Gendern mit Sonderzeichen an Schulen ablehnen
Die CDU lehnt Gendersprache mit Sonderzeichen wie Doppelpunkt oder Unterstrich an hessischen Schulen ab. Maßgeblich sollen allein die amtlichen Rechtschreibregeln sein; aus Sicht der Partei erschweren solche Schreibweisen das Lesen.
Manche schreiben Wörter mit Doppelpunkt oder Unterstrich, um alle Geschlechter zu meinen. Die CDU will das an Schulen nicht. Sie sagt: Das macht das Lesen schwerer. An Schulen sollen nur die amtlichen Regeln für Rechtschreibung gelten.
Das Programm hält fest, dass allen Menschen in geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll. Schreibweisen mit Sonderzeichen ließen sich nach Auffassung der CDU aber nicht aussprechen und machten Schülerinnen und Schülern das Lesen schwerer. Für alle Schulen sollen deshalb ausschließlich die offiziellen Rechtschreibregeln gelten.
Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir sind gegen die Verwendung der Gendersprache mit Sonderzeichen an Hessens Schulen“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die CDU wendet sich gegen neuere geschlechterinklusive Schreibweisen an Schulen und hält an den überlieferten Rechtschreibregeln fest.