugung überprüfen und die erfolgreichen erweitern. Prävention gilt dem Programm als Aufgabe der ganzen Gesellschaft, bei der Staat und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.

Die Grünen wollen Programme gegen Extremismus prüfen. Gute Programme sollen größer werden. So sollen weniger Menschen radikal werden. Staat und Vereine sollen dabei zusammenarbeiten.

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Verfassungsschutz reformieren und stärker kontrollieren

Die Grünen wollen den Verfassungsschutz des Landes reformieren. Für V-Leute und das Speichern von Daten sollen klare gesetzliche Regeln gelten, und der Landtag soll die Behörde stärker kontrollieren.

Die Grünen wollen den Verfassungsschutz verändern. Das ist der Inlands-Geheimdienst des Landes. Es soll klare Regeln für Spitzel und für gespeicherte Daten geben. Der Landtag soll die Behörde besser kontrollieren.

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Opfer von Straftaten besser unterstützen

Die Grünen wollen Opfer von Straftaten in der Rechts- und Sicherheitspolitik stärker berücksichtigen. Beratung und Betreuung sollen ausgebaut werden, und die Stellen sollen von sich aus auf Betroffene zugehen.

Die Grünen wollen Opfern von Straftaten mehr helfen. Es soll mehr Beratung und Betreuung geben. Die Helfer sollen selbst auf die Opfer zugehen. Opfer sollen nicht allein bleiben.

Weniger Haft bei Bagatellen, Cannabis-Grenzwert anheben

Die Grünen verstehen das Strafrecht als letztes Mittel. Niemand soll wegen Bagatelldelikten in Haft kommen, Ersatzfreiheitsstrafen sollen weitgehend entfallen, und die straffreie „geringe Menge“ Cannabis soll auf 20 Gramm steigen.

Die Grünen wollen weniger Menschen ins Gefängnis schicken. Für kleine Taten soll es keine Haft geben. Wer eine Geldstrafe nicht zahlen kann, soll gemeinnützig arbeiten. Bei Cannabis soll eine größere Menge ohne Strafe bleiben.

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Strafvollzug auf Resozialisierung ausrichten und modernisieren

Die Grünen wollen den Strafvollzug stärker auf Wiedereingliederung ausrichten, um Rückfälle zu verringern. Dazu gehören mehr qualifiziertes Personal, eine bessere psychiatrische Versorgung, ein gestärkter offener Vollzug und ein Bauprogramm für die Anstalten.

Gefangene sollen nach der Haft gut in die Gesellschaft zurückfinden. Dafür wollen die Grünen die Gefängnisse modernisieren. Es soll mehr Personal geben. Psychisch kranke Gefangene sollen bessere Hilfe bekommen.

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Bleiberecht und Hilfe für Opfer rechter Gewalt

Die Grünen wollen Opfer rechter Gewalt besser schützen und ihnen ein Bleiberecht geben, wenn sie keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus haben. Das Programm versteht dies als Signal gegen das Ziel rassistischer Täter, Menschen aus dem Land zu vertreiben.

Die Grünen wollen Opfern rechter Gewalt helfen. Manche Opfer haben kein sicheres Aufenthalts-Recht. Sie sollen in Deutschland bleiben dürfen. Opfer sollen auch psychologische Hilfe und Entschädigung bekommen.

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Rechtsextreme Strukturen vorrangig bekämpfen

Die Grünen sehen im Rechtsextremismus die größte Gefahr für die Gesellschaft und wollen, dass die Sicherheitsbehörden dessen Bekämpfung zur höchsten Priorität machen. Rechte Veranstaltungen sollen überwacht und bedrohte Orte geschützt werden.

Die Grünen sehen Rechtsextremismus als größte Gefahr. Polizei und Behörden sollen ihn zuerst bekämpfen. Rechte Konzerte sollen von Behörden begleitet werden. Bedrohte Orte sollen Schutz bekommen.

