Neuverschuldungsverbot und Generationenfonds beibehalten
Die CDU will am Verbot neuer Schulden im Landeshaushalt und am Generationenfonds festhalten. Sie begründet das damit, dass heutige Haushaltsentscheidungen spätere Generationen nicht belasten sollen.
Die CDU will keine neuen Schulden für Sachsen. Das Land soll nur Geld ausgeben, das es vorher eingenommen hat. Auch der Generationen-Fonds soll bleiben. Das ist ein Spartopf des Landes für spätere Ausgaben. So will die CDU die Jüngeren schützen.
Das Programm bezeichnet einen Haushalt ohne Schulden als Grundsatz mit Verfassungsrang. Das Land soll nur ausgeben, was es zuvor eingenommen hat. Zusätzlich will die CDU Rücklagen bilden, um schwankende Einnahmen und unerwartete Ausgaben auszugleichen. Die Finanzpolitik soll nach dem Programm vorsorgeorientiert sein.
Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Das Neuverschuldungsverbot und der Generationenfonds sind dazu unerlässlich und bilden eine tragende Säule generationengerechter Finanzpolitik.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die CDU verteidigt das bestehende Schuldenverbot ausdrücklich gegen eine diskutierte Lockerung, was für Haushaltsdisziplin steht.