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CDU zur Familie

Aus dem Programm „Machen, worauf es ankommt. Nordrhein-Westfalen: Sicher, nachhaltig, solidarisch und stark (Beschluss 26. März 2022)“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachpersonal und Strukturen im Kinderschutz stärken

Die CDU will Kinderschutz in Wissenschaft, Ausbildung und Praxis fester verankern. Geplant sind Professuren für Kinderschutz, verpflichtende Fortbildungen in der Jugendhilfe und ein Ausbau der Kinderschutzambulanzen. Gut ausgebildete Fachkräfte gelten im Programm als Kern eines wirksamen Kinderschutzes.

Die CDU will Kinder besser schützen. Fachleute sollen dafür mehr lernen. An Hochschulen soll es eigene Professuren für Kinderschutz geben. Es soll mehr Ambulanzen für den Kinderschutz geben.

In der Ausbildung für die Arbeit im Jugendamt soll Kinderschutz Pflichtthema werden, und Fachkräfte der Jugendhilfe sollen sich laufend fortbilden müssen. Das Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen soll dauerhaft gesichert und in Forschung und Lehre eingebunden werden. Fachübergreifende Fortbildungen und der Austausch zwischen Jugendämtern, freien Trägern, Polizei und Justiz sollen wachsen. Für Netzwerke im Kinderschutz sind Stellen für Netzwerkmanager vorgesehen. Die Landschaftsverbände sollen als Träger der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung gestärkt werden. Beschäftigte im Kinderschutz sollen mehr Angebote erhalten, um Belastendes zu verarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Daher wollen wir gemeinsam mit den Hochschulen Professuren für Kinderschutz einrichten.“
Seite 23 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Familien mit Aktionsplan und Familienkarte fördern

Die CDU will Nordrhein-Westfalen zum familien- und kinderfreundlichsten Bundesland machen. Ein Aktionsplan soll die Familiengründung erleichtern, Familienzentren sollen ausgebaut und kinderreiche Familien mit einer Familienkarte entlastet werden.

Die CDU will Familien stärker helfen. Dafür macht sie einen Aktions-Plan. Familien mit vielen Kindern sollen eine Familien-Karte bekommen. Damit kommen sie leichter in Museen oder Zoos. Spielplätze und Bolzplätze sollen repariert werden.

Paare sollen weiter Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch erhalten. Die Familienzentren will die Partei weiter ausbauen, besser finanzieren und vernetzen sowie ein digitales Familienzentrum NRW einrichten. Geplant sind ein Institut für Familienforschung, ein Sonderprogramm mit den Kommunen für Spiel- und Bolzplätze, dauerhafte Förderung von Familienerholung und landesweite Veranstaltungen zum internationalen Familientag. Die Familienkarte NRW soll Mehrkindfamilien den Zugang zu Angeboten wie Museen und Zoos erleichtern; die Förderung der Familienverbände und die Ombudschaft Jugendhilfe werden überprüft.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Wir werden einen „Aktionsplan Familienförderung Nordrhein-Westfalen“ aufstellen, um die Gründung von Familien durch gute Rahmenbedingungen zu erleichtern.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll zusätzliche öffentliche Angebote und Vergünstigungen für Familien schaffen und bestehende Förderung ausbauen.

Schwangerschaftskonfliktberatung erhalten und zugänglicher machen

Die CDU will an der Schwangerschaftskonfliktberatung im Land festhalten. Schwangere sollen Hilfe statt Vorwürfe bekommen und erfahren, wie ein Leben mit Kind gelingen kann. Das diene aus Sicht des Programms auch dem ungeborenen Leben.

Manche Frauen sind schwanger und wissen nicht weiter. Für sie gibt es Beratung. Die CDU will diese Beratung behalten. Die Frauen sollen Hilfe bekommen und keine Vorwürfe. Die Angebote sollen leichter zu finden sein.

Das Programm stellt sich hinter die bestehende Beratung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Schwangeren sollen Wege für ein Leben mit Kind gezeigt werden. Dafür will die CDU strukturelle Voraussetzungen schaffen und die Angebote übersichtlicher und leichter erreichbar machen. Begründet wird das mit dem Bedarf der Frauen an praktischer Hilfe und mit dem Schutz des werdenden Lebens.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Wir bekennen uns zur Schwangerschaftskonfliktberatung in Nordrhein-Westfalen. Frauen brauchen in dieser schwierigen Situation keine Vorwürfe, sondern konkrete Unterstützung.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Die bestehende Beratung bleibt erhalten; der Punkt verbindet Unterstützung der Frauen mit dem Schutz des ungeborenen Lebens, ohne die Rechtslage zu ändern.

