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CDU zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Machen, worauf es ankommt. Nordrhein-Westfalen: Sicher, nachhaltig, solidarisch und stark (Beschluss 26. März 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1,2), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 11 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 5 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Polizei auf mindestens 45.000 Kräfte aufstocken

Die CDU will die Polizei in Nordrhein-Westfalen von rund 40.000 auf mindestens 45.000 Beamtinnen und Beamte vergrößern. Dafür sollen jedes Jahr 3.000 Anwärterinnen und Anwärter ihre Ausbildung beginnen.

Die CDU will mehr Polizei. Heute gibt es etwa 40.000 Polizistinnen und Polizisten. Es sollen mindestens 45.000 werden. Dafür sollen jedes Jahr 3.000 junge Leute die Ausbildung beginnen.

Das Programm nennt Polizeipräsenz vor Ort als Voraussetzung für Sicherheit. Die Einsatzkräfte sollen so ausgestattet werden, dass sie gut arbeiten können, und die CDU will weiter in Gebäude der Polizei investieren. Sie verspricht attraktive Arbeitsbedingungen und Rückendeckung für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Ordnungsämter. Als Bilanz verweist sie auf über 15.000 Einstellungen von 2017 bis 2022 und fünf Etaterhöhungen in Folge.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir wollen, dass die Zahl der Polizistinnen und Polizisten von heute rund 40.000 auf mindestens 45.000 steigt.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei soll um rund ein Achtel wachsen, was die Sicherheitsbehörden innerhalb des bestehenden Systems schrittweise stärkt.

Fachkräfte und Nachwuchs für die Kriminalpolizei gewinnen

Die CDU will mit einer Einstellungskampagne Quereinsteiger und Spezialisten für die Polizei gewinnen und die Kriminalpolizei für junge Leute attraktiver machen. Polizeikräfte sollen sich außerdem durch ein zusätzliches IT-Studium weiterqualifizieren können.

Die Polizei braucht Fachleute. Die CDU will dafür werben. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen zur Polizei kommen. Junge Leute sollen schneller zur Kriminal-Polizei kommen. Polizisten sollen zusätzlich Computer-Wissen lernen können.

Geplant ist eine Kampagne, die Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger sowie Fachleute anspricht. Die Polizei soll junge Leute anwerben, ob mit Einwanderungsgeschichte oder ohne, und sie schneller in die Kommissariate bringen. Als mögliche Form nennt das Programm sogenannte Ausbildungskommissariate. Ein Zusatzstudium im IT-Bereich soll Polizistinnen und Polizisten für digitale Aufgaben qualifizieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir wollen die Kriminalpolizei noch attraktiver für den Nachwuchs machen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Fahndungseinheiten und behördenübergreifende Ermittlerteams aufbauen

Die CDU will bei jeder der fünf Autobahn-Inspektionen eine eigene Einheit für strategische Fahndung schaffen und die Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarländern bei der Kriminalitätsbekämpfung ausbauen. Zudem will sie gemischte Ermittlerteams aus mehreren Behörden prüfen.

Die CDU will neue Polizei-Gruppen an den Autobahnen. Sie sollen dort nach Kriminellen suchen. Die Polizei soll mehr mit den Nachbarländern zusammenarbeiten. Kriminelle sollen sich nicht hinter der Grenze verstecken können. Verschiedene Ämter sollen vielleicht gemeinsam ermitteln.

Strategische Fahndung bezeichnet Polizeikontrollen ohne konkreten Verdacht gegen eine einzelne Person. Die geprüften Ermittlerteams sollen Beschäftigte von Zoll, Landeskriminalamt, Bundeskriminalamt, Steuerfahndung sowie Sozial- und Jugendämtern zusammenbringen. Sicherheitspartnerschaften über die Landesgrenzen hinweg sollen verhindern, dass Täter sich im Ausland dem Zugriff entziehen. Außerdem will die CDU moderne Methoden in der Kriminalitätsbekämpfung einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir wollen in allen fünf Autobahn-Inspektionen eine eigene „Eingreiftruppe Strategische Fahndung“ einrichten.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Neue Einheiten für verdachtsunabhängige Kontrollen und engere Verzahnung von Sicherheits- und Sozialbehörden bauen die Befugnisnutzung der Polizei schrittweise aus.

