Gleichstellungsbeauftragte durch Familienbeauftragte ersetzen
Die AfD will das Amt des Gleichstellungsbeauftragten abschaffen und stattdessen einen Familienbeauftragten einsetzen. Dieser soll prüfen, wie sich staatliches Handeln auf die Geburtenrate auswirkt. Gesetze und Verordnungen sollen auf Familienfreundlichkeit geprüft werden.
Heute gibt es Gleichstellungs-Beauftragte. Die AfD will dieses Amt abschaffen. Dafür soll es einen Familien-Beauftragten geben. Er soll prüfen, ob Gesetze gut für Familien sind.
Das Programm will gesellschaftspolitische Instrumente abschaffen, die aus Sicht der AfD teuer sind und Gruppen gegeneinander ausspielen. Als Beispiel nennt es den Gleichstellungsbeauftragten, an dessen Stelle ein Familienbeauftragter treten soll. Dieser soll bewerten, wie staatliches Handeln die Geburtenrate beeinflusst, und familien- und kinderfreundliche Maßnahmen weiterentwickeln. Neue wie bestehende Regelungen sollen darauf geprüft werden, ob sie Familien und Kindern nützen. Hintergrund ist die niedrige Geburtenrate, die das Programm für Sachsen-Anhalt 2024 mit 1,31 Kindern je Frau angibt.
Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„So werden wir etwa den „Gleichstellungsbeauftragten“ durch einen „Familienbeauftragten“ ersetzen.“Einordnung
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Ein bestehendes Gleichstellungsamt soll wegfallen und durch ein auf Geburtenrate und Familie ausgerichtetes Amt ersetzt werden, was eine Gleichstellungsstruktur zurücknimmt.