Kommunalfinanzen reformieren und Förderbürokratie abbauen
Das BSW will die Finanzbeziehungen zwischen Freistaat und Kommunen neu ordnen. Städte, Gemeinden und Kreise sollen ausreichend und nach ihrem Bedarf finanziert werden und selbst über ihre Ausgaben entscheiden. Der Aufwand bei Fördermitteln soll sinken.
Städte und Gemeinden in Sachsen sollen genug Geld bekommen. Das Geld soll sich nach dem richten, was sie brauchen. Sie sollen selbst entscheiden, wofür sie es ausgeben. Heute müssen sie oft Förder-Geld mit viel Papierkram beantragen. Das BSW will das einfacher machen.
Das Programm begründet die Reform damit, dass Kommunen stark von konjunkturabhängigen Steuern wie Gewerbe-, Umsatz- und Einkommensteuer leben. Infrastruktur verfalle, freiwillige Leistungen würden gekürzt und manche Kommunen könnten kaum ihre Pflichtaufgaben erfüllen. Über die Vergabe von Fördermitteln werde in die Kommunen hineinregiert, was die Partei ändern will. Maßstab soll der tatsächliche Bedarf vor Ort sein und nicht das Vorhandensein eines Förderprogramms. Die kommunale Selbstverwaltung soll dadurch gestärkt werden.
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„Nötig ist eine auskömmliche, am Bedarf orientierte Finanzierung, die auch regionale Unterschiede berücksichtigt.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine am Bedarf ausgerichtete, höhere Ausstattung der Kommunen bedeutet mehr öffentliche Mittel für kommunale Leistungen und Infrastruktur.