Transparenzgesetz schaffen und Open Data ausbauen
Die FDP will das Informationszugangsgesetz des Landes zu einem Transparenzgesetz ausbauen, sodass die Veröffentlichung staatlicher Daten und Informationen zur Regel wird. Zugleich soll das Angebot offener Landesdaten wachsen. Das Programm begründet dies damit, dass Informationen in öffentlicher Hand der Öffentlichkeit gehören.
Die FDP will ein Transparenz-Gesetz. Transparenz heißt: Der Staat zeigt offen, was er weiß und tut. Behörden sollen ihre Informationen in der Regel veröffentlichen. Auch Daten des Landes sollen frei im Internet stehen. Daraus können Entwickler neue Angebote bauen.
Geplant ist eine verbindliche und durchsetzbare Pflicht zur Veröffentlichung im Informationszugangsgesetz, deren Katalog schrittweise wächst. Der Informationsfreiheitsbeauftragte des Landes soll Stellen sanktionieren können, die dieser Pflicht nicht nachkommen. Die Informationspflicht soll auch für private Unternehmen gelten, die vom Land kontrolliert werden. Zurückgehalten werden dürfen Informationen nur in engen gesetzlichen Grenzen, etwa wegen nationaler Sicherheit oder Interessen Dritter. Beim Thema Open Data will die FDP Kommunen und öffentliche Unternehmen stärker einbeziehen, das Datenportal für private Datenlieferanten öffnen und Verwaltungsdaten grundsätzlich unter der Lizenz Creative Commons Zero freigeben.
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„Deshalb wollen wir das IZG-SH (Informationszugangsgesetz für das Land Schleswig-Holstein) zu einem starken Transparenzgesetz weiterentwickeln“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.