Dänisch und Friesisch in den Medien stärken
Der SSW will, dass Dänisch und Friesisch häufiger in den Medien vorkommen, und sieht dabei vor allem den NDR in der Pflicht. Die Minderheiten sollen einen Sitz im Rundfunkrat des Senders erhalten. Außerdem soll Geoblocking in Minderheitengebieten entfallen.
Der SSW will mehr Dänisch und Friesisch in Radio und Fernsehen. Besonders der NDR soll dafür sorgen. Die Minderheiten sollen im Rundfunk-Rat des NDR mitreden. Sendungen aus dem Nachbarland sollen ohne Sperre zu empfangen sein.
Das Land soll die Europäische Sprachencharta erfüllen und dafür sorgen, dass beide Sprachen in den Medien präsenter werden. Dem öffentlich-rechtlichen NDR weist das Programm dabei für Hörfunk und Fernsehen eine besondere Verantwortung zu. Die Minderheiten sollen im Rundfunkrat des NDR vertreten sein. Der Bund soll sicherstellen, dass audiovisuelle Inhalte in Minderheitengebieten in guter Qualität und ohne Geoblocking empfangen werden können, auch über Staatsgrenzen hinweg. Geoblocking, also das Sperren von Inhalten je nach Standort, lehnt der SSW grundsätzlich ab.
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„Wir wollen, dass das Land die Vorgaben der Europäischen Sprachencharta erfüllt und geeignete Maßnahmen ergreift, um die Präsenz der dänischen und friesischen Sprache in den Medien zu erhöhen.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Minderheitensprachen sollen in Medien und Aufsichtsgremien mehr Raum bekommen, was die kulturelle Vielfalt schrittweise ausbaut.