„Blaulichttage“ an Schulen einführen

Die CDU will, dass Sicherheits- und Hilfsorganisationen regelmäßig an Schulen auftreten, ihre Arbeit zeigen und Nachwuchs anwerben können. Dazu zählen neben Polizei und Feuerwehr auch die Bundeswehr.

Polizei, Feuerwehr und Helfer sollen regelmäßig in Schulen kommen. Auch die Bundeswehr soll dabei sein. Sie zeigen dort ihre Arbeit. Sie dürfen bei Schülern für ihren Beruf werben.

Beteiligt sein sollen Bundeswehr, Polizei, Ordnungsämter, das Technische Hilfswerk (THW), Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Die Besuche sollen regelmäßig stattfinden und ausdrücklich der Nachwuchsgewinnung dienen. Das Programm verbindet dies mit Dank und Respekt für die Arbeit der Einsatzkräfte.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„regelmäßig im Rahmen von „Blaulichttagen“ in den Schulen ihre Arbeit vorstellen und aktiv um Nachwuchs werben können“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Angriffe auf Polizisten härter bestrafen

Die CDU will Angriffe auf Einsatzkräfte strenger bestrafen und die Polizei besser ausrüsten. Eine Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten lehnt sie ab. Schärfere Strafen wirken nach Ansicht der Partei abschreckend.

Die CDU will härtere Strafen für Angriffe auf Polizisten. Die Polizei soll bessere Ausrüstung bekommen. Polizisten sollen kein Namens-Schild oder keine Nummer tragen müssen. Die CDU sagt: Strenge Strafen schrecken Täter ab.

Bis Ende 2025 soll der Wach- und Wechseldienst Bodycams und Taser erhalten, dazu gute Schutzausstattung. Drohnen und Roboter sollen bei Aufklärung und Sicherung helfen und Gefahren für Einsatzkräfte verringern. Spuckattacken sollen wie Widerstand und Körperverletzung behandelt werden, und Betroffene sollen ihre Ansprüche durchsetzen können. Eine Kennzeichnungspflicht verletzt aus Sicht der CDU Persönlichkeitsrechte und stellt die Beamten unter Generalverdacht. Das Gesundheitsmanagement und die Betreuung nach belastenden Einsätzen sollen besser werden. Die Kreispolizeibehörden sollen weiter von den direkt gewählten Landrätinnen und Landräten geleitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir setzen uns für eine härtere Bestrafung von Angriffen auf Einsatzkräfte ein.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Höhere Strafen, Taser und Bodycams sowie die Ablehnung einer Kennzeichnungspflicht stärken die Polizei schrittweise gegenüber dem heutigen Stand.

Cybercops und digitale Polizeiarbeit ausbauen

Die CDU will Straftaten im Internet mit spezialisierten Polizeikräften, sogenannten Cybercops, verfolgen. Außerdem soll die Polizei technisch modernisiert und die Kriminalpolizei digitaler werden.

Die CDU will besondere Polizisten für das Internet. Sie heißen Cybercops. Sie sollen im Netz nach Straftaten suchen. Die Polizei soll auch bessere Computer bekommen.

Die Cybercops sollen in ausreichender Zahl bereitstehen und sich um Hasskriminalität, Betrug und Straftaten im Darknet kümmern; dafür will die CDU Aus- und Fortbildung überprüfen. Das Cybercrime-Kompetenzzentrum der Landespolizei soll wachsen, die Koordinierungsstelle Cybersicherheit zur zentralen Anlaufstelle werden. Geplant sind Investitionen in Hardware und IT. Künstliche Intelligenz soll bei Anzeigen, etwa über Chatbots, und gegen Kindesmissbrauch eingesetzt werden; Vernehmungen per Videochat hält die Partei für denkbar. Das Frühwarnsystem Periskop für Personen mit Risikopotenzial soll landesweit kommen. Die Polizei soll besonders ältere Menschen vor Online-Betrug warnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir werden Kriminalität im Internet mit Cybercops bekämpfen. Sie sollen im Internet Streife gehen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Personal, Technik und KI-Einsatz für die Polizei im Netz erweitern die Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden schrittweise.

Auskunftspflicht für soziale Netzwerke bei Hasskriminalität

Die CDU will soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verpflichten, bei Hasskriminalität und anderen Delikten Auskunft zu geben. Wer im Netz Hass schürt oder zu Gewalt aufruft, soll sich nach dem Willen der Partei nicht auf Anonymität verlassen können.

Manche Menschen verbreiten Hass im Internet. Die CDU will: Soziale Netzwerke müssen der Polizei dann Auskunft geben. Täter sollen sich nicht verstecken können. Hass-Taten sollen auch extra gezählt werden.

Die Auskunftspflicht soll für soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und ähnliche Angebote gelten. Genannt werden Hass, Rassismus, Antisemitismus, Gewaltaufrufe und schwere Straftaten. Zudem sollen Hassgewalt-Delikte künftig eigens erfasst und in der Kriminalitätsstatistik ausgewiesen werden. Das soll nach Darstellung des Programms die Vorbeugung gegen Antisemitismus, Rassismus, Queer-Feindlichkeit und andere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verbessern.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Wir setzen uns daher für eine Auskunftspflicht von sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten und dergleichen bei Hasskriminalität und anderen Delikten ein.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine Auskunftspflicht für Plattformen schränkt die Anonymität im Netz zugunsten der Strafverfolgung ein.

Online-Durchsuchung einführen, Verkehrsdaten länger speichern

Die CDU will die Online-Durchsuchung einführen, also verdeckte Ermittlungen in den Daten von Verdächtigen. Auf Bundesebene will sie die Speicherung von Verkehrsdaten rechtlich absichern und die Speicherfristen auf sechs Monate verlängern.

Die Polizei soll heimlich Daten von Verdächtigen durchsuchen dürfen. Das heißt Online-Durchsuchung. Telefon- und Internet-Firmen sollen Verbindungs-Daten sechs Monate speichern. Die CDU sagt: So klärt die Polizei mehr Verbrechen auf.

Die bisherigen Speicherfristen bei Telefon- und Internetzugangsdiensten hält die CDU für zu kurz, weil sich Kriminalität zunehmend ins Netz verlagere. Besonders wichtig sei die Speicherung von Verkehrsdaten, wenn es um Kindesmissbrauch, Terrorismus oder organisierte Kriminalität geht. Beides will die Partei über den Bund erreichen. Bei Wohnungseinbrüchen soll außerdem das Vermessen und Kartieren von Funkzellen als Ermittlungsinstrument erlaubt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Wir werden uns auf Bundesebene für die rechtliche Absicherung der sogenannten Verkehrsdatenspeicherung einsetzen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Online-Durchsuchung und eine sechsmonatige Verkehrsdatenspeicherung wären neue, weitreichende Überwachungsbefugnisse.

Clankriminalität mit Null-Toleranz-Strategie bekämpfen

Die CDU will kriminelle Clans und organisierte Kriminalität weiter mit hohem Kontroll- und Verfolgungsdruck bekämpfen. Dazu sollen neue rechtliche Mittel kommen, etwa eine Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft.

Die CDU will streng gegen kriminelle Clans vorgehen. Die Polizei soll viel kontrollieren. Wer nicht erklären kann, woher sein Geld kommt, soll es verlieren können. Junge Leute sollen Hilfe beim Ausstieg bekommen.

Vorbeugung und das Aussteigerprogramm sollen vor allem für junge Clanangehörige wachsen. Moderne Recherche-Systeme sollen bei Ermittlungen zu Geldwäsche, Steuerbetrug, Korruption und Drogenhandel Standard werden. Die CDU will per Bundesgesetz Scheinhalterschaften bei Autos unterbinden und erreichen, dass Clanmitglieder Führerschein und Fahrzeug verlieren können. Gegen Zuhälterei sollen Verkehrsdaten und Telekommunikationsüberwachung genutzt werden. Es soll mehr Finanzermittler geben, und das LKA soll enger mit der Financial Intelligence Unit beim Zoll zusammenarbeiten. Die vollständige Beweislastumkehr soll verfassungskonform geregelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Die Organisierte Kriminalität werden wir in den kommenden Jahren mit unserer Null-Toleranz-Strategie und maximalem Kontroll- und Verfolgungsdruck weiterhin entschlossen bekämpfen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine vollständige Beweislastumkehr bei Vermögen sowie Führerscheinentzug und Beschlagnahme von Autos wären neue, grundlegende Eingriffsbefugnisse.

Gegen Geldautomatensprengungen vorgehen

Die CDU will Sprengungen von Geldautomaten stärker bekämpfen, deren Zahl nach Angaben des Programms deutlich gestiegen ist. Dafür setzt sie auf Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und auf technische Schutzvorkehrungen an den Automaten.

Täter sprengen immer öfter Geld-Automaten. Die CDU will das stoppen. Die Polizei soll mit Nachbar-Ländern zusammenarbeiten. Geldscheine sollen bei einer Sprengung unbrauchbar werden.

Geplant sind ein internationales Polizeiteam im Dreiländereck und gemeinsame Einsatzzentralen. Fahndungskonzepte und der Wach- und Wechseldienst sollen so angepasst werden, dass die Polizei zu typischen Tatzeiten an auffälligen Orten besser arbeiten kann. Die Sicherheitsbehörden sollen Informationen besser austauschen und eng mit Banken und anderen Automatenbetreibern in Kontakt stehen. Das Programm beschreibt die Täter als risikobereit, rücksichtslos und international aktiv.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Geldscheine sollen sich bei einer Automatensprengung automatisch einfärben oder verkleben.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Polizeipräsenz und engere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden verstärken die Strafverfolgung schrittweise.

Verfassungsschutz stärken und Extremismus bekämpfen

Die CDU will den Verfassungsschutz personell und technisch ausbauen und das Verfassungsschutzgesetz überarbeiten. Extremistische Strukturen sollen durch Vereinsverbote und Strafverfolgung zerschlagen werden, ergänzt um mehr Vorbeugung.

Der Verfassungsschutz beobachtet Feinde der Demokratie. Die CDU will ihm mehr Personal und bessere Technik geben. Extremistische Gruppen sollen verboten werden. Kinder und Jugendliche sollen früh Hilfe bekommen.

Die Partei nennt Bedrohungen von rechts, von links und durch Islamisten. Extremistische Bestrebungen will sie auch im Rahmen von Versammlungen unterbinden. Auf Bundesebene soll eine Verbunddatei zum gewaltorientierten Linksextremismus entstehen, nach dem Muster der Dateien zu Terror und Rechtsextremismus. Öffentliches Geld soll nicht mehr an Verfassungsfeinde fließen, auch nicht an Gruppen, die sich als Extremismusbekämpfer ausgeben. Videos im Netz mit Anleitungen zum Waffengebrauch sollen gelöscht werden. Mit den Kommunen ist ein Frühwarnsystem geplant, gestützt auf aufsuchende Jugendhilfe und Schulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Wir werden das Verfassungsschutzgesetz novellieren und dabei entbürokratisieren sowie den Verfassungsschutz weiterhin personell verstärken.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Personal und Technik für den Verfassungsschutz, eine neue Verbunddatei und Vereinsverbote bauen die Sicherheitsbehörden schrittweise aus.

Kommunale Ordnungsdienste und Videoüberwachung stärken

Die CDU will die Verantwortung der Kommunen für Sicherheit ausbauen. Städte und Gemeinden sollen eine Rechtsgrundlage für Videoüberwachung im öffentlichen Raum erhalten, und die kommunalen Vollzugskräfte sollen bessere Arbeitsbedingungen bekommen.

Städte sollen mehr für Sicherheit tun können. Sie sollen öffentliche Plätze mit Kameras überwachen dürfen. Die Mitarbeiter vom Ordnungsamt sollen bessere Arbeitsbedingungen bekommen. Polizei und Ordnungsamt sollen enger zusammenarbeiten.

