Staatliche Akzeptanzprogramme für Kita-Kinder einstellen
Die AfD will Landesprogramme beenden, die bei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter für Akzeptanz von Homo- und Transsexuellen werben. Sie nennt dies Frühsexualisierung und sieht die Einordnung von Lebensmodellen und Sexualität allein bei den Eltern.
Das Land hat Programme für Kitas und Grundschulen. Sie werben für Akzeptanz von homosexuellen und transsexuellen Menschen. Die AfD will diese Programme beenden. Sie sagt: Über solche Themen sollen nur die Eltern mit kleinen Kindern sprechen.
Als Beispiel nennt das Programm einen sogenannten Kita-Koffer aus einem Aktionsplan der Landesregierung, der den Begriff der normalen Familie hinterfrage. Aus Sicht der AfD geht das zu weit und wird in Hessen vor allem von den Grünen betrieben. Die Bewertung von Lebensformen und Sexualität soll bei den Eltern liegen, bis Kinder selbst Interesse an diesen Themen zeigen. Die Partei lehnt jede Form dessen ab, was sie Frühsexualisierung nennt.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Deshalb werden wir alle staatlichen Kampagnen und Programme einstellen, die eine frühsexualisierte Vereinnahmung von Kindern zum Ziel haben.“Einordnung
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Bestehende Landesprogramme zur Akzeptanz sexueller Vielfalt bei Kindern sollen vollständig eingestellt werden.