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Sicherheitsbehörden gegen Rechtsextremismus besser aufstellen

Die Grünen wollen, dass Sicherheitsbehörden rechtsextreme Netzwerke und Gewalt bis hin zu Terror besser erkennen. Ermittlungsbehörden sollen mehr sozialwissenschaftliches Fachwissen bekommen, Polizei und Justiz gezielt geschult werden.

Die Grünen wollen, dass Polizei und Behörden Rechts-Extreme besser erkennen. Dafür sollen die Behörden mehr Fachwissen bekommen. Polizei und Gerichte sollen mehr Schulungen erhalten. So sollen rechte Gewalt-Taten besser aufgeklärt werden.

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Hass im Netz konsequent verfolgen

Die Grünen verlangen, dass der Staat strafbare Inhalte im Internet konsequent verfolgt und die Plattformen sie danach löschen. Behörden und zivilgesellschaftliche Vereine sollen für den Kampf gegen Hass im Netz Geld erhalten.

Die Grünen wollen Hass im Internet bekämpfen. Der Staat soll strafbare Beiträge verfolgen. Die Plattformen sollen diese Beiträge dann löschen. Behörden und Vereine sollen dafür Geld bekommen.

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Waffenrecht verschärfen

Die Grünen fordern ein strengeres Waffenrecht. Erkannten Rechtsradikalen soll die Waffenerlaubnis entzogen werden, halbautomatische Waffen sollen für Privatleute verboten sein und der private Waffenbesitz soll strenger kontrolliert werden.

Die Grünen wollen strengere Regeln für Waffen. Rechts-Radikale sollen keine Waffen besitzen dürfen. Privat-Leute sollen keine halb-automatischen Waffen haben. Behörden sollen Waffen und Munition zu Hause genau prüfen.

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Geldwäschebekämpfung stärken

Die Grünen wollen Geldwäsche wirksamer bekämpfen, um Finanzströme der Organisierten Kriminalität aufzudecken. Geplant sind eine stärkere Koordinierungsstelle im Land, eine behördenübergreifende Task Force, mehr Personal und eine Bundesratsinitiative für ein schärferes Geldwäschegesetz.

Die Grünen wollen stärker gegen Geld-Wäsche vorgehen. Geld-Wäsche heißt: Verbrecher verstecken, woher ihr Geld kommt. Polizei, Staats-Anwälte und Steuer-Fahnder sollen enger zusammenarbeiten. Man soll weniger hohe Beträge bar bezahlen dürfen.

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Demokratie und Staat

16 Punkte

Wahlrecht für alle dauerhaft hier Wohnenden

Die Grünen wollen erreichen, dass alle Menschen ab 16 Jahren mit dauerhaftem Wohnsitz im Land wählen dürfen. Zugleich sollen Menschen mit Migrationsgeschichte in öffentlichen Einrichtungen angemessen vertreten sein und ihre Selbstorganisationen Geld erhalten.

Die Grünen wollen ein Wahl-Recht für alle ab 16 Jahren. Es soll für alle gelten, die dauerhaft hier wohnen. Vereine von Zugewanderten sollen Geld bekommen. In Polizei, Schulen und Parlamenten sollen mehr Menschen mit Migrations-Geschichte arbeiten.

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Kinderrechte in der Landesverfassung erweitern

Die Grünen wollen das Beteiligungsrecht von Kindern und den Vorrang des Kindeswohls in der Verfassung des Landes verankern. Kinder und Jugendliche sollen nach dem Programm stärker in Politik und Öffentlichkeit vertreten sein, weil Entscheidungen auch sie betreffen.

Die Grünen wollen die Rechte von Kindern stärken. Kinder sollen mitreden dürfen. Das Wohl der Kinder soll Vorrang haben. Beides soll in der Verfassung des Landes stehen.

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Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ausweiten

Die Grünen wollen Kinder und Jugendliche auf allen politischen Ebenen sowie in Kita, Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe durchgängig beteiligen. Dafür sollen eine Landesjugendvertretung und das Amt einer oder eines Landesbeauftragten für Kinder und Jugend entstehen.

Kinder und Jugendliche sollen überall mitreden können. Das gilt für Politik, Kita, Schule und Jugendhilfe. Die Grünen wollen eine Jugend-Vertretung für das ganze Land. Eine beauftragte Person soll sich um die Beteiligung kümmern.

