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FDP zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Was das Land jetzt braucht. Wahlprogramm der Freien Demokraten (Programm der FDP Schleswig-Holstein zur Landtagswahl 2022)“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 142 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sportstätten sanieren und Spitzensport fördern

Die FDP will das Landesprogramm für kommunale Sport- und Schwimmstätten weiterführen, damit Schul- und Breitensport davon profitieren. Zugleich sollen Stützpunkte und Leistungszentren für den Spitzensport gefördert werden, weil beide Bereiche aus Sicht der Partei aufeinander angewiesen sind.

Die FDP will Sporthallen und Schwimmbäder in den Gemeinden weiter erneuern. Das hilft dem Sport in der Schule und im Verein. Auch der Spitzensport soll gute Trainingsorte bekommen. Die FDP sagt: Der Breitensport braucht Vorbilder.

Bei der Sanierung sollen Barrierefreiheit, Inklusion und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Im Rahmen des Zukunftsplans „Sportland Schleswig-Holstein“ soll schrittweise die Infrastruktur für große Sportveranstaltungen entstehen, indem geeignete Sportstätten gebaut oder erweitert werden. Die FDP will sich außerdem für ein Programm zur Sportinfrastruktur beim Bund und bei der EU einsetzen. Dabei nennt sie den Erhalt von Schwimmbädern als Teil der Daseinsvorsorge, die Sicherung von Kunstrasenplätzen und Anlagen für Trendsportarten. Überregionale und internationale Wettbewerbe im Land will sie unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„das Programm zur Sanierung und Modernisierung der kommunalen Sportstätten und Schwimmstätten fortsetzen.“
Seite 108 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Ehrenamt im Sport stärken

Die FDP will die Pauschalen für Übungsleiter und Ehrenamtliche anheben und laufend fortschreiben. Sie begründet das damit, dass der Sport ohne ehrenamtliches Engagement nicht auskomme und der Breitensport als Ort der Begegnung gestärkt werden müsse.

Viele Menschen helfen freiwillig im Sport-Verein. Die FDP will, dass sie dafür mehr Geld steuerfrei bekommen können. Sie will auch weniger Papierkram für Ehrenamtliche. Die FDP sagt: Ohne Ehrenamt gibt es keinen Sport.

Vorgesehen ist eine landesweite Kampagne für das Ehrenamt, die die ideelle Anerkennung erhöhen soll. Materiell sollen die Übungsleiter- und die Ehrenamtspauschale regelmäßig angepasst werden. Außerdem will die FDP bürokratische Hürden abbauen und die Haftungsrisiken für Engagierte so gering wie möglich halten.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„Wir setzen uns für eine angemessene Erhöhung der Pauschalen für Übungsleiter und Ehrenamtler ein.“
Seite 108 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

eSport fördern und als gemeinnützig anerkennen

Die FDP will eSport-Angebote in den Kommunen weiter fördern und stärker mit dem organisierten Vereinssport verbinden. Auf Bundesebene will sie erreichen, dass eSport-Vereine als gemeinnützig gelten. Sie sieht im eSport Chancen für Innovation, Digitalisierung, Gewaltprävention und Gesundheit.

eSport heißt: Menschen treten in Computer-Spielen gegeneinander an. Die FDP will eSport weiter fördern. eSport-Vereine sollen als gemeinnützig gelten. Das bringt Vorteile bei der Steuer. Firmen, die damit Geld verdienen, sollen keine Förderung bekommen.

Die Partei verweist darauf, dass eSport im Land bereits als Sport anerkannt wurde und kommunale Einrichtungen Geld erhalten haben, auch für medienpädagogische Begleitung. Der Aufbau einer kommunalen eSport-Infrastruktur soll weitergehen. Sportvereine, die eigene eSport-Sparten gründen wollen, sollen besser eingebunden werden. Für die Gemeinnützigkeit soll die Abgabenordnung geändert werden, wie es der Koalitionsvertrag im Bund vorsieht. Gefördert werden sollen gesellschaftliche Strukturen wie Vereine, nicht kommerzielle Anbieter.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„Die Gemeinnützigkeit von eSport-Vereinen wollen wir schnellstens anerkennen und die Abgabenordnung ändern, so wie es im Koalitionsvertrag des Bundes festgehalten wurde.“
Seite 109 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbraucherbildung stärken, Hygiene-Kennzeichnung einführen

Die FDP setzt beim Verbraucherschutz auf mündige Verbraucher, die gut informiert selbst entscheiden, und lehnt Bevormundung ab. Sie will die Verbraucherzentrale weiter verlässlich finanzieren, Bildung und Beratung ausbauen und für Gastronomie und Lebensmittelhandel eine einfache Hygiene-Information einführen.

Die FDP will, dass Verbraucher selbst entscheiden. Dafür brauchen sie gute Informationen. Die Verbraucher-Zentrale soll weiter genug Geld bekommen. Restaurants und Läden sollen einfach zeigen, wie sauber sie arbeiten. Der Staat soll den Menschen nichts vorschreiben.

Die Verbraucherzentrale soll digitale Medien stärker nutzen und weiter persönlich beraten, online und in Flensburg, Heide, Kiel, Norderstedt und Lübeck. Geprüft werden soll eine mobile Beratungsstelle, vor allem für ländliche Gebiete und Schulen, sowie zusätzlicher Beratungsbedarf durch mögliche Sanierungspflichten für Wohnhäuser. Verständliche Kennzeichnungen von Lebensmitteln und Produkten will die FDP fördern. Verbraucherrechte sollen leichter durchsetzbar werden, etwa über eine weiterentwickelte Musterfeststellungsklage und kürzere Gerichtsverfahren. Die Hygiene-Information soll sich am dänischen Smiley-System orientieren, wenig Bürokratie verursachen und Handwerksbetriebe nicht benachteiligen.

Originalzitat anzeigen (Seite 141)
„die Verbraucherbildung und -aufklärung weiter fördern und unterstützen – auch und gerade für Jugendliche und junge Erwachsene.“
Seite 141 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Mehr öffentliche Beratung und eine neue Hygiene-Kennzeichnung stehen neben der Absage an Bevormundung und der Forderung nach wenig Bürokratie.

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