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CDU zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Glücksspiel regulieren und Spielerschutz stärken

Die CDU will die Regeln für das Glücksspiel so ausrichten, dass Jugendliche und Spieler besser geschützt werden. Illegale Angebote sollen bekämpft werden, während der legale Markt faire Bedingungen erhalten soll.

Die CDU will klare Regeln für Glücks-Spiele. Jugendliche und Spieler sollen besser geschützt sein. Verbotene Glücks-Spiele will die CDU bekämpfen. Erlaubte Anbieter sollen faire Bedingungen haben.

Das Programm nennt drei Ziele für die Regulierung. Der Schutz von Jugendlichen und Spielern soll wachsen. Illegales Glücksspiel soll zurückgedrängt werden. Für legale Anbieter sollen faire Marktbedingungen gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Die Regularien für das Glückspiel sind so zu gestalten, dass der Jugend- und Spielschutz gestärkt, das illegale Glückspiel bekämpft und der legale Markt unter fairen Bedingungen gestaltet wird.“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Vereinssport und Spitzensport weiter fördern

Die CDU will das Sportland Sachsen-Anhalt stärken, und zwar im Spitzensport ebenso wie im Breitensport. Die Förderung von Sportstätten soll weiterlaufen, und ein neues Programm soll Vereine bei Trainern und Übungsleitern entlasten. Jedes Kind soll im Schulunterricht sicher schwimmen lernen.

Die CDU will den Sport im Land stärken. Es soll weiter Geld für Sport-Plätze und Hallen geben. Vereine sollen Hilfe für Trainer bekommen. Jedes Kind soll in der Schule schwimmen lernen.

Das Programm verweist auf rund 380.000 Menschen, die im Land in einem Verein Sport treiben. Kommunen und Vereine sollen weiter Geld für Sportstätten bekommen. Ein neues Förderprogramm soll helfen, genügend Trainer und Übungsleiter für Kinder und Jugendliche zu haben. Weiter finanziert werden der Olympiastützpunkt, die Sport-Eliteschulen und die Landessportschule Osterburg. Das Nationale Schwimmzentrum in Magdeburg nennt die CDU eine zentrale Investition für den Spitzensport. Sportentwicklungsplanung und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen sollen strukturell gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Wir werden die Sportstättenförderung für Kommunen und Vereine fortsetzen.“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die bestehende Sportförderung wird fortgeführt und um ein neues Förderprogramm ergänzt, was öffentliche Leistungen schrittweise ausbaut.

Kirchenförderung und Staatskirchenverträge beibehalten

Die CDU will die Zahlungen des Landes an die Kirchen beibehalten und an den Staatskirchenverträgen festhalten. So sollen vor allem auf dem Land Gottesdienste, kirchliche Feiern und kirchliche Kindertagesstätten bestehen bleiben. Auch Kirchengebäude sollen erhalten werden.

Das Land gibt den Kirchen Geld. Die CDU will das so lassen. So soll es auf dem Land weiter Gottesdienste geben. Auch Kitas der Kirchen sollen bleiben. Alte Kirchen-Gebäude sollen erhalten bleiben.

Das Programm bekennt sich dazu, dass christliche Kirchen und anerkannte Religionsgemeinschaften eigenständig sind. Aus Sicht der CDU haben sich die Verträge bewährt, die das Land mit der Jüdischen Gemeinschaft und den Kirchen geschlossen hat. Das Engagement der Kirchen in Pflege, Bildung, Kultur, Jugendarbeit und Integration soll weiter gefördert werden. Kirchengebäude sollen auch dann erhalten bleiben, wenn dort nicht mehr regelmäßig Gottesdienste stattfinden. Die CDU sieht darin ein Stück Identität und Heimat.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Die Förderung des Landes an die Kirchen erhalten, um gerade auch im ländlichen Raum Gottesdienste, Weihnachts- und Ostermessen, Taufen und Beerdigungen“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt die bestehenden Staatsleistungen und Kirchenverträge ausdrücklich gegen eine diskutierte Ablösung, was der Bewahrung religiöser Tradition entspricht.

Jüdisches Leben schützen, religiösen Extremismus bekämpfen

Die CDU will jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt fördern und schützen und die Religionsfreiheit garantieren. Antisemitischen, islamistischen und religionsfeindlichen Strömungen will sie mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegentreten. Von allen Einwohnern erwartet sie einen friedlichen und respektvollen Umgang.

Die CDU will jüdisches Leben im Land schützen. Jeder Mensch soll seinen Glauben frei leben dürfen. Niemand muss einer Religion angehören. Gegen Hass im Namen einer Religion will die CDU vorgehen.

Das Programm verweist auf den Staatsvertrag mit der Jüdischen Gemeinschaft und neue Synagogen in Dessau und Magdeburg; der Anschlag von Halle 2019 gilt als Mahnung. Glaubensfreiheit soll gelten, solange niemand zu Hass oder Unterdrückung Andersgläubiger aufstachelt. Initiativen für Begegnung und Dialog zwischen den Religionen sollen Unterstützung bekommen. Auch Zugewanderten mit im Land bisher wenig bekannten Glaubensformen will die CDU im Rahmen des Grundgesetzes Möglichkeiten zum Wirken geben. Zugleich bekennt sie sich zu einer Leitkultur und verlangt von Zugewanderten Respekt vor der Rechts- und Werteordnung.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Wir unterstützen diese Entwicklung – mit dem Neubau von Synagogen, mit Bildungsarbeit, mit Schutzmaßnahmen und durch den entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Schutz religiöser Vielfalt mit dem Bekenntnis zu einer Leitkultur und nimmt damit keine Seite gegenüber dem heutigen Stand ein.

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