Eine-Welt-Arbeit und kommunale Klimapartnerschaften ausbauen
Die Grünen wollen das entwicklungspolitische Engagement in NRW stärken, vom Ehrenamt über Bildungsangebote bis zur Zusammenarbeit mit den Partnerländern Südafrika und Ghana. Städtepartnerschaften sollen sich an Nachhaltigkeitszielen, Menschenrechten und fairem Handel ausrichten. Für kommunale Klimapartnerschaften soll es eine Beratungsstelle des Landes und Geld geben.
Viele Menschen in NRW helfen ehrenamtlich Menschen in ärmeren Ländern. Die Grünen wollen diese Arbeit stärker unterstützen. NRW soll enger mit Südafrika und Ghana zusammenarbeiten. Städte sollen mit Partner-Städten gemeinsam das Klima schützen. Dafür soll es eine Beratungs-Stelle und Geld vom Land geben.
Der Dachverband „Eine Welt Netz NRW“ soll ausgebaut und Kampagnen für fairen Handel verstärkt werden. Mehr Menschen erreichen sollen die Stiftung „Umwelt und Entwicklung NRW“ sowie das Förderprogramm für entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Die Partei will weltweite Partnerschaften von Vereinen, Kommunen, Wissenschaft und Betrieben fördern, einschließlich Austausch von Studierenden, Schülern und Auszubildenden. Gemeinsam mit den Kommunen soll ein Konzept für Städtepartnerschaften entstehen. Eine Koordinierungs- und Beratungsstelle des Landes soll Kommunen beim Aufbau von Klimapartnerschaften begleiten. Im Gemeindefinanzierungsgesetz sollen Mittel für kommunale Entwicklungszusammenarbeit bereitstehen.
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„Auch die internationale Zusammenarbeit mit den beiden NRW-Partnerländern Südafrika und Ghana wollen wir intensivieren.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Kommunale Klimapartnerschaften sollen mit einer Landesstelle und Geld gefördert werden, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Das Land soll Entwicklungszusammenarbeit und internationale Partnerschaften ausbauen, was den zivilen, kooperativen Ansatz der Außenbeziehungen stärkt.