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SSW zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Damit das Leben im Norden bezahlbar bleibt. Wahlprogramm des SSW zur Landtagswahl am 8. Mai 2022“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Dänisch und Friesisch in den Medien stärken

Der SSW will, dass Dänisch und Friesisch häufiger in den Medien vorkommen, und sieht dabei vor allem den NDR in der Pflicht. Die Minderheiten sollen einen Sitz im Rundfunkrat des Senders erhalten. Außerdem soll Geoblocking in Minderheitengebieten entfallen.

Der SSW will mehr Dänisch und Friesisch in Radio und Fernsehen. Besonders der NDR soll dafür sorgen. Die Minderheiten sollen im Rundfunk-Rat des NDR mitreden. Sendungen aus dem Nachbarland sollen ohne Sperre zu empfangen sein.

Das Land soll die Europäische Sprachencharta erfüllen und dafür sorgen, dass beide Sprachen in den Medien präsenter werden. Dem öffentlich-rechtlichen NDR weist das Programm dabei für Hörfunk und Fernsehen eine besondere Verantwortung zu. Die Minderheiten sollen im Rundfunkrat des NDR vertreten sein. Der Bund soll sicherstellen, dass audiovisuelle Inhalte in Minderheitengebieten in guter Qualität und ohne Geoblocking empfangen werden können, auch über Staatsgrenzen hinweg. Geoblocking, also das Sperren von Inhalten je nach Standort, lehnt der SSW grundsätzlich ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir wollen, dass das Land die Vorgaben der Europäischen Sprachencharta erfüllt und geeignete Maßnahmen ergreift, um die Präsenz der dänischen und friesischen Sprache in den Medien zu erhöhen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Minderheitensprachen sollen in Medien und Aufsichtsgremien mehr Raum bekommen, was die kulturelle Vielfalt schrittweise ausbaut.

Friesische Organisationen besser ausstatten

Der SSW will den Organisationen und Einrichtungen der friesischen Volksgruppe dauerhaft mehr Geld geben. Die Pflege von Sprache und Kultur, die bisher vor allem Ehrenamtliche leisten, soll professioneller werden. Der Bund soll sich weiter an der neuen Friesenstiftung beteiligen.

Der SSW will mehr Geld für friesische Vereine und Einrichtungen. Bisher arbeiten dort viele Menschen ohne Bezahlung. Künftig soll es mehr bezahlte Fachleute geben. Der Bund soll die Stiftung für die Friesen weiter mitbezahlen.

Das Programm will die Arbeitsbedingungen der friesischen Einrichtungen über eine bessere Finanzierung nachhaltig verbessern. Die Förderung von Sprache und Kultur beruht nach Darstellung des SSW heute überwiegend auf Ehrenamt und soll weiter professionalisiert werden. Der Bund soll anerkennen, dass er für die friesische Volksgruppe und deren neu gegründete Stiftung mitverantwortlich ist, und einen angemessenen finanziellen Beitrag leisten.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Wir wollen die finanzielle Ausstattung und damit die Arbeitssituation der Organisationen und Einrichtungen der friesischen Volksgruppe nachhaltig verbessern.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Förderung für Kultur- und Spracharbeit soll steigen, also mehr staatliche Ausgaben im bestehenden System.

Schleswig-Holstein als Minderheiten-Kompetenzzentrum profilieren

Der SSW will die Erfahrungen des Landes in der Minderheitenpolitik stärker nutzen. Das Flensburger Netzwerk für Minderheitenfragen soll sichtbarer werden, und die Minderheitenpolitik soll auch dem Tourismus dienen. In den Schulen soll mehr Wissen über die Minderheiten vermittelt werden.

In Schleswig-Holstein leben mehrere Minderheiten gut mit der Mehrheit zusammen. Der SSW will diese Erfahrung bekannter machen. In Flensburg arbeiten wichtige Stellen zu dem Thema. Sie sollen gestärkt werden. Schüler sollen mehr über die Minderheiten lernen.