Die Videoüberwachung soll unter strenger Abwägung mit Freiheitsrechten und Datenschutz geregelt werden; sie soll das Sicherheitsgefühl heben und die Aufklärung erleichtern. Alle großen Städte sollen einen Masterplan für Sauberkeit und Sicherheit erarbeiten, unterstützt durch polizeiliches Wissen. Die Ausbildung kommunaler Vollzugskräfte soll spezialisiert werden, und landesweit einheitliche Zulagen nach dem Muster der Polizeizulage werden geprüft. Ordnungspartnerschaften und gemeinsame Dienststellen von Polizei und Ordnungsbehörden sollen zunehmen. Bei der Stadtplanung soll die Polizei beteiligt werden, um Brennpunkte zu vermeiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„setzen wir uns für eine Rechtsgrundlage für Städte und Kommunen bei der Videoüberwachung im öffentlichen Raum ein.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine neue Rechtsgrundlage für kommunale Videoüberwachung weitet die Überwachung aus, wird aber ausdrücklich an Freiheitsrechte und Datenschutz gebunden.

Katastrophenschutz neu aufstellen

Nach der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 will die CDU den Katastrophenschutz neu ordnen. Geplant sind ein ständiger Führungsstab auf Landesebene, verbindliche Bedarfsplanungen in den Kreisen und zuverlässigere Warnsysteme.

Im Sommer 2021 gab es ein schweres Hochwasser. Die CDU will das Land besser auf Katastrophen vorbereiten. Es soll mehr und neue Sirenen geben. Das Land soll einen festen Krisen-Stab bekommen.

Auf Landesebene sollen ein operativ-taktischer Führungsstab und eine „Crisis Response Unit“ entstehen, die Informationen sammelt und bewertet. Kreise und kreisfreie Städte sollen verbindliche Risikoanalysen, Szenarien und Warnkonzepte erstellen; Leitstellen sollen ausfallsicherer werden. Vorgesehen sind Gefahrenhinweise über Radio, Fernsehen und Internet, Kampagnen zur Selbsthilfe sowie mehr Material. Spontane Helfer sollen über feste Strukturen, eine landesweite Plattform und ein virtuelles Drehkreuz für Sachspenden eingebunden werden. Der Digitalfunk und kritische Infrastruktur sollen robuster werden, komplexe Übungen verpflichtend sein. Vom Bund fordert die CDU angemessenes Geld für den Zivilschutz und will den technischen Hochwasserschutz beschleunigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir werden ein landesweites Sirenenausbau- und Erneuerungsprogramm starten, damit alle Menschen in Nordrhein-Westfalen zeitnah und zielgenau gewarnt werden können.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Landesstrukturen, ein Sirenenprogramm und mehr Ausstattung bedeuten zusätzliche öffentliche Aufgaben und Investitionen.

Feuerwehren modernisieren und Ehrenamt stärken

Die CDU will Feuerwehren und Hilfsorganisationen moderner ausstatten und die Rechte ehrenamtlicher Helfer per Gesetz ausbauen. Sie verweist darauf, dass Ehrenamtliche über 90 Prozent des Brandschutzes im Land leisten.

Viele Menschen helfen freiwillig bei der Feuerwehr. Die CDU will ihnen mehr Rechte geben. Sie sollen leichter von der Arbeit frei bekommen. Die Feuerwehr soll moderne Technik bekommen.

Geplant sind weitere Regeln zu Freistellung und Verdienstausfall, auch bei Einsätzen unterhalb der Katastrophenschwelle. Eine Feuerwehr-App soll Einsatzdaten liefern und Gewalt gegen Einsatzkräfte so erfassen, dass es für eine Strafanzeige reicht. Zulagen und Anwärterbezüge sollen überprüft und bei Bedarf erhöht werden. Eine Werbekampagne soll bisher wenig vertretene Gruppen ansprechen; Kinder- und Jugendfeuerwehren werden weiter gefördert. Die Leitstellen sollen überprüft werden, dazu kommt ein Pilotprojekt „Bunte Leitstelle“. Feuerwehrgebäude sollen modernisiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir werden die Rechte der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Brand- und Katastrophenschutz gesetzlich stärken“
Seite 17 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Cybercrime-Zentralstelle und spezialisierte Staatsanwaltschaften ausbauen

Die CDU will die Strafverfolgung im digitalen Raum ausbauen und die Staatsanwaltschaften stärker spezialisieren. Die Zentralstelle ZAC NRW soll zu einem bundesweit führenden Zentrum gegen Cyberkriminalität werden. Das Programm begründet dies mit dem großen Schadensvolumen und der Professionalität der Täter.

