Familien mit Kindern finanziell fördern, Geburtenrate erhöhen
Die AfD will die Geburtenrate steigern und dafür die klassische Familienförderung in den Mittelpunkt stellen. Eltern sollen pro Kind 20.000 Euro Rentenbeiträge aus Steuermitteln erstattet bekommen, außerdem sind Familiensplitting, geringere Abgaben und Hilfen beim Wohneigentum vorgesehen. Die Kindergrundsicherung lehnt die Partei ab.
Die AfD will, dass mehr Kinder geboren werden. Eltern sollen für jedes Kind 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen. Familien sollen weniger Steuern und Abgaben zahlen. Eine Kinder-Grundsicherung will die AfD nicht.
Die Partei bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild, ohne nach eigenen Worten andere Entwürfe auszugrenzen, und sieht die wachsende staatliche Rolle in der Erziehung kritisch. Zuwanderung hält sie für kein geeignetes Mittel gegen niedrige Geburtenzahlen. Eltern sollen bei der Rente bessergestellt werden, weil sie durch Erziehungszeiten geringere Ansprüche erwerben als Kinderlose. Ziel ist, dass ein Vollzeiteinkommen für ein angemessenes Familienleben reicht. Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen freien Zugang zu Schul-, Bildungs- und Sportangeboten haben.
Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die AfD fordert, dass Familien für jedes Kind 20.000 € Beiträge zur Rentenversicherung aus Steuermitteln erstattet bekommen.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Eine neue steuerfinanzierte Erstattung steht neben Steuer- und Abgabensenkungen und der Ablehnung der Kindergrundsicherung, sodass sich beide Richtungen die Waage halten.
- Gesellschafteher konservativ
Die Förderung richtet sich am Leitbild der traditionellen Familie mit einem Vollzeitverdiener aus und soll die Geburtenrate heben.