Zum Flensburger Netzwerk zählt das Programm die FUEV, das ECMI und dänische Minderheitenorganisationen. Es soll vor allem durch engere Vernetzung wissenschaftlicher Einrichtungen über die Grenze hinweg gestärkt werden. Die Minderheitenpolitik soll in die touristische Profilierung des Landes einfließen. Im regulären Unterricht soll mehr über Dänen, Friesen sowie Sinti und Roma gelehrt werden. Deutschland und Dänemark sollen die Grundsätze der Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 gemeinsam im Europarat, in der OSZE und in der EU vertreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir wollen das einmalige Netzwerk für Minderheitenfragen in Flensburg, bestehend aus der Minderheitenunion FUEV, dem Europäischen Zentrum für Minderheitenfragen (ECMI) und den Organisationen der dänischen Minderheit, sichtbarer machen und stärken.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Minderheitenkonflikte sollen nach dem Vorbild des deutsch-dänischen Ausgleichs durch Verständigung statt Druck gelöst werden, was zu einem diplomatischen Ansatz passt.

Europäische Kulturpolitik und Kulturförderung stärken

Der SSW versteht Kultur als gesamteuropäische Aufgabe und fordert eine umfassende europäische Kulturinitiative. Die Kulturförderung der EU soll deutlich steigen, und der Bund soll grenzüberschreitende Kulturarbeit unterstützen. Die Partei verweist auf die Vielfalt der Regionen, Minderheiten und Sprachen in Europa.

Der SSW will mehr Kulturpolitik in Europa. Die EU soll viel mehr Geld für Kultur geben. Der Bund soll Kultur-Projekte über Grenzen hinweg fördern. Die Partei sagt: Kultur verbindet Menschen und stärkt den Frieden.

Die Partei will sich für Kunst- und Meinungsfreiheit in Europa einsetzen. Die Kulturverträglichkeitsprüfung soll mehr Gewicht erhalten, und die UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt soll die Kulturpolitik leiten. Der Dialog mit der Zivilgesellschaft soll gestärkt und nationale Organisationen sollen besser mit der europäischen Ebene vernetzt werden. Migrantische Kultur zählt der SSW ausdrücklich zur Kultur Europas.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir wollen eine deutliche Erhöhung der EU-Kulturförderung.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Betonung kultureller Vielfalt, von Minderheiten und migrantischer Kultur als Teil Europas entspricht einer progressiven Ausrichtung.

  • Europaeher mehr EU

    Mehr EU-Mittel für Kultur und eine europäische Kulturinitiative stärken die europäische Ebene in einem bisher vorwiegend nationalen Politikfeld.

Kulturförderung erhöhen und Kulturangebote absichern

Der SSW versteht Kultur als Kernaufgabe des Gemeinwesens und will Kultureinrichtungen dauerhaft absichern und stärker fördern. Möglichst viele Menschen sollen Zugang zu Kultur haben, besonders auch in ländlichen Räumen und im deutsch-dänischen Grenzgebiet.

Der SSW will mehr Geld für Kultur geben. Theater, Museen und Musik-Schulen sollen sicher planen können. Alle Menschen sollen sich Kultur leisten können. Auch auf dem Land soll es Kultur-Angebote geben. Die Arbeit mit Dänemark bei der Kultur soll wachsen.

Soziokulturelle Zentren sollen weiter gefördert werden und hauptamtliches Personal erhalten. Das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ soll über 2022 hinaus aufgestockt werden, und die Kulturknotenpunkte sollen die Infrastruktur auf dem Land sichern. Musikschulen sollen verlässlich finanziert und ihr Netz erweitert werden. Geplant sind zudem eine Digitale Agenda Kultur und ein Liquiditätsfonds für neue Kulturformen wie Comics, Computerspiele oder Poetry-Slam. Die grenzüberschreitende Kulturarbeit in Sønderjylland-Schleswig und der Fehmarnbeltregion soll mehr Gewicht in der Landesförderung bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Kultureinrichtungen möchten wir strukturell absichern und Kulturförderungen erhöhen.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere öffentliche Kulturförderung und strukturelle Absicherung von Einrichtungen erweitern staatliche Ausgaben innerhalb des bestehenden Systems.

Kulturschaffende sozial besser absichern

Der SSW will selbstständige Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende besser in Arbeitslosen- und Rentenversicherung einbeziehen. Bei öffentlich geförderten Produktionen soll der Mindestlohn streng kontrolliert werden, und Fördergremien sollen paritätisch besetzt sein.

Viele Künstler arbeiten selbstständig. Der SSW will sie besser schützen, wenn sie keine Arbeit haben. Sie sollen auch besser für die Rente versichert sein. Bei geförderten Projekten soll der Mindest-Lohn gelten. In Förder-Gremien sollen gleich viele Frauen und Männer sitzen.

Die Regeln für freiwillige Beiträge zur Arbeitslosenversicherung im SGB III sollen genauer gefasst werden, damit sie zur selbstständigen Arbeit im Kulturbereich passen. Der Bundeszuschuss zur Künstlersozialkasse soll laufend angepasst werden. Die berufliche Weiterbildung im Kultur- und Medienbereich soll gestärkt werden. Geschlechtergerechtigkeit soll nach dem Programm in allen Bereichen der Kulturarbeit gelten. Beratung von Kulturschaffenden für Kulturschaffende soll unterstützt und von Zertifizierungshürden befreit werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir wollen die Absicherung von selbstständigen Künstler:innen und Kulturschaffenden durch das dritte Sozialgesetzbuch (SGB III).“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bessere Einbeziehung Selbstständiger in die Sozialversicherung, höhere Bundeszuschüsse und strengere Mindestlohnkontrollen bauen soziale Absicherung und Regulierung schrittweise aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die paritätische Besetzung öffentlicher Fördergremien stärkt die Gleichstellung der Geschlechter in der Kulturarbeit.

Kostenlose Ausleihe in Bibliotheken einführen

Der SSW will, dass die Ausleihe in allen Bibliotheken des Landes nach skandinavischem Vorbild nichts kostet. Bibliotheken sollen zu Bürger- und Kulturzentren ausgebaut und finanziell gestärkt werden.

Der SSW will: Bücher ausleihen soll in allen Bibliotheken kostenlos sein. So ist es auch in Skandinavien. Bibliotheken sollen Treffpunkte für Bürger und Vereine werden. Sie sollen mehr Geld bekommen.

Nach dem Programm sichern öffentliche Bibliotheken den demokratischen Zugang zu Medien und Informationen und sind Orte der Bildung und Begegnung. Die Projektmittel für innovative Bibliotheksarbeit sollen steigen, und Bibliotheken sollen enger mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammenarbeiten. Ihre Räume sollen flexibel für Ehrenamt, Projekte und Vereine nutzbar sein. Kommunale Theater und öffentliche Bibliotheken sollen Planungssicherheit erhalten. Der Verleih von E-Books soll einfacher werden, damit alle Zugang zu E-Medien haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir wollen eine kostenlose Ausleihe in allen schleswig-holsteinischen Bibliotheken nach skandinavischem Vorbild.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gebührenfreie Ausleihe und zusätzliche Mittel für Bibliotheken weiten eine öffentliche Leistung aus.

Theater, Museen, Welterbe und Denkmalpflege stärken

Der SSW will Kinder- und Jugendtheater, freie Theater und Museen stärker unterstützen. Das Land soll mehr Verantwortung für seine UNESCO-Welterbestätten übernehmen und das Landesamt für Denkmalpflege personell verstärken.

Der SSW will Theater für Kinder und Jugendliche stärken. Museen in den Gemeinden sollen mehr Geld bekommen. Das Land soll mehr für seine Welterbe-Orte bezahlen. Das Amt für Denkmal-Pflege soll mehr Personal bekommen.

Theaterarbeit in Regional- und Minderheitensprachen soll gezielt gefördert werden. Bei den Museen plant der SSW, die Zertifizierungsinitiative fortzuführen, das Kulturerbe digital zu erfassen und es vor Verfall zu schützen. Für die deutsch-dänische Museumsarbeit im Grenzland soll es eine ständige Koordinierungsstelle geben. Bildungsarbeit und Besucherinfrastruktur an Welterbestätten können Kreise und Gemeinden nach dem Programm nicht allein tragen, daher soll das Land verlässlich mitfinanzieren. Das Landesarchivgesetz soll mit Blick auf die Digitalisierung überarbeitet werden, und der Ombudsmann in der Denkmalpflege soll bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Wir werden uns dafür stark machen, dass Land und Kommunen gemeinsam einen Fördertopf für kommunale Museen einrichten.“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer Fördertopf, mehr Landesmittel für Welterbestätten und zusätzliches Personal erweitern öffentliche Ausgaben für Kultur schrittweise.

