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CDU zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbraucherberatung in ganz Sachsen stärken

Die CDU will die Verbraucherberatung in ganz Sachsen weiterentwickeln und stabil finanzieren. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen vor Betrug, unfairen Verträgen und Gesundheitsrisiken geschützt werden und informiert entscheiden können. Schwerpunkte sind Gesundheit, Schulden, Digitalisierung und Energie.

Die CDU will Verbraucher besser beraten lassen. Die Verbraucher-Zentrale Sachsen soll mehr Standorte und mobile Beratung bekommen. Es soll Hilfe bei Schulden, Pflege und Daten-Schutz geben. Das Geld dafür soll sicher sein.

Die Zentren der Verbraucherzentrale Sachsen sollen ausgebaut und digital besser ausgestattet werden, mit Beratung vor Ort, aufsuchend und mobil, auch im ländlichen Raum. Dort soll eine neutrale Patienten- und Pflegeberatung für Betroffene und Angehörige entstehen. Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung sollen künftig aus einer Hand kommen. Geplant sind niedrigschwellige Angebote zu Datenschutz und Datensicherheit sowie Beratung zu erneuerbaren Energien und Energiesparen, auch schon in der Schule. Die Verbraucherzentrale soll zudem früh in die sächsische KI-Strategie einbezogen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Wir fördern den weiteren Ausbau der Kooperations- und Kompetenzzentren der Verbraucherzentrale Sachsen mit einem innovativen Beratungsmix aus Vor-Ort-, aufsuchender und mobiler Beratung.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentlich finanzierte Beratung soll ausgebaut werden, um Verbraucher bei intransparenten Märkten zu unterstützen.

Sport mit langfristigem Investitionsprogramm fördern

Die CDU will ein langfristiges Investitionsprogramm für Sportstätten von Kommunen und Vereinen auflegen, im Breiten- wie im Leistungssport. Die Sportförderung soll einfacher werden und mehr Entscheidungen vor Ort erlauben.

Die CDU will viel Geld in den Sport stecken. Städte und Vereine sollen Hilfe für ihre Sportplätze und Hallen bekommen. Die Förderung soll einfacher werden. Sachsen soll mehr gute Trainer ausbilden.

Das Programm bezeichnet Sachsen als Sportland und will Breiten-, Leistungs-, Behinderten- und Rehabilitationssport fördern. An der Universität Leipzig soll ein Studiengang für eine akademische Trainerausbildung entstehen, um den Bedarf an Trainern dauerhaft zu decken. Für die Wintersport-Standorte soll eine landesweite Struktur zur nachhaltigen Entwicklung geschaffen werden. Kooperationen von Vereinen mit Kitas und Schulen sollen gestärkt werden. Die CDU begrüßt zudem Planungen für einen Sport- und Kulturcampus in der Chemnitzer Innenstadt.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Wir stellen mit einem langfristig angelegten Investitionsprogramm den Sport in Sachsen auf eine verlässliche und zukunftsfeste breite Basis“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues, langfristiges Investitionsprogramm für Sportstätten bedeutet mehr öffentliche Investitionen.

Kirchen unterstützen und Religionsunterricht verbindlich machen

Die CDU will die Staatsverträge mit den Kirchen und die Vereinbarungen mit den jüdischen Gemeinden beibehalten. Religion soll als verbindliches zweistündiges Schulfach gelten, und religiöse Bildung soll fest im Bildungsplan für Krippen, Kindergärten und Horte stehen.

Die CDU will die Verträge mit den Kirchen behalten. Das gilt auch für die jüdischen Gemeinden. Religion soll ein festes Schulfach mit zwei Stunden sein. Auch in Kitas soll es religiöse Bildung geben. Kirchen-Gebäude sollen erhalten bleiben.

Die CDU bekennt sich zur Religionsfreiheit und sieht die Kirchen in der Mitte der Gesellschaft. Den konfessionellen Unterricht begründet sie als Beitrag zur Wertevermittlung und zum sozialen Zusammenhalt. Bürgerschaftliches Engagement in Kirchen und Religionsgemeinschaften, etwa in sozialen Diensten, Bildungsarbeit oder Fördervereinen, soll weiter gefördert werden. Für den Erhalt von Kirchgebäuden will sich die Partei einsetzen und bei Bedarf Unterstützung leisten. Jüdisches Leben soll in Sachsen eine sichere Heimat haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir stehen zur konfessionellen Bildung und dem Schulfach Religion. Wir setzen uns für dessen Einstufung als verbindlichem zweistündigem Unterrichtsfach ein.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Religiöse Bildung soll in Schule und Kita verbindlicher verankert und die Stellung der Kirchen bewahrt werden, was überlieferte Werte stärkt.

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