Nahverkehr mit dichterem Takt und mehr Anbindungen ausbauen
Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr zu einer vollwertigen Alternative zum Auto machen. Größere Kommunen sollen an Bahn oder Schnellbus angeschlossen werden, Züge sollen im Grundsatz alle 15 Minuten fahren, und Bus- sowie On-Demand-Angebote sollen landesweit wachsen.
Die CDU will mehr Busse und Bahnen. Jede Stadt ab 20.000 Einwohnern soll eine Bahn oder einen Schnellbus bekommen. Züge sollen alle 15 Minuten fahren. Auch Busse auf Bestellung soll es überall geben.
Grundlage ist eine Zielnetzplanung für den Schienennahverkehr, nach der auf längere Sicht alle Kommunen ab 20.000 Einwohnern eine Bahn- oder Schnellbuslinie erhalten. Auf stark genutzten Strecken sollen mehr Direktverbindungen das Umsteigen verringern, früh morgens und spät abends soll es mehr Fahrten geben. Im ÖPNV-Gesetz des Landes soll ein neues Finanzierungsinstrument entstehen: Kommunen bekommen zusätzliches Geld, wenn sie Landesstandards bei Bus- oder On-Demand-Verkehr einhalten. Außerdem will sich die CDU beim Bund dafür einsetzen, dass Sharing-Angebote für die letzte Meile aus ÖPNV-Mitteln bezahlt werden dürfen.
Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„wird perspektivisch jede Kommune ab 20.000 Einwohnern eine Schienen- oder Schnellbusanbindung bekommen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das öffentliche Verkehrsangebot soll mit zusätzlichem Landesgeld für Kommunen ausgeweitet werden, was mehr öffentliche Leistungen bedeutet.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Ausbau soll den Nahverkehr als klimafreundlichere Alternative zum Auto stärken, ohne Verbote oder neue Vorgaben.