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parteiprogramm

CDU zu Europa

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

EU-Fördermittel sichern und gezielter nutzen

Die CDU will erreichen, dass Sachsen-Anhalt bei der EU-Kohäsionspolitik ab 2028 weiter angemessen berücksichtigt wird und die Mittel an den Entwicklungszielen des Landes ausgerichtet werden. Dafür soll die Landesvertretung in Brüssel gestärkt werden.

Die EU gibt Geld an Regionen, die sich schwächer entwickeln. Ab 2028 gelten dafür neue Regeln. Die CDU will, dass Sachsen-Anhalt weiter genug Geld bekommt. Das Büro des Landes in Brüssel soll stärker werden. Das Land soll das Geld auch wirklich nutzen können.

Regionen im strukturellen und demografischen Wandel und die besondere Lage ostdeutscher Flächenländer sollen in der neuen Förderperiode Berücksichtigung finden. Weil der Bund künftig eine größere Rolle bei der Kohäsionspolitik spielen soll, verlangt die CDU frühzeitig abgestimmte Verfahren zwischen Bund und Ländern, die regionale Spielräume sichern. Übergangsregeln für den Start 2028 sollen verhindern, dass Geld wegen knapper Fristen verfällt. Zusätzlich sollen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kommunen leichter an EU-Programme kommen, die Brüssel direkt verwaltet. Die länderübergreifenden Projekte der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland will die CDU weiter unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir setzen uns daher für praxistaugliche Flexibilitäten und auskömmliche Kofinanzierungsbedingungen ein, damit Land und Kommunen EU-Mittel auch tatsächlich für die Bewältigung unserer regionalen Herausforderungen nutzen können.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Europaausgewogen

    Der Punkt will die EU-Förderung weiter nutzen und zugleich regionale Spielräume bei ihrer Vergabe sichern, verbindet also beide Anliegen.

Europäischen Austausch und Partnerschaften ausbauen

Die CDU will Austauschprogramme wie Erasmus+ und Interreg stärker fördern, vor allem für Auszubildende, Schüler und junge Fachkräfte. Städte- und Schulpartnerschaften sollen wachsen, und Schulen, Verwaltung und Hochschulen sollen mehr Wissen über Europa aufbauen.

Junge Menschen sollen öfter in andere Länder Europas gehen können. Die CDU will Programme wie Erasmus+ stärker fördern. Das gilt besonders für Azubis, Schüler und junge Fachkräfte. Es soll mehr Partnerschaften zwischen Städten und Schulen geben.

Nach Darstellung des Programms stärkt Austausch die Bildung, die Weltoffenheit und die Bindung an Europa. Europäische Themen sollen in den kommunalen Dialog getragen werden. Den langjährigen Austausch mit den europäischen Partnerregionen des Landes will die CDU vertiefen.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir fördern Programme wie Erasmus+ oder Interreg stärker, insbesondere auch für Auszubildende, Schüler und junge Fachkräfte.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Mehr Förderung für EU-Austauschprogramme und Europa-Kompetenz baut die Einbindung in gemeinsame europäische Politik schrittweise aus.

EU auf Kernaufgaben beschränken, Schuldenunion verhindern

Die CDU bekennt sich zur EU und ihren Werten, will sie aber strikt auf Kernaufgaben begrenzen. Dazu zählt sie den Schutz der Außengrenzen, das Unterbinden illegaler Migration und eine stärkere gemeinsame Verteidigung; eine Schulden- und Transferunion lehnt sie dauerhaft ab.

Die CDU ist für die EU. Die EU soll sich aber nur um ihre wichtigsten Aufgaben kümmern. Sie soll ihre Grenzen nach außen schützen. Sie soll illegale Einwanderung stoppen. Die Länder sollen sich gemeinsam besser verteidigen. Gemeinsame Schulden in der EU will die CDU nicht.

Als Werte der EU nennt das Programm Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Subsidiarität, also den Grundsatz, dass die höhere Ebene nur regelt, was die untere nicht selbst kann. Auf deren Einhaltung will die CDU dringen. Der Verzicht auf gemeinsame Schulden und Transfers soll nach ihrer Sicht dafür sorgen, dass die EU wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir wollen eine EU, die sich streng auf ihre Kernaufgaben konzentriert, illegale Migration konsequent unterbindet, die Außengrenzen effektiv schützt, die gemeinsame Verteidigung stärkt“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Ablehnung einer Schulden- und Transferunion verteidigt Haushaltsdisziplin gegen eine diskutierte Ausweitung gemeinsamer Finanzen.

  • Europaeher weniger EU

    Die EU soll sich auf Kernaufgaben beschränken und keine gemeinsamen Schulden und Transfers einführen, was Zuständigkeiten eher bei den Mitgliedstaaten hält, auch wenn die Verteidigung gemeinsam gestärkt werden soll.

  • Migrationeher restriktiv

    Das Unterbinden illegaler Migration und ein wirksamerer Schutz der Außengrenzen zielen auf eine stärkere Begrenzung der Zuwanderung.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die gemeinsame Verteidigung in Europa soll gestärkt werden, was militärische Stärke schrittweise ausbaut.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich