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CDU zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Machen, worauf es ankommt. Nordrhein-Westfalen: Sicher, nachhaltig, solidarisch und stark (Beschluss 26. März 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

In digitale Infrastruktur und digitale Verwaltung investieren

Die CDU will weiter stark in digitale Netze, Innovationen und Unternehmensgründungen investieren. Auch der Staat selbst soll die Digitalisierung stärker nutzen, um schneller und effizienter zu arbeiten.

Die CDU will viel Geld für schnelles Internet ausgeben. Auch neue Ideen und neue Firmen sollen Geld bekommen. Ämter sollen mehr digital arbeiten. So sollen sie schneller werden.

Als bisherigen Stand nennt das Programm eine Spitzenposition beim 5G-Ausbau unter den deutschen Flächenländern. Gigabitfähige Anschlüsse erreichen nach Angaben der CDU 98 Prozent der Schulen; bei den Gewerbegebieten sind es 95 Prozent, bei den Haushalten 76 Prozent. Ein Mobilfunkpakt soll verbliebene Funklöcher schließen. Die Verwaltung soll durch digitale Verfahren effektiver werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Wir werden weiterhin massiv in die digitale Infrastruktur investieren, in Innovationen und in Gründungen.“
Seite 8 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Jugendmedienschutz und Altersprüfung im Netz ausbauen

Die CDU will Kinder und Jugendliche im Internet besser schützen, durch Aufklärung, Medienbildung und technische Vorgaben. Sichere Systeme zur Altersprüfung sollen entwickelt und danach für alle Anbieter verbindlich werden. Auch kleinere Netzwerke sollen Schutzmaßnahmen ergreifen müssen.

Die CDU will Kinder im Internet besser schützen. Kinder, Eltern und Lehrer sollen mehr über Gefahren lernen. Anbieter sollen das Alter der Nutzer sicher prüfen. Ein Klick auf einen Knopf reicht der CDU nicht. Auch kleine Netzwerke sollen Kinder schützen müssen.

Geplant sind zusätzliche medienpädagogische Angebote für Familien, Lehrkräfte und Erziehende sowie mehr Medienkompetenz in Bildungseinrichtungen. Verdachtsfälle sollen bei der Polizei oder einer unabhängigen Meldestelle gemeldet werden können. Kinder sollen über Tricks von Tätern und die Risiken verbreiteter Bilder aufgeklärt werden, Anlaufstellen für Jugendschutz im Netz sollen bekannter werden. Die CDU will prüfen, ob Medienanstalten über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag Instrumente gegen Cybergrooming erhalten können. Die Schwelle, ab der Vorsorgepflichten des Jugendschutzgesetzes greifen, soll sinken.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die Entwicklung von sicheren Systemen wollen wir unterstützen und anschließend für einen für alle Anbieter verbindlichen Einsatz sorgen.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Anbieter, auch kleinere, sollen zusätzliche verbindliche Schutz- und Prüfpflichten erhalten, was die Regulierung von Unternehmen ausweitet.

Gigabit-Netz und 5G flächendeckend ausbauen

Die CDU will das Land vollständig mit Gigabit-Internet versorgen und die verbliebenen Funklöcher schließen. Bis Ende 2024 soll 5G fast überall verfügbar sein, bis 2025 soll der Gigabit-Masterplan umgesetzt sein.

Die CDU will überall sehr schnelles Internet. Auch das Handy-Netz soll überall gut sein. Bis Ende 2024 soll es fast überall 5G geben. 5G ist ein schnelles Handy-Netz.

Nordrhein-Westfalen soll als erstes Bundesland bis 2025 „Double Gigabit“ erreichen. Für 5G sollen mindestens 10.000 Mobilfunkstandorte aufgerüstet werden. Gewerbegebiete und Schulen sollen bis Ende 2022 einen Gigabit-Anschluss haben. Um Kosten zu senken, soll statt aufwendigem Tiefbau häufiger Trenching, eine Verlegung in schmalen Schlitzen, genutzt werden. Mobilfunkkoordinatoren in Kreisen und kreisfreien Städten sollen den Ausbau vor allem auf dem Land beschleunigen. Zudem will die CDU mit Ausrüstern und Netzbetreibern Testfelder für den künftigen Standard 6G aufbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Bis Ende 2024 werden wir eine nahezu vollständige 5G-Versorgung in Nordrhein-Westfalen erreichen und dazu mindestens 10.000 Mobilfunkstandorte mit 5G erweitern.“
Seite 87 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Forschung zu Quantencomputing, KI und Cybersicherheit ausbauen

Die CDU will Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort für Quantencomputing und Künstliche Intelligenz machen. Dafür sollen je 50 neue Professuren entstehen, bestehende Forschungszentren ausgebaut und die Cybersicherheitsforschung gestärkt werden.