Büroflächen der Landesverwaltung verkleinern

Die Grünen wollen die Bürofläche der Landesverwaltung bis 2035 um ein Fünftel verringern. Homeoffice und Coworking-Spaces sollen einen angemessenen Anteil an der Arbeit bekommen. Gebäude sollen so gestaltet werden, dass flexible Arbeitsformen möglich sind.

Die Grünen wollen weniger Büro-Fläche für die Verwaltung des Landes. Bis 2035 soll es 20 Prozent weniger sein. Mehr Beschäftigte sollen zu Hause oder in geteilten Büros arbeiten. Neue Gebäude sollen zu flexibler Arbeit passen.

Planungsverfahren beschleunigen, Beteiligung stärken

Die Grünen wollen Planungsverfahren schneller machen, ohne rechtsstaatliche Sicherheit aufzugeben. Sie begründen das mit der Energiewende, der Infrastruktur und Unternehmensansiedlungen. Zugleich sollen die Beteiligungsrechte von Bürgerinnen, Bürgern und Verbänden gestärkt werden.

Planungen für Bau-Vorhaben dauern oft lange. Die Grünen wollen, dass sie schneller gehen. Die Regeln des Rechts-Staats sollen dabei weiter gelten. Bürger und Verbände sollen früh mitreden können.

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Digitale Gremiensitzungen dauerhaft ermöglichen

Die Grünen wollen, dass Landtagsausschüsse und kommunale Gremien auch ohne Notlage digital oder hybrid tagen dürfen. Das soll Menschen die Teilnahme erleichtern, die etwa wegen Kinderbetreuung selten vor Ort sein können.

Ausschüsse und Gemeinde-Räte sollen auch online tagen dürfen. Das soll nicht nur in Notlagen gelten. So können mehr Menschen mitmachen. Zum Beispiel Eltern, die Kinder betreuen.

Verwaltung modernisieren, Innovationsagentur aufbauen

Die Grünen wollen die Landesverwaltung bürgerfreundlicher und moderner organisieren. Eine neue Public Innovation Agentur soll Land und Kommunen bei der Lösung von Problemen helfen und Ideen aus der Gesellschaft einbinden.

Die Verwaltung soll moderner werden. Briefe und Formulare vom Amt sollen leichter zu verstehen sein. Eine neue Agentur soll Ämtern helfen, Probleme zu lösen. Dabei sollen Ideen von Bürgern helfen.

Parlamente paritätisch besetzen, Beteiligung erleichtern

Die Grünen wollen erreichen, dass Landtag und Kommunalvertretungen zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt sind, und dabei auch Menschen berücksichtigen, die weder männlich noch weiblich sind. Daneben sollen Demokratiebildung, Online-Volksinitiativen und das Petitionsrecht gestärkt werden.

Die Grünen wollen gleich viele Frauen und Männer in den Parlamenten. Auch Menschen mit anderem Geschlecht sollen bedacht werden. Kinder und Erwachsene sollen mehr über Demokratie lernen. Volks-Initiativen im Internet sollen einfacher werden.

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Lobbyregister und strengere Transparenzregeln einführen

Die Grünen wollen ein verpflichtendes Lobbyregister für Schleswig-Holstein und strengere Offenlegungspflichten für Landtagsabgeordnete. Politik soll nach dem Programm nachvollziehbar und frei von wirtschaftlichen Interessenkonflikten sein.

Die Grünen wollen ein Lobby-Register. Das ist eine Liste von Gruppen, die Einfluss auf Politik nehmen. Abgeordnete sollen alle Neben-Jobs und Spenden öffentlich machen. So sollen Menschen der Politik mehr vertrauen können.

Bürgerräte gesetzlich verankern

Die Grünen wollen Bürgerräte im Land und in den Kommunen per Gesetz einführen, um Bürgerinnen und Bürger bei ausgewählten Themen direkter an Politik und Gesetzgebung zu beteiligen. Die Ergebnisse müssen beraten, aber nicht übernommen werden.

