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CDU zur Rente

Aus dem Programm „Machen, worauf es ankommt. Nordrhein-Westfalen: Sicher, nachhaltig, solidarisch und stark (Beschluss 26. März 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Rente

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gesetzliche Rente weiterentwickeln, Vorsorge stärken

Die CDU hält die umlagefinanzierte gesetzliche Rente für die wichtigste Säule der Alterssicherung und will sie wegen des demografischen Wandels weiterentwickeln. Daneben sollen betriebliche und private Vorsorge gestärkt werden. Dafür will sie auf Bundesebene eigene Initiativen einbringen.

Die CDU will die gesetzliche Rente erhalten und anpassen. Wer lange gearbeitet hat, soll mehr Rente bekommen als andere. Mehr Beschäftigte sollen eine Betriebs-Rente haben. Auch privates Sparen fürs Alter soll einfacher werden.

Geringverdiener mit langem Arbeitsleben sollen eine höhere Rente erhalten als Menschen, die nicht gearbeitet haben. Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sollen leichter möglich sein, und Selbstständige, auch ohne Angestellte, sollen besser abgesichert werden. Die CDU unterstützt ein Standardprodukt für die private Altersvorsorge und fordert dort mehr Transparenz. Modelle wie die Flexi-Rente sollen Rentnerinnen und Rentnern einen Hinzuverdienst ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Wir setzen uns weiter besonders für faire Renten für Geringverdiener ein. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss eine höhere Rente bekommen als jemand, der nicht gearbeitet hat.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet das Festhalten an der gesetzlichen Umlagerente und bessere Renten für Geringverdiener mit mehr betrieblicher und privater Vorsorge.

Häusliche Pflege stärker bei der Rente anrechnen

Die CDU will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Pflege von Angehörigen zu Hause bei der Rente mehr zählt. Wer lange gepflegt hat, soll deshalb im Alter nicht arm werden. Das Programm verweist darauf, dass vor allem Frauen pflegen und ihre Berufslaufbahn darunter leidet.

Viele Menschen pflegen Angehörige zu Hause. Oft sind das Frauen. Sie arbeiten dann weniger und bekommen später weniger Rente. Die CDU will das ändern. Pflege zu Hause soll bei der Rente mehr zählen.

Das Programm stellt fest, dass der große zeitliche Aufwand von Frauen für pflegebedürftige Angehörige ihre Erwerbsbiografien häufig belastet. Langjährige Pflege soll nicht in Altersarmut münden. Da das Rentenrecht Bundessache ist, kündigt die CDU einen Einsatz beim Bund an.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir werden uns daher beim Bund dafür einsetzen, dass die häusliche Pflege stärker bei der Rente berücksichtigt wird.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Rentenansprüche für Pflegende erweitern eine Sozialleistung innerhalb des bestehenden Systems.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die bessere Absicherung meist weiblicher Pflegender soll einen Nachteil für Frauen verringern und dient der Gleichstellung.