Die CDU will mehr Forschung zu neuen Computer-Techniken. Dazu gehören Quanten-Computer und Künstliche Intelligenz. Es soll dafür 100 neue Professuren geben. Auch die Forschung zu Sicherheit im Internet soll wachsen.

Das Kompetenzzentrum „EIN. Quantum NRW“ soll über fünf Jahre 50 Millionen Euro erhalten. Aus dem Paderborner Projekt zum photonischen Quantencomputing soll langfristig ein international führendes Forschungszentrum werden, und die Kooperation von Forschungszentrum Jülich und Fraunhofer-Instituten soll wachsen. Ein „Technologie-Forecasting NRW“ soll früh erkennen, welche Technikfelder künftig wichtig werden. Die Plattform KI.NRW soll zu einem deutschen und europäischen Netzwerk werden, das Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr soll gestärkt werden. Der Cybersicherheits-Standort Bochum soll ausgebaut und die Dateninfrastruktur GAIA-X.NRW für eigenständige Cloud-Dienste gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Wir wollen Nordrhein-Westfalen zum Technologieführer bei Quantencomputing machen – dazu werden wir landesweit 50 Professuren für Quantencomputing einrichten.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mit neuen Professuren und zusätzlichen Mitteln stärker in Forschung investieren, was öffentliche Investitionen schrittweise ausweitet.

Behördengänge per Smartphone-App ersetzen

Die CDU will die Verwaltung so digitalisieren, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen von zu Hause erledigen können. Eine App soll sämtliche Bürgerservices des Landes bündeln, und Verwaltungsleistungen sollen rund um die Uhr digital erreichbar sein.

Die CDU will die Ämter digital machen. Menschen sollen nicht mehr zum Amt gehen müssen. Sie sollen alles mit einer App auf dem Handy erledigen. Die App soll einfach und sicher sein.

Grundlage soll die digitale Identität der Bürgerinnen und Bürger sein. Abläufe in der Verwaltung sollen durchgehend digital laufen, ohne Wechsel auf Papier. Für die Kommunen plant die CDU Digital-Coaches und einen Ausbau des Kommunalportal.NRW, über das Städte und Gemeinden kostenlos zentrale Lösungen des Landes nutzen können. Verwaltungsdaten sollen in größerem Umfang als Open Data veröffentlicht werden. Für die Landesverwaltung sind mehr dezentrale Arbeitsplätze, besonders auf dem Land, und Fortbildungen vorgesehen, deren Teilnehmer ihr Wissen als Digitallotsen weitergeben.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Mithilfe der digitalen Identität der Bürgerinnen und Bürger wollen wir Behördengänge überflüssig machen.“
Seite 89 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verwaltung digital und dezentral aufstellen

Die CDU will die Landesverwaltung digitaler und dezentraler organisieren. Behörden sollen Außenstellen im ganzen Land bekommen, vor allem auf dem Land, und für Homeoffice sollen klare Regeln entstehen.

Die CDU will, dass Ämter mehr digital arbeiten. Ämter des Landes sollen auch kleine Standorte auf dem Land haben. Für die Arbeit von zu Hause soll es klare Regeln geben. Die Beschäftigten sollen dabei mitreden.

Dezentrale Standorte von Landesbehörden sollen laut Programm Fahrtwege verkürzen, dem Klimaschutz dienen und Familie und Beruf besser vereinbar machen. Im Homeoffice sieht die CDU eine Chance für Beschäftigte und Verwaltung. Regeln für mobiles Arbeiten, etwa zu Arbeits- und Datenschutz, sollen zeitnah zusammen mit den Betroffenen entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„wollen wir eine neue Kultur der öffentlichen Verwaltung etablieren: digital und dezentral“
Seite 100 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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