Landwirte entlasten und EU-Agrarregeln 1:1 umsetzen
Die CDU will, dass sich Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter lohnt, und setzt dafür auf fairen Wettbewerb in der EU. Die Vorgaben der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollen ohne nationale Zusätze umgesetzt werden. Außerdem sollen Landwirte bei Steuern und Bürokratie entlastet werden.
Bauern sollen genug Geld verdienen. Die CDU will die Agrar-Regeln der EU genau so umsetzen, wie sie sind. Es soll keine strengeren Regeln nur für Deutschland geben. Bauern sollen beim Kauf von Flächen weniger Steuern zahlen. Sie sollen auch weniger Anträge und Nachweise schreiben müssen.
Die Partei will die doppelte Grunderwerbsteuer abschaffen, die beim Flächenkauf für Landwirte anfällt. Antrags- und Dokumentationspflichten sollen weiter sinken. Bei den EU-Direktzahlungen der ersten Säule setzt sich die CDU dafür ein, dass sie weiterhin Grundprämien zur Stützung der Einkommen enthalten. Landwirte sollen als Unternehmer beim Aufbau neuer Geschäftsfelder unterstützt werden; Strukturbrüche will die Partei vermeiden und Planungs- und Investitionssicherheit geben.
Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Um eine Wettbewerbsverzerrung innerhalb der EU zu verhindern, ist eine 1:1-Umsetzung der Vorgaben der GAP notwendig.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Eine Steuerbelastung beim Flächenkauf soll entfallen und Dokumentationspflichten sollen sinken, während die Einkommensstützung bestehen bleibt.
- Europaausgewogen
Die CDU bejaht die gemeinsame Agrarpolitik und will ihre Vorgaben genau übernehmen, ohne mehr oder weniger EU-Zuständigkeit zu fordern.