Die Grünen wollen Bürger-Räte einführen. Dort beraten Bürgerinnen und Bürger über ein Thema. Die Politik muss sich mit den Ergebnissen befassen. Sie muss die Vorschläge aber nicht umsetzen.

Kommunale Demokratie und Ehrenamt stärken

Die Grünen wollen, dass Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen in den Kommunen verbindlich beteiligt werden. Das kommunale Ehrenamt soll durch digitale Sitzungen und Fortbildungen erleichtert werden, und die Aufgabenverteilung zwischen den kommunalen Ebenen soll überprüft werden.

Kinder und Jugendliche sollen in der Gemeinde mitreden. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen. Wer ehrenamtlich Politik macht, soll digital an Sitzungen teilnehmen können. Die Grünen wollen auch prüfen, wer welche Aufgaben am besten erledigt.

Zugang zum Recht für alle erleichtern

Die Grünen wollen, dass alle Menschen im Land leicht zu ihrem Recht kommen. Dazu soll geprüft werden, ob eine öffentliche Rechtsberatung im ganzen Land aufgebaut werden kann, weil die bisherige Beratungshilfe laut Programm vor allem auf dem Land nicht mehr gut funktioniert.

Alle Menschen sollen leicht zu ihrem Recht kommen. Die Grünen wollen eine öffentliche Rechts-Beratung im ganzen Land prüfen. Menschen mit wenig Geld sollen besser über Hilfen informiert werden. Die Informationen sollen leicht verständlich sein.

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Justiz digitalisieren und personell verstärken

Die Grünen wollen Gerichte und Strafverfolgungsbehörden mit mehr Personal und moderner Technik ausstatten. Verfahren dauern aus Sicht des Programms zu lange, und die Abläufe sollen schneller und bürgernäher werden.

Gerichte haben sehr viel Arbeit. Verfahren dauern lange. Die Grünen wollen deshalb mehr Personal für die Justiz. Die Gerichte sollen moderne Technik bekommen.

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Wahl und Beförderung von Richtern reformieren

Die Grünen wollen neu regeln, wie Richterinnen und Richter im Land gewählt und befördert werden. Das soll das Vertrauen in den Rechtsstaat stärken, nachdem das bisherige Verfahren laut Programm wiederholt kritisiert wurde.

Die Grünen wollen die Wahl von Richtern neu regeln. Auch die Beförderung von Richtern soll sich ändern. Das Verfahren soll offen und nachvollziehbar sein. Die Menschen sollen der Justiz vertrauen können.

Arbeit gegen Rechtsextremismus und politische Bildung dauerhaft finanzieren

Die Grünen wollen zivilgesellschaftlichen Trägern, die gegen Rechtsextremismus arbeiten, eine langfristige Perspektive geben. Politische Bildung soll dauerhaft finanziert werden, und Demokratiebildung soll Menschen jeden Alters erreichen.

Viele Vereine arbeiten gegen Rechtsextremismus. Die Grünen wollen diese Arbeit auf lange Zeit bezahlen. Die Stellen dort sollen unbefristet sein. Menschen jeden Alters sollen etwas über Demokratie lernen können.

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Norddeutsche Kooperation mit Hamburg vertiefen

Die Grünen wollen enger mit Hamburg und den anderen norddeutschen Ländern zusammenarbeiten. Geplant sind eine gemeinsame Innovationsagentur, abgestimmte Raumplanung, Radschnellwege und einheitlichere ÖPNV-Tarife. Die Partei verweist auf einen OECD-Bericht zur Metropolregion Hamburg.

Schleswig-Holstein soll enger mit Hamburg zusammenarbeiten. Auch andere Länder im Norden sollen mitmachen. Eine gemeinsame Agentur soll neue Ideen fördern, vor allem bei sauberer Energie. Schnelle Radwege sollen gebaut werden. Die Preise für Bus und Bahn sollen zusammenpassen.

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Europa

4 Punkte

Schleswig-Holstein zur Green-Deal-Modellregion machen

Die Grünen wollen sämtliche EU-Fördermittel im Land für Investitionen in Nachhaltigkeit einsetzen. Die Vergabe soll sich an den Grundsätzen des europäischen „Green Deal“ orientieren. Ziel ist, das Land zu einer Modellregion dieses EU-Programms zu machen.

Das Land bekommt Geld von der EU. Die Grünen wollen dieses Geld für eine nachhaltige Zukunft nutzen. Das Geld soll nicht in klima-schädliche Dinge fließen. Schleswig-Holstein soll ein Vorbild für den Klima-Plan der EU werden.

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Europäischen „Blue Deal“ für die Meere schaffen

Die Grünen fordern einen europäischen „Blue Deal“, der Nutzung und Schutz der Meere zusammen regelt. EU-Richtlinien sollen besser aufeinander abgestimmt und Schutzmaßnahmen schneller umgesetzt werden. Auch Lärm unter Wasser soll abnehmen.

Die Grünen wollen einen gemeinsamen Plan der EU für die Meere. Er heißt Blue Deal. Der Plan soll Schutz und Nutzung der Meere zusammen regeln. Die Regeln der EU sollen besser zusammenpassen. Unter Wasser soll es leiser werden.

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Zusammenarbeit mit Dänemark im Grenzland ausbauen

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit mit Dänemark vertiefen, etwa bei Klimaneutralität, Meeresschutz, Bildung, Gesundheit und Verkehr. Eine Bürgerkonferenz soll konkrete Projekte erarbeiten, ein gemeinsamer Innovationsfonds soll sie fördern. Der Nahverkehr über die Grenze soll ausgebaut werden.

Schleswig-Holstein und Dänemark sind Nachbarn. Die Grünen wollen mehr gemeinsame Projekte. Bürger aus beiden Ländern sollen Ideen sammeln. Ein gemeinsamer Fonds soll gute Projekte bezahlen. Busse und Bahnen sollen besser über die Grenze fahren.

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Europa den Bürgern näherbringen und weiterentwickeln

Die Grünen wollen die EU im Land sichtbarer machen und setzen sich für eine europäische Zentrale für politische Bildung ein. Grenzüberschreitende Programme sollen wachsen und weniger bürokratisch werden. Die Konferenz zur Zukunft Europas soll weiterarbeiten und in einen späteren Konvent münden.

Die Grünen wollen, dass die Menschen die EU besser verstehen. Dafür soll es eine europäische Stelle für politische Bildung geben. Städte in Europa sollen mehr Partnerschaften haben. Bürger sollen bei der EU mehr mitreden. Europa soll weiter zusammenwachsen.

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Außen und Verteidigung

2 Punkte

Rüstungsexporte strenger regulieren, Konversion unterstützen

Die Grünen wollen sich im Bund für eine strenge, an Menschenrechten orientierte Regulierung von Rüstungsexporten einsetzen. Fallen dadurch Aufträge im Land weg, sollen Projekte zur Umstellung auf zivile Produktion unterstützt werden. So sollen Beschäftigte der Rüstungsindustrie andere berufliche Perspektiven bekommen.

In Schleswig-Holstein gibt es Firmen, die Waffen bauen. Die Grünen wollen strengere Regeln für den Verkauf von Waffen ins Ausland. Dabei sollen die Menschen-Rechte zählen. Wenn Firmen dadurch Aufträge verlieren, soll das Land den Beschäftigten helfen.

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Kooperationen im Ostseeraum stärken

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit mit den Ostsee-Anrainern ausbauen, weil sich Meeresschutz, Klimakrise und Sicherheitsfragen aus ihrer Sicht nur gemeinsam lösen lassen. Grundlage sollen Minderheiten- und Menschenrechte sein. Auch der Austausch der Zivilgesellschaft und der Kultur soll wachsen.

Viele Länder liegen an der Ostsee. Die Grünen wollen mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Es geht um den Schutz des Meeres und des Klimas. Dabei sollen die Menschenrechte gelten. Auch Jugendgruppen und Künstler sollen sich mehr austauschen.

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Kultur und Medien

9 Punkte

Kulturförderung erhöhen und Vielfalt verankern

Die Grünen wollen mehr Geld für Kultur bereitstellen und Angebote dauerhaft absichern. Ein Kulturentwicklungsplan soll erarbeitet werden, und die Kulturpolitik soll sich stärker an kultureller Vielfalt ausrichten.

Die Grünen wollen mehr Geld für Kultur geben. Kultur-Angebote sollen sicher bleiben. Das Land soll einen Plan für die Kultur machen. In Jurys und Gremien sollen ganz verschiedene Menschen sitzen.

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Soziokultur und Freie Szene verlässlich fördern

Die Grünen wollen soziokulturelle Zentren dauerhaft statt nur über Projekte fördern. Das Investitionsprogramm für die Freie Szene soll verlängert und ausgeweitet werden.

Soziokulturelle Zentren sind Treffpunkte für Kultur im Ort. Die Grünen wollen ihnen dauerhaft Geld geben. Auch freie Theater und kleine Kinos sollen weiter Geld bekommen. Das Programm dafür soll größer werden.

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Kultur in Wirtschaftsstrategie und Bildung einbinden

Die Grünen wollen die Kultur in die Wirtschaftsstrategie des Landes aufnehmen, damit die Branche Zugang zu Wirtschafts- und Gründungsförderung erhält. Kulturelle Bildung soll von der Kita bis zur Schule mehr Platz bekommen.

Kultur bringt dem Land auch Geld und Arbeit. Deshalb soll die Kultur-Branche Hilfen für Firmen bekommen können. Kinder sollen in Kita und Schule mehr Kultur erleben. Die Sozial-Kasse für Künstler soll bleiben.

Musikschulfördergesetz und Büro für Popkultur schaffen

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit von Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen per Gesetz absichern. Ein Büro für Popkultur soll professionelle Musikschaffende im Land halten.

Musik-Schulen sollen mit normalen Schulen zusammen arbeiten. Ein neues Gesetz soll das sichern. Außerdem soll es ein Büro für Pop-Kultur geben. Dort bekommen Musiker Beratung und Hilfe.

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Theater, Film und Kinos stärker fördern

Die Grünen wollen den Sanierungsstau bei Theatern gemeinsam mit den Kommunen abbauen und die Filmförderung ausweiten. Inhabergeführte Kinos sollen als Kulturstandorte erhalten bleiben.

Viele Theater müssen repariert werden. Das Land soll dabei mit Geld helfen. Auch für Filme soll es mehr Geld geben. Kleine Kinos sollen bleiben, besonders auf dem Land.

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Bibliotheken modernisieren und digitalisieren

Die Grünen wollen Bibliotheken zu Orten der Begegnung und des Lernens weiterentwickeln. Dafür planen sie landesweite Investitionen in Digitalisierung und Gebäude sowie ein Förderprogramm für die Digitalisierung des kulturellen Erbes.

Bibliotheken sollen mehr sein als Orte zum Bücher-Leihen. Menschen sollen sich dort treffen und lernen. Das Land soll Geld für neue Technik und für die Gebäude geben. Alte Kultur-Schätze sollen digital gesichert werden.

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Kunst am Bau und im öffentlichen Raum fördern

Die Grünen wollen Kunst im öffentlichen Raum sichtbarer machen. Dazu soll die Bundesrichtlinie „Kunst am Bau“ fortgeführt und eine Landesrichtlinie für Kunst im öffentlichen Raum neu aufgelegt werden.

Die Grünen wollen mehr Kunst an öffentlichen Orten. Bei öffentlichen Bauten soll ein Teil vom Geld für Kunst sein. Künstler-Häuser sollen weiter Geld bekommen. Werke von Künstlern sollen in Daten-Banken gesichert werden.

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Erinnerungskultur und Gedenkstätten stärken

Die Grünen wollen das Landesgedenkstättenkonzept weiterentwickeln und Gedenkstätten professioneller aufstellen. Neben der NS-Zeit sollen auch rechte Gewalt nach 1945 und die koloniale Vergangenheit des Landes aufgearbeitet werden.

Gedenk-Stätten erinnern an Verbrechen aus der Vergangenheit. Die Grünen wollen diese Orte besser unterstützen. Es soll auch Orte für Opfer von rechter Gewalt geben. Das Land soll seine Rolle im Kolonialismus untersuchen. Alte Denkmale sollen erhalten bleiben.

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Medienvielfalt und öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken

Die Grünen wollen die Medienvielfalt im Land stärken, unabhängige Angebote fördern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch digital ausbauen. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein soll bei der Kontrolle großer Tech-Konzerne gestärkt werden.

Im Land gehören die meisten Zeitungen nur zwei Verlagen. Die Grünen wollen mehr verschiedene Medien. Sie wollen unabhängige Radios und offene Kanäle fördern. Der NDR soll vielfältiger werden und mehr im Internet anbieten.

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Weitere Themen

6 Punkte

Sport fördern und inklusiver gestalten

Die Grünen wollen Breiten- und Leistungssport weiter bedarfsgerecht finanzieren und Sportstätten sanieren. Vereine sollen inklusiver werden und Unterstützung bei der Antidiskriminierungsarbeit erhalten.

Die Grünen wollen dem Sport weiter genug Geld geben. Sport-Hallen und Plätze sollen repariert werden. Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können. Niemand soll im Verein schlecht behandelt werden.

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Schwimmausbildung für alle Kinder sichern

Die Grünen wollen erreichen, dass jedes Kind schwimmen lernt. Dafür sollen mehr Schwimmstätten entstehen und der Schwimmunterricht an den Schulen gestärkt werden.

Die Grünen wollen: Alle Kinder sollen schwimmen können. Dafür soll es mehr Schwimmbäder geben. Mehr Lehrerinnen und Lehrer sollen Schwimmen unterrichten können. Auch Erwachsene sollen Schwimmkurse bekommen.

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E-Sport anerkennen und Verbandsstrukturen aufbauen

Die Grünen wollen den E-Sport stärken und einen Landesverband aufbauen, der das Landeszentrum E-Sport trägt und vom Land finanziert wird. Zugleich sollen Vereine Suchtprävention und Medienpädagogik ausbauen.

E-Sport heißt: Menschen spielen Video-Spiele im Wettbewerb. Die Grünen wollen E-Sport-Vereine unterstützen. Es soll einen Landes-Verband für E-Sport geben. Das Land soll ihn bezahlen. Die Vereine sollen auch vor Spiel-Sucht schützen.

Verbraucherschutz stärken und Hygiene-Ampel einführen

Die Grünen wollen Beratung und Aufklärung für Verbraucherinnen und Verbraucher ausbauen und die Verbraucherzentrale sowie die Marktüberwachung stärken. Für Restaurants soll eine Hygiene-Kennzeichnung nach dänischem Muster kommen.

Die Grünen wollen Kundinnen und Kunden besser schützen. Die Verbraucher-Zentrale berät Menschen. Sie soll mehr Unterstützung bekommen. Restaurants sollen am Eingang zeigen, wie sauber sie sind. Dafür soll es einen Aufkleber geben.

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Infrastruktur in ländlichen Räumen stärken

Die Grünen wollen Leben und Arbeiten auf dem Land attraktiv halten und dafür die Infrastruktur ausbauen. Dazu zählen Nahverkehr, ärztliche Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Wohnraum und Orte der Begegnung.

Die Grünen wollen das Leben auf dem Land verbessern. Es soll gute Busse und Bahnen geben. Es soll Ärzte, Läden und Treffpunkte in der Nähe geben. Auch neue Wohnungen sollen entstehen, aber ohne viel neue Fläche zu bebauen.

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Aktionsprogramm für kommunale Zeitpolitik starten

Die Grünen wollen Kommunen dabei unterstützen, zeitliche Abläufe und räumliche Organisation des Alltags besser aufeinander abzustimmen. Dafür soll ein zweijähriges Aktionsprogramm finanziert werden.

Viele Menschen haben im Alltag zu wenig Zeit. Die Grünen wollen, dass Gemeinden dabei helfen. Dafür soll es zwei Jahre lang Geld geben. Danach soll es in Gemeinden Zeit-Büros geben.