Gedenkstätten ausbauen und Erinnerungskultur weiterentwickeln

Der SSW will das Gedenkstättenkonzept des Landes weiterentwickeln und die Gedenkstätten als zentrale Erinnerungsorte ausbauen. Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus soll wachgehalten und mit neuen Formen der Bildungsarbeit vermittelt werden.

Gedenk-Stätten erinnern an die Verbrechen der Nazi-Zeit. Der SSW will diese Orte ausbauen. Junge Menschen und Zugewanderte sollen mehr darüber lernen. Auch die Zeit nach 1945 soll erforscht werden.

Die Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten und historischen Lernorten soll professioneller und besser vernetzt werden. Die Servicestelle bei der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten soll wachsen, und bürgerschaftliche Initiativen sollen Geld erhalten. Die Bildungsarbeit soll sich auf Jugendliche ohne persönlichen Bezug zur NS-Zeit und auf Migrantinnen und Migranten einstellen. Auch Orte der Täter und der nationalsozialistischen Selbstdarstellung sollen einbezogen werden. Der SSW will zudem die Jahre nach 1945 stärker betrachten, um personelle und strukturelle Kontinuitäten sichtbar zu machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Wir wollen das Gedenkstättenkonzept des Landes inhaltlich weiterentwickeln.“
Seite 69 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kolonialgeschichte des Landes aufarbeiten

Der SSW will die Aufarbeitung des Kolonialismus in der Landesgeschichte fortsetzen und ausbauen. Weil Schleswig-Holstein sowohl von der deutschen als auch von der dänischen Kolonialgeschichte betroffen ist, soll dies gemeinsam mit Dänemark geschehen.

Der SSW will die Kolonial-Geschichte von Schleswig-Holstein genauer untersuchen. Kolonial-Geschichte heißt: Europäische Länder haben früher andere Länder beherrscht. Das Thema soll in der Schule vorkommen. Deutschland und Dänemark sollen dabei zusammenarbeiten.

Das Programm sieht vor, das Thema dauerhaft in Lehrplänen zu verankern und grenzüberschreitende Austauschprogramme in Forschung und Bildung auszubauen. Ein Förderprogramm soll die länderübergreifende, insbesondere deutsch-dänische Aufarbeitung im Grenzland unterstützen. Geplant sind außerdem dezentrale Lernorte, Denkmäler und Mahnmale. Der Landtag soll sich zu seiner historischen Verantwortung bekennen, und ein Runder Tisch soll die Zivilgesellschaft beteiligen. Der SSW will zudem den Austausch mit BIPoC-Selbstvertretungen sichern und Partnerschaften mit den Herkunftsgesellschaften von Ausstellungsstücken aufbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte verstärken und die Themen laufend in Lehrplänen und Curricula verankern.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die kritische Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe soll in Bildung und Erinnerungskultur ausgebaut werden, was einer progressiven Erinnerungspolitik entspricht.

Baukultur erhalten und fördern

Der SSW will baukulturelle Leitbilder entwickeln und fördern, die den Charakter der Städte und Orte berücksichtigen. Das Land soll Kommunen dabei finanziell unterstützen.

Der SSW will, dass Städte und Dörfer ihr typisches Aussehen behalten. Das Land soll den Gemeinden Geld für Beratung durch Architekten geben. Leere Flächen in Städten sollen schöner werden. Dafür soll es Förder-Geld geben.

Das Land soll Kommunen bei den Kosten für Architekturberatung helfen. Für die Umgestaltung städtischer Brach- und Freiflächen fordert der SSW gezielte Förderprogramme, damit öffentliche Räume die Lebensqualität verbessern. Regionale, identitätsstiftende Bauelemente sollen erhalten bleiben, während zugleich neue bauliche Strukturen möglich sein sollen, die auch künftige Generationen im Blick haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen, dass das Land die Kommunen bei der Finanzierung von Architekturberatungen unterstützt, um regionale Vielfalt, örtliche Wiedererkennbarkeit und gemeinschaftliche Werte zu sichern.“
Seite 70 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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