Bremen und Bremerhaven altersfreundlich gestalten
Die Grünen wollen, dass ältere Menschen so lange wie gewünscht in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür sollen kurze Wege, Barrierefreiheit, Begegnungsorte und eine gute Versorgung im Quartier sorgen. Der Rückgang der Nahversorgung soll umgekehrt und Einsamkeit im Alter bekämpft werden.
Alte Menschen sollen gut in Bremen und Bremerhaven leben können. Läden, Ärzte und Treffpunkte sollen in der Nähe sein. Die Grünen wollen etwas gegen Einsamkeit tun. Helfer sollen alte Menschen zu Hause besuchen. Es soll auch Angebote für queere alte Menschen geben.
Vorgesehen sind barrierefreie Stadtteile mit nahen Grünflächen samt Sitzgelegenheiten sowie Anpassung an Hitze. Nachbarschaftshilfe soll mit professionellen Sozial- und Gesundheitsleistungen verknüpft werden, Quartierszentren mit solchen Leistungen sollen ausgebaut werden. Die aufsuchende Altenarbeit mit vorbeugenden Hausbesuchen und koordinierten Besuchen Ehrenamtlicher soll ausgeweitet werden. Öffentliche Begegnungsorte sollen Vereinsamung entgegenwirken und das Ehrenamt stärken. Regelangebote sollen sich interkulturell öffnen, um ältere Migrantinnen und Migranten besser zu erreichen, und für queere Ältere sollen eigene Angebote entstehen.
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„Wir wollen Bremen und Bremerhaven zu altersfreundlichen Städten entwickeln.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Quartierszentren, aufsuchende Altenarbeit und öffentlich gestaltete Nahversorgung bauen staatliche Leistungen schrittweise aus.
- Gesellschafteher progressiv
Eigene Angebote für queere Ältere und die interkulturelle Öffnung der Altenhilfe erweitern bestehende Strukturen in Richtung Vielfalt der Lebensformen.