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AfD zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Wahlprogramm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 18. Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 55 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bürokratie für Landwirte abbauen, Hofläden fördern

Die AfD will die Verwaltungslast der Landwirte stark verringern und Dokumentationspflichten deutlich kürzen. Außerdem sollen Hindernisse für die Direktvermarktung fallen und Hofläden gefördert werden, damit regionale Lebensmittel leichter erhältlich sind.

Bauern müssen viele Formulare ausfüllen. Die AfD will das stark verringern. Bauern sollen ihre Waren leichter selbst verkaufen können. Hofläden sollen Förderung bekommen.

Alle agrarpolitischen Maßnahmen sollen darauf geprüft werden, wie sie auf die Einkommen wirken und welchen ökologischen Nutzen sie tatsächlich haben. Weniger Nachweise sollen auch bei der Kennzeichnung und Registrierung von Tieren gelten. Hürden für die Direktvermarktung sieht das Programm unter anderem im Gewerbe-, Steuer-, Bau- und Lebensmittelrecht. Die Landwirtschaftskammer NRW soll für diese Aufgabe gestärkt werden. Regionale Traditionsmarken sollen bekannter werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Die AfD tritt daher für einen massiven Bürokratieabbau in der heimischen Lebensmittelproduktion ein.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Auflagen und Nachweispflichten für landwirtschaftliche Betriebe sollen reduziert werden, was weniger Regulierung bedeutet.

Pauschale Düngegrenzen beenden, Pflanzenschutz ausweiten

Die AfD will die pauschale Verringerung der Düngemengen beenden und stattdessen genau ermitteln, wer Nitrat in den Boden einträgt. Den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln will sie in angemessenem Umfang ausweiten.

Bauern dürfen in manchen Gebieten nur weniger düngen. Die AfD will diese allgemeine Regel beenden. Man soll genau prüfen, wer das Wasser belastet. Bauern sollen auch mehr Mittel gegen Schädlinge nutzen dürfen.

Das Programm kritisiert die Ausweisung sogenannter Roter Gebiete durch das Umweltministerium als intransparent und nicht verursachergerecht. Pauschale Kürzungen gefährden aus Sicht der Partei den Anbau von Kartoffeln, Getreide und Mais. Die Zulassungsstandards für Pflanzenschutzmittel sollen weder aufgeweicht noch praxisfern verschärft werden. Als Beispiel für mehr Einsatz nennt die AfD die Bekämpfung von Blattläusen.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Wir fordern das Ende der pauschalen Reduktion und die präzise Ermittlung von Eintragsquellen nach dem Verursacherprinzip“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Bestehende Beschränkungen für Düngung und Pflanzenschutz sollen gelockert werden, was die Betriebe von Regulierung entlastet.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

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