Die CDU will Verbrechen im Internet besser verfolgen. Dafür soll eine besondere Stelle der Justiz wachsen. Sie heißt ZAC NRW. Die Staats-Anwaltschaften sollen mehr Fachleute bekommen. Es soll auch besondere Abteilungen geben. Ein Beispiel sind Abteilungen für Taten gegen alte Menschen.

Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sollen durch Aus- und Fortbildung digitale Kompetenz erwerben. Das Spezialdezernat der ZAC NRW für den Schutz digitaler Infrastrukturen soll wachsen. Die Staatsanwaltschaften sollen Unterstützung durch IT-Techniker, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftswissenschaftler sowie zusätzliche Ermittler erhalten. Für die Aufarbeitung von Cum-Ex sind neue Strafkammern geplant. Häuser des Jugendrechts, Seniorendezernate und „Staatsanwälte vor Ort“ sollen dort entstehen, wo entsprechende Kriminalität gehäuft auftritt. Der Austausch zwischen Behörden soll besser werden, und die Europäische Staatsanwaltschaft soll in geeigneten Feldern mehr Zuständigkeiten bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir werden die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) zu einem bundesweit führenden Kompetenz- und Forschungszentrum zur Cybercrime-Bekämpfung ausbauen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Strafverfolgung soll mit mehr Personal, Fachleuten und Spezialeinheiten schrittweise ausgebaut werden, was die Sicherheitsbehörden stärkt.

  • Europaeher mehr EU

    Die Europäische Staatsanwaltschaft soll in geeigneten Bereichen zusätzliche Zuständigkeiten erhalten, also etwas mehr gemeinsame EU-Kompetenz.

IP-Adressen sechs Monate speichern

Die CDU will IP-Adressen ein halbes Jahr lang speichern lassen, damit Ermittler sie bei schweren Verbrechen Personen zuordnen können. Die Herausgabe soll nur auf Anordnung eines Gerichts erfolgen. Ohne diese Zuordnung lassen sich Täter im Netz nach Ansicht des Programms meist nicht identifizieren.

Jedes Gerät im Internet hat eine IP-Adresse. Das ist eine Art Nummer. Die CDU will diese Nummern sechs Monate lang speichern lassen. Bei schweren Verbrechen soll die Polizei sie bekommen. Ein Gericht muss das vorher erlauben.

Das Programm bezeichnet Verbindungsdaten als die neuen Fingerabdrücke. Gespeichert werden soll nur so weit, wie es der Europäische Gerichtshof erlaubt. Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden bei schwerwiegenden Verbrechen nach richterlicher Entscheidung übermittelt werden. Als Begründung nennt die CDU, dass Täter sonst in der Anonymität des Internets verschwinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„IP-Adressen in dem vom Europäischen Gerichtshof zugelassenen Umfang bei schwerwiegenden Verbrechen für sechs Monate gespeichert“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine sechsmonatige Speicherung von IP-Adressen wird heute nicht praktiziert; ihre Einführung wäre eine neue Form der Vorratsdatenspeicherung zugunsten der Ermittler.

Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft einführen

Die CDU will im Kampf gegen Organisierte Kriminalität die Beweislast vollständig umkehren, wenn die Herkunft von Vermögen unklar ist. Außerdem sollen Ermittler erweiterte rechtliche Möglichkeiten bei verdeckten Ermittlungen und Überwachung erhalten.

