Internet ohne NetzDG und Uploadfilter
Die AfD lehnt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Uploadfilter ab und will die Meinungsfreiheit im Internet gesetzlich garantieren. Betreiber sozialer Medien sollen verpflichtet werden, diese Rechtslage zu achten, statt nach eigenen Regeln Beiträge zu löschen.
Die AfD will ein freies Internet. Ein Gesetz zwingt Plattformen, bestimmte Beiträge zu löschen. Die AfD will dieses Gesetz nicht. Sie will auch keine Upload-Filter. Das sind Programme, die Inhalte vor dem Hochladen prüfen. Plattformen sollen Meinungen nicht nach eigenen Regeln löschen dürfen.
Nach Darstellung des Programms werden Meinungen in sozialen Netzwerken kontrolliert und gelöscht, was zu Selbstzensur führe. Die Partei kritisiert, dass große ausländische Konzerne mit ihren Gemeinschaftsstandards teils strenger vorgingen als das deutsche Recht. Sie will deshalb eine Gesetzeslage, die freie Meinungsäußerung im Netz sichert und für alle Anbieter auf dem deutschen Markt bindend ist.
Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir stehen für ein freies Internet, ohne Meinungszensur, ohne Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) und ohne Uploadfilter.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst
Ein bestehendes Gesetz mit Löschpflichten für Plattformen soll wegfallen und die Meinungsfreiheit im Netz Vorrang vor staatlich veranlasster Inhaltskontrolle erhalten.