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parteiprogramm

CDU zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mehr Studienplätze und leichtere Praxisgründung schaffen

Die CDU will die medizinische Versorgung im ganzen Land sichern und dafür mehr Fachkräfte gewinnen. Sie plant zusätzliche Studienplätze in Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie und will die Gründung oder Übernahme einer Praxis einfacher machen.

Die CDU will überall im Land genug Ärzte haben. Dafür soll es mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Auch für Zahn-Medizin und Pharmazie. Pharmazie ist das Fach für Apotheker. Wer eine Praxis gründen will, soll mehr Hilfe bekommen.

Das Programm sieht zusätzliche Studienplätze für Human- und Zahnmedizin sowie Pharmazie vor. Förderprogramme für die Gründung und Übernahme von Praxen sollen wachsen, bürokratische Hürden sinken. Studierende und junge Ärztinnen und Ärzte sollen früh über Netzwerke, Mentoring und betriebswirtschaftliche Schulung gebunden werden; kooperative Praxisformen und Teilzeitmodelle werden unterstützt. Die Landarztquote soll überprüft und bei Bedarf angepasst werden, und Bewerber mit Bezug zu Sachsen-Anhalt sollen bei der Studienplatzvergabe mehr Gewicht erhalten. Apotheken vor Ort will die CDU stärken und sich dafür im Bund einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Deshalb werden wir zusätzliche Studienplätze für Human- und Zahnmedizin sowie für Pharmazie schaffen.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr staatlich finanzierte Studienplätze und ausgebaute Förderprogramme erweitern öffentliche Leistungen innerhalb des bestehenden Systems.

Krankenhäuser spezialisieren und Versorgung vernetzen

Die CDU will die Krankenhausstandorte bis 2030 zu spezialisierten Zentren in regionalen Netzwerken umbauen. Ambulante und stationäre Behandlung sollen eng verbunden werden, die Grund- und Notfallversorgung soll wohnortnah bleiben.

Die CDU will die Kranken-Häuser bis 2030 verändern. Jedes Haus soll klare Schwerpunkte haben. Kranken-Häuser und Arzt-Praxen sollen enger zusammen-arbeiten. Hilfe im Notfall soll es weiter in der Nähe geben.

Spezialisierung und Qualität sollen mit einer nahen Grund- und Notfallversorgung verbunden werden. Öffentliche, gemeinnützige und private Kliniken sollen gleichberechtigt nebeneinander bestehen bleiben. Integrierte Versorgungszentren, eine Planung über Sektoren hinweg und Kooperationen mit anderen Ländern sollen Abläufe und Wege verkürzen; komplexe Leistungen werden gebündelt. Medizinische Versorgungszentren und Gesundheitscampus-Modelle, in denen Ärzte, Pflege, Therapie und soziale Dienste zusammenarbeiten, sollen tragende Bausteine werden, unabhängig davon, ob Kommunen, Genossenschaften oder gemeinnützige private Träger sie führen. Die CDU spricht sich zudem für ein Primärversorgungsmodell aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Bis 2030 entwickeln wir die Krankenhausstandorte zu klar profilierten Zentren innerhalb regionaler Versorgungsnetzwerke.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatliche Planung der Krankenhauslandschaft mit dem Erhalt privater, gemeinnütziger und öffentlicher Träger nebeneinander.

Rettungsdienst und Notfallversorgung modernisieren

Die CDU will die Notfallversorgung mit einem Masterplan für Rettung am Boden und aus der Luft neu ordnen. Telenotärzte sollen landesweit eingesetzt werden, und Erste Hilfe soll bis 2030 fester Bestandteil des Schulunterrichts sein.

Die CDU will den Rettungs-Dienst verbessern. Es soll einen großen Plan für Rettungs-Wagen und Rettungs-Hubschrauber geben. Not-Ärzte sollen überall auch per Video helfen können. Kinder sollen in der Schule Erste Hilfe lernen.

Zum Vorhaben gehören ein Masterplan für Boden- und Luftrettung, Telenotärzte im ganzen Land, Gemeindenotfallsanitäter und neue Technik in den Leitstellen. Digitale Systeme, Drohnen für Lageerkundung und Versorgung sowie neue Mobilitätslösungen sollen erprobt werden. Bis 2030 sollen Erste Hilfe und Wiederbelebung in der Schule vermittelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Ein Masterplan für Boden- und Luftrettung, der flächendeckende Einsatz des Telenotarztes, Gemeindenotfallsanitäter und moderne Leitstellentechnik gehören dazu.“
Seite 28 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Pflege bezahlbar halten und Angehörige entlasten

Die CDU will sich im Bund für eine umfassende Reform der Pflegeversicherung einsetzen, bei der die Eigenanteile begrenzt werden und das selbst bewohnte Eigenheim geschützt bleibt. Im Land sollen pflegende Angehörige mehr Beratung und Entlastung bekommen.

Pflege soll bezahlbar bleiben. Die CDU will die Pflege-Versicherung im Bund ändern. Pflege-Bedürftige sollen nur bis zu einer Grenze selbst zahlen. Ihr eigenes Haus soll geschützt sein. Angehörige, die pflegen, sollen mehr Hilfe bekommen.

Beratung, Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie flexible Entlastungsmodelle für Angehörige sollen ausgebaut werden. Die Pflege soll aus professionellen Diensten, Alltagshilfen, Tagesangeboten und betreuten Wohngemeinschaften bestehen; Pflegefachkräfte sollen mehr Befugnisse und Verantwortung erhalten. Im Bund fordert die CDU eine Reform der Pflegeversicherung mit gedeckelten Eigenanteilen sowie einfachere Regeln für die Leistungszuschläge nach § 43c SGB XI, um Heime von Verwaltungsaufwand zu entlasten. Über die 4+1-Initiative sollen Schulen freiwillig mit Pflegeeinrichtungen kooperieren, damit Schüler früh Einblick in Pflegeberufe bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„grundlegende Reform der Pflegeversicherung ein, mit gedeckelten Eigenanteilen, fairer Finanzierung und Schutz des selbstgenutzten Wohneigentums.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine Obergrenze für Eigenanteile verlagert Pflegekosten stärker auf die Solidargemeinschaft und baut die Absicherung aus.

Medi-Bus als rollende Arztpraxis einführen

Die CDU strebt einen Medi-Bus an, der als fahrende Hausarztpraxis Regionen mit starkem Ärztemangel versorgt. Er soll nach einem festen Fahrplan unterwegs sein.

Auf dem Land fehlen oft Ärzte. Die CDU will deshalb einen Medi-Bus einführen. Das ist eine Arzt-Praxis in einem Bus. Der Bus soll nach festem Plan in die Dörfer fahren.

Im Bus sollen ein Arzt und eine medizinische Fachangestellte arbeiten, die Ausstattung entspricht der einer Hausarztpraxis. Er soll regelmäßig jene Gebiete Sachsen-Anhalts anfahren, in denen besonders viele Ärzte fehlen. Verläuft die Erprobung erfolgreich, kann der Bus auch für Fachärzte wie Augen- oder Hautärzte ausgestattet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen streben wir die Einführung eines sogenannten Medi-Busses an.“
Seite 29 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gesundheitswesen digitalisieren und Medizinforschung stärken

Die CDU will bis 2030 Praxen, Kliniken und Pflegeheime digital leistungsfähig ausstatten und Telemedizin ausbauen. Die Universitätskliniken sollen Innovationstreiber werden, und die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Land soll wachsen.

Die CDU will Praxen, Kliniken und Pflege-Heime bis 2030 digital besser ausstatten. Ärzte sollen öfter per Video behandeln können. Die Uni-Kliniken sollen mehr forschen. Im Land sollen mehr Medikamente hergestellt werden.

Telemedizin, digitale Pflegeanwendungen und vernetzte Dokumentation sollen die Versorgung schneller und transparenter machen; Bürokratie soll sinken und Daten sollen sicher genutzt werden. Die Universitätskliniken sollen enger mit regionalen Versorgern zusammenarbeiten. Mit digitaler Medizin, Telemonitoring und vernetzten Notfallstrukturen soll Sachsen-Anhalt Modellregion werden. Die Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Land will die CDU sichern und ausbauen, um unabhängiger zu werden.

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„Bis 2030 schaffen wir eine leistungsfähige digitale Infrastruktur in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen.“
Seite 29 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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