Die CDU will Verbrecher-Banden stärker bekämpfen. Wer viel Geld unklarer Herkunft hat, soll die Herkunft selbst beweisen. Sonst kann der Staat das Geld einziehen. Ermittler sollen auch mehr Möglichkeiten zur Überwachung bekommen.

Bei der Einziehung von Vermögen aus Straftaten soll künftig der Besitzer nachweisen müssen, woher das Vermögen stammt. Die rechtlichen Regeln für verdeckte Ermittler und für Überwachungsmaßnahmen sollen angepasst werden. Die zentrale Anlaufstelle der NRW-Justiz für organisierte Straftaten soll weiter wachsen und verstärkt werden. Das Programm begründet dies so: Strafverfolger bräuchten Zeit und Mittel, um bisher unentdeckte Taten auch über die Grenzen einzelner Behörden hinweg aufzudecken.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen für die Vermögensabschöpfung der durch Straftaten erworbenen Werte die vollständige Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine vollständige Beweislastumkehr und erweiterte Überwachungsbefugnisse würden die heutige Rechtslage grundlegend zugunsten der Ermittlungsbehörden verändern.

Legalisierung illegaler Drogen ablehnen

Die CDU spricht sich gegen eine Legalisierung illegaler Drogen aus. Sie begründet das mit gesundheitlichen Risiken für den Einzelnen sowie mit Folgen für Familien und die Gesellschaft.

Die CDU will verbotene Drogen nicht erlauben. Sie sagt: Drogen schaden der Gesundheit. Sie schaden auch den Familien und der Gesellschaft.

Das Programm lehnt eine Freigabe bisher verbotener Drogen ab. Die gesundheitlichen Gefahren und Folgen hält die CDU für zu groß. Sie verweist außerdem auf die Auswirkungen für Angehörige und das gesellschaftliche Zusammenleben.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Eine Legalisierung illegaler Drogen lehnen wir ab.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die bestehende Strafbarkeit soll gegen eine diskutierte Lockerung erhalten bleiben, was Ordnung vor individuelle Freiheit stellt.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt das geltende Drogenverbot ausdrücklich gegen die diskutierte Legalisierung, was der bewahrenden Seite entspricht.

Opferschutz und Opferhilfe ausbauen

Die CDU will Opfer von Straftaten stärker unterstützen und das Netz an Hilfseinrichtungen erweitern. Strafverfahren sollen schneller ablaufen. Nach dem Grundsatz des Programms hat der Schutz der Opfer Vorrang vor dem der Täter.

Die CDU will Opfern von Straftaten mehr helfen. Es soll mehr Hilfe-Stellen geben. Strafverfahren sollen schneller gehen. Für die CDU sind Opfer wichtiger als Täter.

Das Programm kündigt neue Standards im Opferschutz an und will Beratungsstellen fachlich weiter qualifizieren und spezialisieren. Geprüft werden soll, ob eingezogenes Vermögen von Kriminellen in einen Opferhilfefonds fließen kann. Ebenfalls geprüft wird ein Opferanwalt bei häuslicher Gewalt. Childhood-Häuser, in denen betroffene Kinder betreut werden, sollen schrittweise im ganzen Land entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir werden die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Opferorganisationen weiter intensivieren und das Netz der Opferhilfeeinrichtungen ausbauen.“
Seite 21 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Neue Gefängnisse bauen und Wiedereingliederung fördern

Die CDU will zwei neue Justizvollzugsanstalten bauen, um genügend Haftplätze zu sichern. Zugleich sollen Gefangene während und nach der Haft stärker gefördert werden, damit sie anschließend straffrei leben können.

Die CDU will zwei neue Gefängnisse bauen. So soll es genug Plätze geben. Gefangene sollen in der Haft Förderung bekommen. Nach der Haft sollen sie Hilfe bei Wohnung und Arbeit bekommen.