Drittes Kita-Jahr beitragsfrei machen

Die CDU will auch das dritte Kindergartenjahr vor der Einschulung von Elternbeiträgen befreien. Damit wäre die Betreuung für Kinder über drei Jahren vollständig beitragsfrei. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung früher Bildung und der finanziellen Entlastung der Eltern.

Eltern zahlen oft Geld für den Kindergarten. Die CDU will das ändern. Auch das dritte Jahr vor der Schule soll nichts mehr kosten. Dann ist der Kindergarten ab drei Jahren ganz kostenlos. Eltern haben so mehr Geld.

Das Programm sieht frühkindliche Bildung als Grundlage für Chancengleichheit und einen erfolgreichen Bildungsweg, vor allem in den drei Jahren vor der Schule. Mit dem dritten beitragsfreien Jahr entfielen die Elternbeiträge für Kinder über drei Jahren (Ü3) ganz. Die CDU nennt dies eine Entlastung, die Familien unmittelbar finanziell merken.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Wir werden auch das dritte Kindergartenjahr vor der Schule für die Eltern beitragsfrei machen und damit komplette Beitragsfreiheit im Bereich Ü3 herstellen.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die beitragsfreien Jahre steigen von zwei auf drei, die Elternbeiträge für Kinder über drei entfallen ganz und die öffentliche Hand übernimmt die Kosten.

Kita-Plätze ausbauen und Fachkräfte gewinnen

Die CDU will die Garantie für den Ausbau von Kita-Plätzen fortführen und ein System zur Gewinnung von Fachkräften aufbauen. Erzieherinnen und Erzieher sollen von Verwaltungsarbeit entlastet werden. Eine digitale Platzvergabe soll Eltern mehr Planungssicherheit geben.

Die CDU will mehr Plätze in Kitas schaffen. Sie will mehr Fachleute für die Kitas finden. Die Fachleute sollen weniger Büro-Arbeit haben. Eltern sollen Plätze einfacher im Internet buchen können.

Neben der Ausbaugarantie plant die CDU ein Fachkräftemanagement, prüft ein dauerhaftes Alltagshelferprogramm und will die Weiterbildung für Alltagshelfer verstetigen. Eingruppige Kitas und Waldkindergärten sollen gestärkt, die MINT-Förderung und die Ausstattung mit digitalen Geräten ausgebaut werden. Ein digitales Platzmanagement für Kitas und Tagespflege soll gemeinsam mit den Kommunen entstehen. Beim Bund will sich die CDU dafür einsetzen, dass die Gelder aus dem Gute-Kita-Gesetz den Ländern auf Dauer zufließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Wir werden unsere Kita-Platz-Ausbaugarantie fortsetzen.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Kinderbetreuung wird mit staatlichen Mitteln weiter ausgebaut, was mehr öffentliche Leistungen bedeutet.

Kinder- und Jugendförderplan stärken

Die CDU will den Kinder- und Jugendförderplan des Landes ausbauen und die jährliche Anpassung der Mittel beibehalten. Neue Schwerpunkte sollen Inklusion, das Aufholen nach der Corona-Pandemie und seelische Gesundheit sein. Ein Aktionsplan soll die Beteiligung junger Menschen regeln.

Das Land gibt Geld für Angebote für Kinder und Jugendliche. Die CDU will dieses Geld weiter erhöhen. Es soll mehr Angebote für junge Menschen mit Behinderung geben. Es soll Geld für Ferien-Freizeiten geben. Jugendliche sollen mehr mitreden können.

Die Dynamisierung der Mittel soll weiterlaufen, und ein neuer Förderbereich soll Inklusion und junge Menschen mit Behinderung unterstützen. Das Aufholen nach Corona wird Teil des Plans; dabei soll geprüft werden, wie Mentoring gefördert werden kann. Geplant sind eine Sonderförderung für Ferienfreizeiten und ein Sonderprogramm zur Instandsetzung von Kinder- und Jugendhäusern. Ein Aktionsplan zur Jugendbeteiligung soll Kriterien festlegen und beschreiben, wie Kommunen und Land die Interessen junger Menschen berücksichtigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Wir werden den Kinder- und Jugendförderplan (KJFP) des Landes Nordrhein-Westfalen weiter stärken.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Förderung der Kinder- und Jugendarbeit wird ausgeweitet und um Sonderprogramme ergänzt.

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Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich