Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Landeswahlprogramm des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wohneigentum durch Steuerentlastung erleichtern

Die AfD will die Grunderwerbsteuer senken und den ersten Kauf einer selbst bewohnten Immobilie ganz davon befreien. So soll der Anteil der Menschen mit eigenem Wohnraum steigen, vor allem unter Normalverdienern und jungen Familien.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Die AfD will diese Steuer senken. Beim ersten eigenen Haus soll man gar keine Steuer zahlen. So sollen mehr Menschen ein eigenes Zuhause besitzen.

Die Grunderwerbsteuer soll um einen Prozentpunkt sinken. Wer zum ersten Mal ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung für sich selbst kauft, soll keine Grunderwerbsteuer zahlen. Zusätzlich fordert das Programm Förderung für Familien mit Kindern und das sofortige Ende der Wohnimmobilien-Kreditvergaberichtlinie. Als Begründung nennt die AfD stark steigende Immobilienpreise und eine im EU-Vergleich niedrige Eigentumsquote.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Der Ersterwerb eines selbstgenutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung soll grunderwerbsteuerfrei werden.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Grunderwerbsteuer soll sinken und für Ersterwerber entfallen, zudem soll eine Kreditregulierung wegfallen, was Abgaben und Regulierung verringert.

Wohnungsneubau fördern und Bauen erleichtern

Die AfD will den Neubau von Wohnungen stärker fördern, statt auf Mietendeckel und Mietpreisbremse zu setzen. Ein größeres Angebot soll nach ihrer Auffassung den Anstieg der Mieten bremsen. Dazu gehören eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, weniger Bauauflagen, schnellere Genehmigungen und mehr Wohngeld.

Die AfD will, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Sie glaubt: Mehr Wohnungen machen die Mieten günstiger. Das Land soll wieder eine eigene Firma für Wohnungsbau haben. Bau-Genehmigungen sollen schneller gehen. Menschen mit wenig Geld sollen mehr Wohngeld bekommen.

Als Förderinstrumente nennt das Programm Baukindergeld, Erbbaurecht und die Unterstützung von Wohnungsbaugenossenschaften. Umweltauflagen und Regulierungen, die das Bauen verteuern, sollen überprüft und verringert werden. Ein Erlass soll festlegen, dass Baugenehmigungsverfahren höchstens 90 Tage dauern. Privater Wohnungsbau soll attraktiver werden. Das Wohngeld soll steigen, vor allem zugunsten von Familien mit geringem Einkommen, Alleinerziehenden und Rentnern. Ein für etwa 2025 erwogenes Verbot fossiler Brennstoffe beim Heizungstausch lehnt die AfD ab, weil es Baukosten und Mieten erhöhe.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Als langfristige Maßnahme zur Verbesserung des Wohnungsmarkts und als Bremse bei den Mietsteigerungen muss Niedersachsen wieder eine eigene Landeswohnungsbaugesellschaft unterhalten.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Staatliche Wohnungsbaugesellschaft, mehr Förderung und höheres Wohngeld stehen neben Deregulierung und der Ablehnung von Mietpreisbremsen, sodass sich beide Richtungen ausgleichen.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Ein geplantes Verbot fossiler Brennstoffe bei neuen Heizungen und Umweltauflagen beim Bauen werden mit Verweis auf die Kosten abgelehnt.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich