EU-Fördermittel sichern und gezielter nutzen
Die CDU will erreichen, dass Sachsen-Anhalt bei der EU-Kohäsionspolitik ab 2028 weiter angemessen berücksichtigt wird und die Mittel an den Entwicklungszielen des Landes ausgerichtet werden. Dafür soll die Landesvertretung in Brüssel gestärkt werden.
Die EU gibt Geld an Regionen, die sich schwächer entwickeln. Ab 2028 gelten dafür neue Regeln. Die CDU will, dass Sachsen-Anhalt weiter genug Geld bekommt. Das Büro des Landes in Brüssel soll stärker werden. Das Land soll das Geld auch wirklich nutzen können.
Regionen im strukturellen und demografischen Wandel und die besondere Lage ostdeutscher Flächenländer sollen in der neuen Förderperiode Berücksichtigung finden. Weil der Bund künftig eine größere Rolle bei der Kohäsionspolitik spielen soll, verlangt die CDU frühzeitig abgestimmte Verfahren zwischen Bund und Ländern, die regionale Spielräume sichern. Übergangsregeln für den Start 2028 sollen verhindern, dass Geld wegen knapper Fristen verfällt. Zusätzlich sollen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kommunen leichter an EU-Programme kommen, die Brüssel direkt verwaltet. Die länderübergreifenden Projekte der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland will die CDU weiter unterstützen.
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„Wir setzen uns daher für praxistaugliche Flexibilitäten und auskömmliche Kofinanzierungsbedingungen ein, damit Land und Kommunen EU-Mittel auch tatsächlich für die Bewältigung unserer regionalen Herausforderungen nutzen können.“Einordnung
- Europaausgewogen
Der Punkt will die EU-Förderung weiter nutzen und zugleich regionale Spielräume bei ihrer Vergabe sichern, verbindet also beide Anliegen.