Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Landeswahlprogramm des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Internet ohne NetzDG und Uploadfilter

Die AfD lehnt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Uploadfilter ab und will die Meinungsfreiheit im Internet gesetzlich garantieren. Betreiber sozialer Medien sollen verpflichtet werden, diese Rechtslage zu achten, statt nach eigenen Regeln Beiträge zu löschen.

Die AfD will ein freies Internet. Ein Gesetz zwingt Plattformen, bestimmte Beiträge zu löschen. Die AfD will dieses Gesetz nicht. Sie will auch keine Upload-Filter. Das sind Programme, die Inhalte vor dem Hochladen prüfen. Plattformen sollen Meinungen nicht nach eigenen Regeln löschen dürfen.

Nach Darstellung des Programms werden Meinungen in sozialen Netzwerken kontrolliert und gelöscht, was zu Selbstzensur führe. Die Partei kritisiert, dass große ausländische Konzerne mit ihren Gemeinschaftsstandards teils strenger vorgingen als das deutsche Recht. Sie will deshalb eine Gesetzeslage, die freie Meinungsäußerung im Netz sichert und für alle Anbieter auf dem deutschen Markt bindend ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir stehen für ein freies Internet, ohne Meinungszensur, ohne Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) und ohne Uploadfilter.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst

    Ein bestehendes Gesetz mit Löschpflichten für Plattformen soll wegfallen und die Meinungsfreiheit im Netz Vorrang vor staatlich veranlasster Inhaltskontrolle erhalten.

Flächendeckende Überwachung im Netz ablehnen

Die AfD spricht sich für ein freies Netz und einen aus ihrer Sicht vernünftigen Datenschutz aus. Eine Überwachung aller Bürger ohne Anlass lehnt sie ab.

Die AfD will ein freies Internet. Sie will die Daten der Menschen schützen. Der Staat soll nicht alle Menschen überwachen. Sonst gelten alle als verdächtig, sagt die AfD.

Unter der Überschrift eines freien Netzes bekennt sich die AfD zum Datenschutz und zum Schutz der Bürger. Sie wendet sich gegen eine Überwachung, die die gesamte Bevölkerung erfasst. Als Grund nennt sie, dass dadurch jeder als möglicher Verdächtiger behandelt werde.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Wir wehren uns gegen eine flächendeckende Überwachung, die alle Bürger zu potenziellen Verdächtigen macht.“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Ablehnung einer flächendeckenden Überwachung stellt Datenschutz und Freiheitsrechte vor zusätzliche Befugnisse der Sicherheitsbehörden.

Was sagen die anderen Parteien zur Digitalpolitik?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich