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CDU zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Co-Working-Angebote landesweit schaffen

Die CDU will moderne Arbeitsformen vor allem außerhalb der Großstädte fördern und dafür im ganzen Land Co-Working-Angebote entstehen lassen. Beschäftigte im ländlichen Raum sollen so Arbeitswege einsparen.

Die CDU will neue Arbeits-Orte auf dem Land. Dort können Menschen arbeiten, ohne in ihre Firma zu fahren. Das nennt man Co-Working. So sparen die Menschen Zeit für den Arbeitsweg.

Die Angebote sollen Telearbeit ermöglichen, die nicht in der eigenen Wohnung stattfindet. Das Programm verbindet dies mit dem Ziel, dass Menschen in Sachsen flexibler, mobiler und selbstbestimmter arbeiten können. Zugleich bekennt sich die CDU zur Tarifpartnerschaft und setzt sich für Tarifbindung und eine starke betriebliche Mitbestimmung ein.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Dafür wollen wir, dass landesweit attraktive Angebote für Co-Working entstehen, die Telearbeit außerhalb des Homeoffice ermöglichen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kürzere Arbeitszeit und Bildungsurlaub ablehnen

Die CDU lehnt Maßnahmen ab, die die Arbeitszeit verringern, darunter einen fünftägigen Bildungsurlaub. Sie bekennt sich zur 40-Stunden-Woche und verweist auf die Lage am Arbeitsmarkt.

Die CDU will nicht, dass Menschen weniger arbeiten. Sie ist für 40 Stunden Arbeit pro Woche. Sie ist gegen fünf freie Tage für Weiterbildung. Das nennt man Bildungs-Urlaub. Die CDU sagt: Es fehlen schon jetzt Arbeitskräfte.

Das Programm sieht keinen Spielraum dafür, die allgemeine Arbeitszeit weiter zu senken. Begründet wird das mit der hohen Nachfrage nach Fach- und Arbeitskräften und der Bevölkerungsentwicklung. Außerdem will die CDU die Gründe für steigende Krankenstände untersuchen und ihnen begegnen, indem sie Fehlanreize abbaut und das Betriebliche Gesundheitsmanagement ausbaut. Am Weiterbildungscheck für betriebliche Weiterbildung hält sie fest.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir lehnen bei der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt alle Maßnahmen strikt ab, die die notwendige Arbeitszeit reduzieren wie beispielsweise einen fünftägigen „Bildungsurlaub“.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die CDU wendet sich gegen einen diskutierten neuen Anspruch auf Bildungsurlaub und gegen kürzere Arbeitszeiten, also gegen zusätzliche Pflichten für Arbeitgeber.

Bürgergeld durch neue Grundsicherung ersetzen

Die CDU will sich im Bund dafür einsetzen, das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung zu ersetzen. Diese soll dem Grundsatz „Fordern und Fördern“ folgen.

Das Bürgergeld ist Geld vom Staat für Menschen ohne Einkommen. Die CDU will das Bürgergeld ersetzen. Es soll eine neue Grund-Sicherung geben. Dabei soll der Staat helfen, aber auch etwas verlangen.

Die Forderung richtet sich an die Bundespolitik, weil das Bürgergeld ein Bundesgesetz ist. Das Programm verbindet sie mit dem Ziel, dass Menschen ihren Lebensunterhalt eigenverantwortlich mit Arbeit sichern. Zudem kritisiert die CDU steigende Sozialabgaben unter der Ampel-Regierung und fordert mehr Netto vom Brutto. Sie will außerdem erreichen, dass der Beitragssatz zur Pflegeversicherung überall in Deutschland gleich hoch ist, wobei der Buß- und Bettag in Sachsen arbeitsfrei bleiben soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir werden uns bundespolitisch für eine neue Grundsicherung, die auf dem Leitbild „Fordern und Fördern“ beruht, als Ersatz zum Bürgergeld einsetzen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Das Bürgergeld soll einer Grundsicherung mit stärkerer Betonung von Pflichten weichen, was die Sozialleistung in Richtung Eigenverantwortung verschiebt.

Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben stärken

Die CDU will Menschen mit Behinderung stärker am Arbeitsleben beteiligen. Dazu sollen das Integrationsamt und die Integrationsfachdienste mehr Gewicht erhalten und Arbeitsplätze leichter zugänglich werden.

Die CDU will, dass mehr Menschen mit Behinderung arbeiten können. Bestimmte Ämter und Dienste helfen ihnen dabei. Diese Stellen sollen wichtiger werden. Arbeitsplätze und Informationen sollen leichter zugänglich sein.

Das Integrationsamt ist beim Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) angesiedelt. Seine Arbeit und die der Integrationsfachdienste will die CDU sichtbarer machen und aufwerten. Besonders fördern will sie einen barrierearmen Zugang zum Arbeitsplatz und zu Informationen. Dabei bezieht sich das Programm auf das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Die Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung am Arbeitsleben wollen wir weiter verstärken.“
Seite 11 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Jugendhilfe, Seniorenteilhabe und Inklusion ausbauen

Die CDU will Jugendarbeit und Jugendhilfe stärken, Älteren mehr Möglichkeiten zur Mitwirkung in Gesellschaft und Arbeitsleben geben und Barrieren für Menschen mit Behinderung abbauen. Sie begründet das mit dem demografischen Wandel und dem Zusammenhalt der Generationen.

Die CDU will junge Menschen besser unterstützen. Dafür soll es gute Jugend-Arbeit geben. Ältere Menschen sollen weiter mitmachen können, auch im Beruf. Für Menschen mit Behinderung sollen Hindernisse weg.

Die Förderrichtlinie Jugendpauschale soll weiterentwickelt werden, damit die örtlichen Jugendhilfeträger ihre Angebote stabilisieren und ausbauen können. Sozialarbeit, multiprofessionelle Teams und die demokratische Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen will die CDU stärken. Ältere sollen auf Wunsch über Altersgrenzen hinaus arbeiten können und Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben erhalten, etwa durch altersgerechten Wohnraum und bezahlbare Assistenz. Altersdiskriminierung will die Partei entgegentreten. Die UN-Behindertenrechtskonvention soll weiter umgesetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Wir wollen junge Menschen durch kontinuierliche und leistungsfähige öffentliche Jugendarbeit dabei unterstützen, sich Wege in Bildung, Ausbildung und Alltag zu eröffnen.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Angebote der Jugendhilfe, Sozialarbeit und Assistenz sollen schrittweise ausgebaut werden, also mehr staatliche Leistungen.

„Dienst für Sachsen“ für Schulabgänger einführen

Die CDU will einen „Dienst für Sachsen“ schaffen, der sich an alle richtet, die in Sachsen die Schule abschließen. Junge Menschen sollen sich damit für die Gesellschaft einbringen und zugleich erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln können.

Die CDU will einen Dienst für Sachsen einführen. Er ist für junge Menschen nach der Schule gedacht. Sie können dort etwas für andere tun. Sie lernen dabei auch Berufe kennen.

Das Programm beschreibt den Dienst als Gelegenheit, sich praktisch für die Gesellschaft zu engagieren. Er soll zwischen Schulabschluss und Ausbildung oder Studium liegen. Die Teilnehmenden sollen Berufserfahrung sammeln und soziale Berufe kennenlernen. Als ersten Schritt in diese Richtung nennt die CDU den bereits bestehenden „Sachsensommer“.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir wollen für alle sächsischen Schulabsolventinnen und Schulabsolventen einen Dienst für Sachsen einführen.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Der neue Dienst soll allen Schulabgängern gelten, wird aber als Angebot und Gelegenheit beschrieben, nicht als Pflicht.

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