Neben mehr Haftplätzen nennt das Programm eine angemessene Personalausstattung und modernisierte Anstalten. Die psychiatrisch intensivierte Regelbehandlung für psychisch auffällige Gefangene soll fortgeführt werden. Für den Kontakt zur Familie sind mehr betreute Wohngruppen und Modellprojekte für Familienhäuser nach dänischem Vorbild geplant. Das Übergangsmanagement soll deutlich wachsen, mit Blick auf Unterkunft und Arbeitsmarkt, ergänzt durch Übergangshäuser für Entlassene ohne Wohnsitz. Die Zusammenarbeit mit Kommunen bei der Entlassungsvorbereitung soll besser werden, und das Projekt EVALIS soll den Vollzug wissenschaftlich auswerten.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir werden durch den Bau von zwei neuen Justizvollzugsanstalten die Haftplatzkapazitäten ausbauen.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Der Punkt verbindet mehr Haftplätze für sichere Unterbringung mit einem Ausbau von Resozialisierung und Familienkontakt und nimmt damit keine einseitige Position ein.

Registrierungspflicht für Chats und Plattform-Kontrollen einführen

Die CDU will Missbrauchstäter im Netz leichter identifizieren und verfolgen. Dazu fordert sie eine Registrierung mit deutscher Mobilfunknummer bei Angeboten mit Chatfunktion und eine Pflicht für Plattformen, Nutzerinhalte auf Missbrauchsdarstellungen zu prüfen und zu melden. Kinderschutz soll nach dem Programm Vorrang vor Datenschutz haben.

Die CDU will Täter im Internet leichter finden. Wer in Apps oder Spielen chattet, soll sich mit einer deutschen Handy-Nummer anmelden. Plattformen sollen Inhalte auf Bilder von Missbrauch prüfen. Sie sollen Funde an die Ermittler melden. Für die CDU ist Kinderschutz wichtiger als Datenschutz.

Die Registrierungspflicht soll bundesweit für Webseiten, Apps und Spiele mit Chat gelten, damit die Polizei Täter eindeutig zuordnen kann. Die Prüf- und Meldepflicht für Plattformen soll mit Europarecht vereinbar sein. Alle beteiligten Stellen sollen relevante Informationen untereinander weitergeben dürfen. Ermittler sollen die jeweils neueste Technik erhalten, wobei Künstliche Intelligenz bei großen Datenmengen helfen soll. Außerdem fordert die CDU mehr Personal und schnellere Verfahren, besonders vor Familiengerichten, sowie eine frühere Zusammenarbeit von Jugendämtern und Familiengerichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir setzen uns für die bundesweite Einführung einer Registrierungspflicht mit deutscher Mobilfunknummer bei Webseiten, Applikationen und Games mit Chatfunktion ein.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine Registrierungspflicht für Chat-Angebote und eine Pflicht zur Durchsicht von Nutzerinhalten gibt es heute nicht; beides würde Anonymität und Datenschutz zugunsten der Ermittler grundlegend einschränken.

Europol und europäische Polizeizusammenarbeit stärken

Die CDU will die europäische Außen- und Sicherheitspolitik insgesamt stärken. Polizei und Justiz der Mitgliedstaaten sollen digital enger zusammenarbeiten, und Europol soll ausgebaut werden.

Die CDU will mehr Sicherheit in Europa. Polizei und Gerichte der EU-Länder sollen digital besser zusammenarbeiten. Europol ist die Polizei-Behörde der EU. Das Land schickt weiter Beamte dorthin.

Nordrhein-Westfalen soll weiterhin Beamte zu Europol entsenden. Die CDU befürwortet ein größeres Informationssystem der Behörde und eine engere Kooperation von Europol mit Unternehmen. Die Digitalisierung der Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und EU-Agenturen soll verstärkt werden. Das Programm begründet dies damit, dass Sicherheit die Grundlage von Freiheit sei.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„Wir werden Europol durch die Entsendung von Beamten weiterhin unterstützen und befürworten insbesondere den Ausbau des Europol-Informationssystems“
Seite 108 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein größeres Europol-Informationssystem und mehr Datenaustausch erweitern die Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden schrittweise.

  • Europaeher mehr EU

    Der Ausbau von Europol und der gemeinsamen Sicherheitspolitik bedeutet mehr gemeinsame Politik auf EU-Ebene.

Was sagen die anderen Parteien zur inneren Sicherheit?

Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich